"Habt ihr eine Meise?": Entsetzen über Protz-"Shopping Queens"

"Für die ist das der Untergang!" Guido Maria Kretschmer schickte
vier luxusverwöhnte Jetset-Damen auf Shoppingtour - mit gerade mal
500 Euro Budget. Wie gemein!
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"Für die ist das der Untergang!" Guido Maria Kretschmer schickte vier luxusverwöhnte Jetset-Damen auf Shoppingtour - mit gerade mal 500 Euro Budget. Wie gemein!

© TVNOW / Constantin Ent.

Vier Damen der High Society, bei denen Geld normalerweise keine Rolex spielt, mussten im Spezial von "Shopping Queen" mit 500 Euro auskommen. Millionärsgattin Gisela Muth verzweifelte: "Der stressigste Tag meines Lebens!"

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Gisela Muth, Annika Gassner, Ekaterina Mucha und Vera Dillier haben viel gemeinsam: Sie sind blond, langhaarig, top in Form und schwer reich. Doch im ersten Luxusliners-Spezial von "Shopping Queen" gab es für die vier verwöhnten Kandidatinnen keinen VIP-Bonus: 500 Euro und keinen Cent mehr hatten die High-Society-Damen zur Verfügung, um sich ein Outfit in München zusammenzusuchen. Das Motto: "Glitzer, Glamour: Funkle mit den Diamanten bei einer Store-Eröffnung um die Wette!"

Model und Millionärsfreundin Annika Gassner schwante Böses: "Es wird schwierig, für 500 Euro etwas zu finden, das nicht so Billig-Bling-Bling ist." Der österreichische Verleger Christian W. Mucha, der seine Frau bei der Shoppingtour begleitete, wurde deutlicher: "Kinder, wollt's euch lächerlich machen?" Das Jetsetter-Paar besitzt mehrere Residenzen, unter anderem ein Schloss. In Wien lebt man auf 600 Quadratmetern über vier Etagen in einer Penthouse-Wohnung mit Blick auf den Stephansdom. Ekaterina hat ihre teuren Roben nach Marke, Farbe und Aufenthaltsort sortiert, nur so bewahrt sie den Überblick: "Das sind die Probleme von wohlhabenden Menschen", so die Luxusmagazin-Chefredakteurin.

Der Großteil ihres Budgets ging für ein Glitzerkleid im Vintage-Look (300 Euro) und eine Handtasche drauf, die gerade mal 25 Euro kostete. Ein Schnäppchen, hortet Mucha doch in ihren Kleiderschränken Luxusmarken, die schon mal 10.000 Euro oder mehr kosten. Bei den Schuhen reichte es dann nur noch für die Billigvariante: "Das ist natürlich der Antichrist in Verbindung mit dem unglaublichen Kleid", frotzelte Guido.

Guido Maria Kretschmer angewidert: "Wie ein toter Hamster"

Auch den Markenfetischismus von Jungmutter Annika Gassner sah der Designer kritisch. "Ein Baby-Schneeanzug für 350 Euro? Habt ihr eine Meise?" fragte er. Sie müsse auf nichts sparen, so das Model, "aber manche Teile haben ein bis zwei Jahre Lieferzeit, das ist ein bisschen wie sparen für mich." Mit einer fellbesetzten Pantolette aus ihrer Garderobe konnte sie bei Pelzgegner Guido nicht punkten: "Das ist wie ein tot getretener Hamster", wandte er sich angewidert ab.

Begleitet wurde die Jüngste in der Runde ulkigerweise von ihrem Zahnarzt. Der entpuppte sich beim Nägellackieren jedoch als Grobmotoriker ("Boah, das mache ich lieber selber!"). Gassners IT-Piece: ein glitzerndes Minikleid - laut Guido jedoch nur "handelsübliche Diskoware". Auch Konkurrentin Ekaterina war nicht überwältigt: "Na ja, es ist leicht, wenn du jung, blond, und ein Model bist: Jeder Kartoffelsack, den du anziehst, ist perfekt."

Alles andere als perfekt lief es hingegen für Millionärsgattin Gisela Muth. Dabei war sie anfangs noch optimistisch, auch mit wenig Geld erfolgreich einkaufen zu können: "Ich trinke fast gar nichts, ich esse wenig und sage immer zu meinem Mann: 'Du hast die günstigste Frau der Welt.'" Schnell fand sie ein silbernes Nichts von Glitzerkleidchen, dessen Minirock ihr aber immer noch zu lang war. "Das nähe ich schnell selber ab", so die patente Muth. Doch nicht nur das Garn erwies sich als Fehlkauf. Als Gisela erkannte, dass sie kaum noch Geld für Schuhe oder Haare hatte, verzweifelte sie. Guido fühlte mir ihr: "Die arme Gisela, die ist wirklich in einer anderen Welt zuhause, für die ist das der Untergang!" Auf dem Laufsteg war Muth dann völlig ermattet: "So einen Stress hatte ich noch nie!", klagte sie.

"Geld interessiert nicht, wenn man es hat"

Im Hochenergie-Modus beim Shoppen: Vera Dillier: "Ich habe an der Börse sehr hart gegambled", so die Schweizerin. Ihr Credo: "Geld interessiert einen nicht, wenn man es hat." Die Kacheln in ihrem mondänen Gästebad in St. Moritz sind mit 24-karätigem Gold behängt. Auch die Badewanne ist vergoldet. "Wenn die Geschichten erzählen könnte! Wer da schon alles dringelegen hat ...", so die 71-Jährige grinsend. Endlich weiß man auch, wer die protzigen Designs von Philipp Plein aufträgt: In Vera Dilliers Kleiderschrank fanden sich einige Stücke des Designers, doch die 71-Jährige dachte schon weiter: "Nach meinem Tod will ich eine goldene Kreditkarte eingesteckt bekommen - Du weißt ja nicht, wo dein nächstes Leben ist."

Für den Sieg reichte ihr Outfit (Glitzerstiefel, dunkler Minirock, durchsichtiges Oberteil und silbernen Daunenjacke) jedoch nicht. Platz 1 ging an Konkurrentin Ekaterina Mucha. Die spendete das Preisgeld von 3.000 Euro an die Wiener Frauenhäuser.

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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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