Eine gegen alle im Dschungelcamp: Elena Miras legt sich mit dem Falschen an

Elena Miras schreckte nicht davor zurück, ihre Mitcamper
nachzuäffen.
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Elena Miras schreckte nicht davor zurück, ihre Mitcamper nachzuäffen.

© TVNOW / Stefan Menne

Im Dschungelcamp kehrt nach dem Kirchberger-Sturm vom Vortag gefährliche Ruhe ein: Prince Damien hat Zeit für einen Flirt, Raúl Richter wird zur Schweiz, und RTL sammelt alle Luxusgegenstände ein. Nur Elena will unbedingt boxen.

Das Dutzend ist voll, die Luft aber ein bisschen raus. Nach zwölf Tagen bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" konsolidiert sich das Dschungelcamp. Und das ist ein Problem: Die Grüppchen haben sich gefunden - und gehen sich aus dem Weg. Schade irgendwie, dass nicht mal Danni Büchner noch lästern will. Auf jeden Fall nicht so offensichtlich. Nach Sonja Kirchbergers Auszug am Vortag ist aus dem heißen Krieg ein kalter geworden.

Wie Atommächte belauerten sich das Danni-Lager und das arg dezimierte Team Elena, das im Prinzip nur noch aus ihr selbst besteht. Selbst bei der Schatzsuche waren außer einem beinahe zärtlichen "Ich raste hier gleich aus" von Elena kein Misstöne zu hören. Das mit Markus sorgfältig zum Hasstrio ergänzte Xanthippen-Duo erledigte die Aufgabe mit staatsfraulicher Professionalität, sodass der Sponsor seine Palmöl-freie Schokocreme werbewirksam ins Bild rücken konnte.

Dabei hat gerade Elena Miras durchaus noch Lust auf Krawall, und zwar richtig. Angst hat sie auch keine, nicht mal vor einem ehemaligen Boxweltmeister. Den würde sie am liebsten auf die Bretter schicken. An Sven Ottke aber, als berüchtigtes Phantom im Ring geübt im gekonnten Wegducken, prallten die Verbalattacken der Aggro-Schweizerin ab. "Du stößt auf Dynamit, die ist ja immer extrem angriffslustig", resignierte er und ließ die wütenden Angriffe einfach ins Leere laufen.

Nur Elena rastet aus

Dafür, dass Elena für ihre kurze Zündschnur immer ein brennendes Streichholz parat hat, kann man ihr nicht dankbar genug sein. Es ist wenigstens etwas los, wenn die 27-Jährige mal wieder voller Inbrunst ausrastet und man jederzeit damit rechnen kann, dass sie das Dschungelcamp in Schutt und Asche legt. Ansonsten waren die größten Bomben nämlich Dannis Geständnis, ohne Spülmaschine am Allerwertesten zu sein, und Anastasiya Beichte, zu Hause beim Putzen absichtlich zu schlampen, damit sie den Haushalt nicht machen muss.

RTL konnte nicht mal mit drakonischen Strafen die Stimmung anheizen. Dabei mussten die Promis alle ihre Luxusgegenstände abgeben, weil Elena bei Toni Trips' Auszug heimlich deren Schminkdingens behalten hatte, einige Leute allein im Camp unterwegs waren und andere ihre Mikrofone nicht umgeschnallt hatten. Nun landeten alle Kuschelkissen, Schminkdingens und Prince Damiens Augennieten in einer Kiste. Und hat sich jemand aufgeregt? Gab es gegenseitige Schuldzuweisungen? Oder wenigstens hinterfotzige Zickereien? Nö.

Zu viele nette Kerle - aber Price Damien kriegt keinen ab

Stattdessen erklärte sich Raúl Richter zum Wahl-Schweizer, der sich in gepflegter Langeweile und schönster Neutralität durch die Minenfelder bewegt. "Ich habe keine Taktik. Ich bin so, wie ich bin: einfach ein netter Kerl", lächelte er in die Kamera und man musste aufpassen, nicht einzuschlafen. Immerhin erzählt der GZSZ-Star von einem Typen, den er von Instagram kennt, einem richtig geilen, der immer allein auf "Adventure" geht und lange Haare hat. Den will Raúl mit Prince Damien verkuppeln, sobald sie aus Australien zurück sind.

Der hat nämlich extremen Beziehungsbedarf und würde nur allzu gerne einem Ranger um den Hals fallen. Das bleibt natürlich ein Wunschtraum, auch wenn der DSDS-Gewinner von 2016 bei der Dschungelprüfung baggerte, als wolle er zur Volleyball-WM. Allein Australiens harte Kerle ließen sich nicht beeindrucken, auch nicht von Prince Damiens Talent, im Müll zu wühlen und zusammen mit Bald-Ex-Wendlerin Claudia Norberg sechs Sterne aus stinkenden Fischabfällen und anderem Unrat zu holen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Ruhe dem Kirchberger-Sturm nicht allzu lange anhält. Irgendwas muss schnell wieder eskalieren, sonst wird das Dschungelcamp zum Warten auf Godot. Anastasiya Avilova kann das übrigens alles egal sein: Sie wurde dann doch rausgewählt, nachdem sie beim Voting tags zuvor von Sonja Kirchberger unerwartet rechts überholt wurde.

Die besten Fotos von Anastasiya Avilova

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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