Fiese "Erziehungs"-Maßnahme bei DSDS: Dieter Bohlen verteilt Mobbing-Zettel

Kleine, fiese Mobbing-Idee: Dieter Bohlen wartete mit einer
Überraschung auf.
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Kleine, fiese Mobbing-Idee: Dieter Bohlen wartete mit einer Überraschung auf.

© TVNOW / Stefan Gregorowius

Gesang? Unterschätzt! Die Villa der Top 23 von DSDS (RTL) auf Mykonos wandelte sich zum Lager der wandelnden Nervenbündel: Eigentlich ist immer eine/r am Heulen, und zwar nicht am Mikrofon. Damit das auch so bleibe, tröpfelte die Jury ganz unschuldig noch ein bisschen Mobbing-Öl ins Feuer ...

Bei "Deutschland sucht den Superstar" (RTL) ist es auch nicht anders als früher bei Muttern: Wer sein Zimmer nicht auffräumt, wird gezüchtigt! Nach dem Zimmercheck (Dieter Bohlen: "Das ist hier ein Zehn-Millionen-Euro-Ausblick und ihr meckert über den rumliegende Stinksocke?") verordnete die DSDS-Jury ein fiese Erziehungsmaßnahme: "Wir wollen wissen, wer es eurer Meinung nach am wenigstens verdient hat, hier zu sein."

So zeigt sich Dieter Bohlen im Netz:

Jeder Kandidat sollte einen Namen niederschreiben (nicht im Rennen: die Juroren). Mobbing per Zettel? Das ist ja mal eine putzige neue Idee. Mit der auch nicht alle solche Probleme hatten wir Pia ("Ich fühle mich schlecht"). Ilaria hatte "Katharina" quasi schon notiert, da war Mobbing-Titan Bohlen noch gar nicht mit dem Reden fertig. Das wurde Katharina gesteckt - und schon war wieder richtig Remmidemmi auf Mykonos!

Psychodrama bei DSDS: "Mein Gott, sind wir im Kindergarten?"

Katharina hat ja schon genug Probleme. Die gerade ausgeschiedene Giusy gab ihr als Abschiedsgruß noch mit, sie sei "eine falsche, ekelhafte, rattige Person". Da wollte Katharina zum ersten Mal in den Sack hauen: "Ich packe. Hier geht's um meine Seele." Das ist eine ganz eine zarte, keine Frage. Aber Katharina ist auch ehrgeizig. Deshalb dann doch: "Ich bleibe und kämpfe."

Diesen Kampfgeist pulversierten die von Ilaria niedergekritzelten neun Buchstaben. "Ich will nach Hause fahren!", eskalierte Katharina umgehend. Ludi: "Mein Gott, sind wir im Kindergarten?" Die "Queen" (O-Ton Katharina) hatte einen guten Tipp: "Wenn sich hier alle in Ruhe und mit Spaß die Eier schaukelten anstatt drüber nachzudenken, wer wann was über einen gesagt hat, wäre hier alles in Ordnung."

Aber Entspannung ist einfach nicht Katharinas Welt.

Achterbahn-Katharina zwischen Gehen und Bleiben

"Ich krieg's hier so ab, Mann", weinte sich Katharina gegenüber Juror Mike Singer aus, der mit Engelszungen ("Schmeiß nicht alles weg! Hör auf dein Herz!") auf die Drama-Queen einredete. Andere sahen das Drama gelassener. Enrico: "Wenn sie gehen will, soll sie gehen. Wenn nicht, dann nicht." Lucas immerhin grübelte: "Ich glaube, sie fühlt sich falsch verstanden. Ich weiß nur nicht genau, von wem."

Von Maite Kelly nicht! Die hat voll viel Verständnis für Katharina, allerdings auch ein paar Tipps aus der Kategorie "Wahrheiten, die ich nicht hören will": "Du nimmst alles zu persönlich. Das hat auch mit dir zu tun. Wenn acht von zehn Leuten sagen, dass du nervst, dann ist das schon ne hohe Trefferquote." Schön gesagt. Wie auch das, was Papa Kelly Klein-Maite einst auf den Weg gab: "Such nicht die Schuld bei Orten, Dingen und Menschen, guck erst mal bei dir."

Katharina ist nicht nur ehrgeizig, sondern lernwillig: "Was soll ich machen? Weniger reden?" Maite: "Ja, und mehr zuhören." Ende gut, fast alles gut: Katharina blieb mal wieder.

Die "unerwünschten Drei" - Katharina ist nicht dabei!

Witzig: Und das ganze Theater, bevor überhaupt das Ergebnis der Mobbing-Aktion durch die Jury feststand. Denn das zeigte - Pardauz! -, dass Katharina nicht mal zu den "unerwünschten Drei" gehörte. Auf Platz drei landete: Kevin. Der, der zum dritten Mal im Recall steht. Und der, der seinen Frust ("Das hat mich geschockt") im Rotwein ertränkte. Zweiter wurde Schock-Rocker Steve, der gerne seine Mitkandidaten bei Performances auspeitscht. Seine Reaktion: "Hab ich mir schon gedacht. Aber ich bin nicht Erster, und das freut mich."

Und Erster - tataa! - wurde Shada. Rein gesanglich, wenn es denn darum ginge, wäre das nicht unerwartet, seine "Schreitherapie" ist auch nach 14 Casting- und Recall-Folgen gewohnungsbedürftig. Shada ("Ich denke schon, dass ich eine große Konkurrenz für alle bin") blieb im "Erfolg" zweisilbig: "Danke."

Dieter Bohlen bietet eine Teil-Kastration an

War noch was? Ach ja, der Gesangswettbewerb! Doch, irgendwann fanden sieben Gruppen in die pittoresken Gässchen von Mykonos City und performten Songs vor einer erwartungsvollen Jury: "Macht mich glücklich", wünschte sich Dieter Bohlen.

Das gelang mehr oder weniger. Die Deutsch-Rap-Fans Enrico, Serrano und Lika bretterten von Titanen-Lob begleitet ("Ich bin stolz auf euch!") mit einem souveränen "Roller" von Apache 207 in die nächste Runde. Jan-Marten, Ludi und Kilian kamen mit "Human" von Rag'n'Bone Man weiter. Ebenso Starian, Karl und Dominic, die mit "Perfect" (Ed Sheeran) den von Dieter erwarteten "magischen Moment" schenkten. Der machte den Titan ratlos: "Ich macht mich arbeitslos. Was soll ich da noch kritisieren?"

Über Marvin, übrigens das Herzblatt von Katharina, entbrannte ein Jury-Streit. Maite hatte nämlich "deinen schlechtesten Auftritt" gesehen. Das wollte Dieter nicht so stehen lassen: "Du hast eine unglaubliche Stimme. Das war Reibeisen hoch 100." Die ganze Gruppe (inklusive Daniele und Jan) fand er wahnsinng: "Ich würde echt mein linkes Ei geben für ne Stimme, wie ihr sie habt."

Dieter Bohlen: "Wo sind die geilen Mädels geblieben?"

Heikler wurde es für das Quartett mit den "unerwünschten Drei" (Kevin, Steve, Shada) plus Lucas. Zumindest für Steve. Während nämlich Shada gelobt wurde (Bohlen: "Du hast teilweise echt gesungen"), wurde Steve von Mike Singer angezählt: "Ich kann das nicht mehr ernst nehmen."

Und die Girls? Tja, die Girls. Nach dem Auftritt von Anita, Zoè und Ilaria erhielt nur Anita uneingeschränkte Zustimmung. Und der Girls-Vierer mit Michelle, Katharina, Pia und Annana ließ Maite erbeben: "Scheiße. Mein Stimme zittert, weil ich mich so ärgere." Nur Michelle wurde gelobt, ansonsten gab es "dreimal Null!" - "Wir haben so geile Männer hier", barmte Maite und Dieter nahm den Klageball auf: "Aber wo sind die geilen Mädels geblieben?"

Am Ende gab es fünf "Wackel-Dackel". Ein Ende mit Schrecken gab es für Steve und Zoè, aber sie nahmen es sportlich. Zoè: "Ich bin weiter gekommen als gedacht." Steve: "Ich geh positiv heim. So krasse Menschen, so krasse Eindrücke."

Eine zweite Chance erhielten Annana, Kilian und Katharina! Geht das Drama weiter? Die Chancen stehen gut: "Ich werde an mir arbeiten!", meinte Katharina. Versprechen oder Drohung?

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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