Datingshow "Paradise Hotel" startet mit einer Runde Mitleid

Keine wollte ihn: Der elfte Single Omar, der erst später zur
Truppe dazustieß, konnte keine der Frauen für sich gewinnen und
musste die Nacht im Einzelzimmer verbringen.
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Keine wollte ihn: Der elfte Single Omar, der erst später zur Truppe dazustieß, konnte keine der Frauen für sich gewinnen und musste die Nacht im Einzelzimmer verbringen.

© TVNOW / Frank J. Fastner

Spinnenpanik, aufgespritzte Lippen und ein verschmähter Single: Zwar schienen die Mädels in der Auftaktfolge der RTL-Kuppelshow "Paradise Hotel" mit ihren Auserwählten recht zufrieden zu sein. Doch die ersten Konflikte ließen sich bereits erahnen.

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Strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen und ein riesiger Pool direkt vor der Tür - ein perfekter Ort, um sich richtig zu verlieben. Zehn Singles wollen - vorgeblich - genau das und begaben sich in eines der schönsten Hotels in Mexiko, um dort die wahre Liebe zu finden. Oder zumindest neue Follower fürs Insta-Profil.

Über elf Folgen lang zeigt RTL die zweite Staffel der Kuppelshow "Paradise Hotel" - bis am Ende die große Entscheidung bevorsteht: Teilt sich das Siegerpaar die Siegprämie von 20.000 Euro auf oder entscheidet sich einer von beiden für das Geld, womit der andere leer ausgeht? Und betätigt sich der elfte Single, der die Paar-Arithmetik aufbricht, wie gewünscht als Spalter?

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In der Auftaktfolge, die TVNOW-Abonnenten schon zuvor sehen durften, mussten die Jungs und Mädels erst mal einchecken - und teilten bereits selbstbewusst mit, was sie sich bei einem Partner wünschen. "Mich macht an bei Männern, wenn sie einen Sexblick haben", schwärmt Kellnerin Michelle. Sie selbst hat einiges zu bieten. "Ich habe meine Lippen spritzen lassen. Fake-Haare, Fake-Nägel. Und gemachte T..ten." Chey erobert die Männer mit einer ganz raffinierten Methode: "Wenn mir mal jemand gefällt, dann lächele ich meistens einfach nur und warte dann, bis er kommt." Da kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen.

"Enjoy it" - Tattoo-Botschaft knapp unter der Gürtellinie

Im Hotel mussten die Jungs vor dem Check-In noch ganz wichtige Fragen klären. "Wie ist es eigentlich bei euch mit Sex vor der Cam?", wollte Tobi wissen und offenbarte direkt, dass er auch als Stripper arbeite. Huiuiui. Doch nicht nur er musste direkt etwas loswerden. "Ich habe mal in einem Sexshop gearbeitet. Als Verkäufer", erzählte David - der übrigens ein ganz besonderes Tattoo hat: "Direkt auf dem Penis drauf steht 'Enjoy it'".

Nachdem die Mädels unter Anleitung von Moderatorin Angela Finger-Erben ihren Favoriten gewählt hatten, begaben sie sich zum ersten Kennenlernen in die Zimmer ihrer Auserwählten. Tuncay und Chey verstanden sich auf Anhieb gut (Tuncay: "Ich muss einfach sagen, optisch passt die wie Ar... auf Eimer zu mir"). Auch Zwillingsbruder Yücel scheint seiner Mitbewohnerin Chelly zu gefallen, denn: "Das Auge isst immer mit. Man isst ja auch nicht 'ne Pizza, wenn Schimmel drauf ist."

Nur bei Julia und Tobi lief es weniger gut. Obwohl Tobi aufgespritzte Lippen "ästhetisch" fand und sie das auch bieten konnte ("Fast jede Zweite macht das"), war er ihr zu perfekt - und vor allem zu rasiert. "Ich brauche einen Mann, mit Haaren." Außerdem möge sie lieber Männer mit Bauch, ohne Sixpack, lieber "Teddy-Art-mäßig". Autsch, das hörte der "Ken-Typ" nicht so gern.

Elfter Single taucht auf - doch keine will ihn

Bei der ersten Party gesellte sich der elfte Single dazu, der die Runde ein wenig aufmischen sollte: Omar, angehender Student aus Hannover. Beim Gespräch mit Chey wurde er bereits unsanft unterbrochen - von Cheys Auserwählten Tuncay ("Mein Mädchen ist einfach die Schönste aus der Truppe"), "bevor es noch ernster wird zwischen den beiden". Omar nahm es gelassen: "Ich mache mir nichts draus."

Wenig später war er nicht mehr so gelassen. Keines der Mädchen wollte ihren bisher Auserwählten für den durchtrainierten Niedersachsen verlassen. "Für mich natürlich doof", zeigte sich der Verschmähte geknickt. "Kratzt am Ego." - "Der Arme", fand Michelle. "Man kann ja auch nicht aus Mitleid zu ihm gehen, das ist ja auch kacke." Es half alles nichts, Omar musste ins Einzelzimmer. Danach ließ sich Andi noch einen raffinierten Streich einfallen: Tobi sollte vor einer selbst ausgesuchten Dame strippen. Das ließ der sich nicht zweimal sagen und entschied sich für Andis Bettnachbarin Luisa. Wie es ihr wohl gefallen hat?

Spinnenpanik und kein Held in Sicht

Danach wartete noch eine fiese Spinne auf Cheys und Tuncays Zimmer. Während Chey, alle Arten von Insekten hassend, sich einen Helden in Tuncay erhoffte, bot dieser wagemutig seine Hilfe an. "Soll ich die mal töten? Ich bin jetzt besoffen, jetzt trau ich mich." Er habe nur vor "dunklen Schlangen" und "Skorpionen" Angst. Doch dann war die Spinne plötzlich weg. "Der Tuncay hat mir nicht geholfen. Der hat ja selber voll Panik", empörte sich Chey. "Ich kann nicht schlafen, wenn ich weiß, dass die da irgendwo ist." Und auch der eigentliche Held zweifelte an seiner Nachtruhe. "Natürlich werde ich schnell einschlafen, aber ob das gesund ist, dann mit so einer Spinne ..."

Eine Entscheidung musste dieses Mal zwar nicht her, aber sicher ist, dass es in den nächsten Folgen noch sehr spannend wird. Denn Andi, der "Bad Boy mit Herz", ließ bereits durchblicken, dass er nicht nur seine Bettnachbarin Luisa attraktiv findet, sondern auch Julia. Da sind Konflikte bereits vorprogrammiert.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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