"Das Supertalent": Bruce Darnell entlarvt faulen Zauber

Joe Alexander (mit blauem Hut) zerdepperte in der jüngsten "Das
Supertalent" reihenweise Platten, während er ein Ei in der Hand
hielt. Bruce Darnell zeigte dann jedoch, dass die Nummer doch nicht
so beeindruckend war, wie es zunächst schien: Die Platten waren
nicht aus Stein, sondern aus Styropor.
Bild 1 von 10

Joe Alexander (mit blauem Hut) zerdepperte in der jüngsten "Das Supertalent" reihenweise Platten, während er ein Ei in der Hand hielt. Bruce Darnell zeigte dann jedoch, dass die Nummer doch nicht so beeindruckend war, wie es zunächst schien: Die Platten waren nicht aus Stein, sondern aus Styropor.

© TVNOW / Stefan Gregorowius

Ein Grusel-Kandidat, faule Eier und ein goldener Buzzer - auch in der neuesten Folge von "Das Supertalent" auf RTL ging es hoch her. Wer entsetzte, wie die Jury eine vermeintlich starke Nummer entzauberte und wen Bruce Darnell überraschend ins Finale beförderte, erfahren Sie hier.

Die RTL-Show "Das Supertalent" ist immer für Überraschungen gut, und oft brauchen Jury und Publikum starke Nerven. So war es auch in der neuesten, vor allem von US-Kandidaten geprägten Folge. Los ging es jedoch mit zwei Französinnen. Anne Charlotte Joguet (33) und Helene Kolessnikow (33) aus Paris überzeugten mit Muskelkraft und Eleganz in schwindelnden Höhen. "Sexy, aber stilvoll", urteilte die Jury nach der Akrobatik-Nummer und wählte die Powerladys weiter.

Mit Beweglichkeit konnten auch die Tänzer Arthur Cadre (27), ebenfalls aus Frankreich, und Julie Ehebald (10) aus Reutlingen sowie die argentinische Zirkusartistin Sofia Speratti (30) überzeugen. Die Ladys bekamen jeweils dreimal ein "Ja"; Arthur konnte immerhin Bruce Darnell und Dieter Bohlen für sich gewinnen.

Neben weiteren, weniger erfolgreichen Tanz- und Akrobatik-Nummern gab es auch einige Musik-Einlagen. Eine Runde weiter kämpfen konnten sich zum Beispiel der zurückhaltende Veranstaltungstechniker Ian Jory (51), der Joe Cockers "You Are So Beautiful" sang, und der frischgebackene Papa Derek Brown (36), der zwar nicht besonders gut singen konnte, dafür aber mit seinen Saxophon-Künsten begeisterte.

Für den singenden Tempelritter Sir Jesse Lee von Held Davis Jr. (55) sah es dagegen zunächst nach einem Ausscheiden aus: Seine Interpretation von "November Rain" (Guns n' Roses) ersoff in der Playback-Begleitung. Doch er durfte noch einmal ran, sang "Unchained Melody" und kam schließlich einstimmig weiter. Am besten aber lief es für das De Facto Quartett: Die vier Prager überzeugten mit ihren drei Geigen und dem Cello auch den erklärten Violinenhasser Bruce Darnell - sogar so sehr, dass dieser für den wilden Genremix der studierten Musiker auf den goldenen Buzzer drückte und das De Facto Quartett somit direkt ins Finale katapultierte!

Rohe Eier und steinernes Styropor

Weniger erfolgreich war der US-Comedian Sethward Allison (30), der im letzten Jahr als Schlange verkleidet Bruce Darnell "verschlungen" hatte und diesmal im Walross-Kostüm auftrat. Es war eine eher alberne als gekonnte Nummer, die damit endete, dass er versehentlich in eine Studiokamera crashte. "Hoffentlich ist er gut versichert", kommentierte Sarah Lobardi trocken.

Auch der selbstbewusste "Extrem-Coach" Joe Alexander (61), der 43 Weltrekorde hält (unter anderem im Unter-Wasser-Harpunenfangen), konnte nicht ausreichend punkten. In seiner an asiatische Kampfkunst angelehnten Nummer wirkte er zwar zunächst sehr stark - doch wie leicht sich die von ihm zertrümmerten Platten zerschlagen lassen, durchschaute die Jury schnell.

Dieter Bohlen schickte Bruce Darnell zu Demonstrationszwecken auf die Bühne, und der bewies glatt, dass es tatsächlich ein Kinderspiel war, die vermeintlichen Steinplatten zu zerdeppern. Nebenbei hatte der Kandidat während seiner Performance ein rohes Ei in der Hand gehalten (wobei es derer zwei brauchte, eines ging nämlich zu Bruch), und bis zum Schluss blieb er von sich überzeugt: Er habe metapherhaft zeigen wollen, was ein Mensch durch Fokussierung alles leisten könne. Die Show sei zwar ganz ansprechend gewesen, fand die Jury - zum Weiterkommen reichte es aber nicht.

Aus "Nein" wird "Ja"

Das große Highlight gab es natürlich wie immer am Schluss - und es hätte gruseliger kaum sein können: Rapper Steven Jones (27) alias Chefboy Bones aus Los Angeles konnte Bruce Darnell zunächst nicht für sich gewinnen: Der Juror drückte vorzeitig den Nein-Buzzer. Das war das Signal für den Kandidaten, der daraufhin prompt zum Monster mutierte!

Wahrlich zum Fürchten sah es aus, als Jones plötzlich seine Sonnenbrille abnahm und die Augen aus den Höhlen ploppen ließ. Bruce Darnell riss es vom Stuhl, Sarah Lombardi stieß spitze Schreie aus, buzzerte "Nein" - und Dieter Bohlen staunte mit offenem Mund, drückte aber auf "Ja". Zweimal "Nein", einmal "Ja" - aus die Maus? Nicht doch! Darnell war nun doch fasziniert und wandelte sein "Nein" in ein "Ja" um. Wir können uns also auf weitere schaurig-schöne Augen-Blicke mit Chefboy Bones freuen.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
Top-Themen
Es ist der Abend, an dem bittere Tränen flossen. Lange wurden im RTL- Dschungelcamp die Messer verdeckt geführt, an ...mehr
Regisseur und Schauspieler Til Schweiger mischt sich gerne auch in politische Themen ein. Welche Meinung er zur ...mehr
Null Sterne, null Selbstachtung: Am 14. Tag im RTL- Dschungelcamp brannten bei Danni Büchner alle Sicherungen durch.mehr
Anzeige