"Gänsehaut vor Ekel" - Dieter Bohlen flüchtet vor strippender DSDS-Kandidatin

Da konnte einem Pietro Lombardi wirklich leidtun. Die Kandidatin
Carina, angeblich professionelle Stripperin, "missbrauchte" den
Juror für ihre Strip-Einlage.
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Da konnte einem Pietro Lombardi wirklich leidtun. Die Kandidatin Carina, angeblich professionelle Stripperin, "missbrauchte" den Juror für ihre Strip-Einlage.

© TVNOW / Stefan Gregorowius

Die zweite "DSDS"-Show des neuen Jahres trumpfte mit einer Kandidatin auf, die sich wahnsinnig sexy findet. Die 27-jährige Carina präsentierte der Jury aber eine ziemlich unerotische Strip-Show. Ein angewiderter Dieter Bohlen flüchtete vom Jurytisch.

Was wäre "Deutschland sucht den Superstar" ohne die Kandidaten, die gar nicht singen können und sich trotzdem für ganz große Talente halten? Sie sind das Salz in der Suppe des Castingshow-Klassikers, der mittlerweile schon seine 17. Runde dreht. Die unfreiwillige Komik von Kandidaten, die rein gar nichts beherrschen außer der Blamage, entpuppen sich manchmal als pures Entertainment-Gold. Manchmal erzeugen solche Kandidaten aber auch "Gänsehaut vor Ekel", wie es Chefjuror Dieter Bohlen treffend formulierte im Fall der selbsternannten "Sexbombe" Carina, die die Jury mit einer Strip-Show beglücken wollte.

Der 27-jährigen Hamburgerin Carina mangelt es offenbar nicht an Selbstbewusstsein. Im Einspieler verriet sie, dass sie Superstar werden wolle. "Denn es ist mal wieder an der Zeit, dass eine Sexbombe gewinnt", so die schrill gekleidete, miserabel geschminkte und meist verstörend kichernde junge Dame. Tattoos pflastern ihren schlanken Körper, allein 40 Konzerttermine von "Tokio Hotel" sind auf ihrem Rücken verewigt. Sie war meist als VIP dabei, Kostenpunkt: bis zu 3.100 (!) Euro pro Gig, wie Carina stolz verriet, After-Show-Schnappschuss mit den Kaulitz-Zwillingen inklusive. Doch die Band ist nicht ihre einzige große Leidenschaft.

"Selten eine Frau gesehen, die so unerotisch ist wie du!"

Knapp bekleidet, rote Mega-High-Heels aus glänzendem Kunststoff - so trat die Hamburgerin vor die Jury. Und dort gab sie erst mal eine Erotik-Tanzshow zum Besten, zumindest sollte es eine sein. Carina schnappte sich Juror Pietro Lombardi, nötigte ihn auf einen Stuhl und betanzte ihn mit pseudoerotischen Bewegungen, bei denen sie sich immer mehr Kleidung vom Leib riss. Sichtlich erlöst, als das Grauen vorbei war, sagte der gebeutelte Pietro: "Ich muss erst mal wieder klarkommen." Und rief nach seiner Mama. Puh, das war schwer auszuhalten, was tut man nicht alles für seine Zuschauer.

Bohlen hatte da eine kleine Bitte, jetzt sollte es ja erst richtig losgehen mit der eigentlichen Challenge bei DSDS, dem Gesang. "Kannst Du mir einen Gefallen tun und wenigstens deinen Rock wieder anziehen?", flehte der Pop-Titan die Kandidatin an, die ihn aber nur verdutzt ansah und verneinte. "Geschmackssache!", erwiderte Carina schroff. "Ich habe selten eine Frau gesehen, die so unerotisch ist wie du", sagte Bohlen ihr ganz unverblümt ins Gesicht, aber auch das schien Carina nicht zu beeindrucken. Ebensowenig, dass der Chefjuror dann einfach den Jurytisch verließ und sich das Grauen einfach nicht weiter ansehen wollte und konnte.

Zum Glück gabs auch Lichtblicke

Und so mussten Xavier Naidoo, Oana Nechiti und der traumatisierte Pietro Lombardi das Gesangselend, das Carina nun präsentierte, ganz allein, ohne den verschwundenen Dieter Bohlen, aushalten. Sie bemühte sich, den Song "Wunschkonzert" von Stereoact feat. Sarah einigermaßen würdevoll hinzubekommen, aber auch das misslang. Trotz der beklemmenden Situation, das muss man Xavier Naidoo hoch anrechnen, fand der Mannheimer noch relativ würdevolle Worte vor dem Abgang dieser Horror-Kandidatin: "Es ist nicht so, dass ich dir ein 'Ja' geben will, aber es war besser, als ich gedacht habe."

Carina stöckelte endlich wieder hinaus, die Jury bekam wieder Luft, und es wurden ja noch tolle Sänger vorstellig! Wie zum Beispiel Ricardo aus Basel, der die Jury mit "Pillowtalk" von Zayn beglückte oder Kevin aus Stuttgart, der "Keine Maschine" von Tim Bendzko "besser sang als der Originalinterpret, ein seltener Fall", wie Bohlen befand. Die Wundertüte DSDS hatte mal wieder alle Zutaten zu bieten, die den Reiz dieser Show seit nunmehr 17 Jahren ausmacht.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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