Geht Erol Sanders "Mordkommission Istanbul" doch weiter?

Erol Sander, 52, widerspricht dem ARD-Beschluss, dass seine
Krimireihe "Mordkommission Istanbul" mit dem Film "Entscheidung in
Athen" am 29. Mai 2021 endet. Das ist kurios, denn das Aus der - an
sich quotenstarken - Reihe wurde Ende 2019 von der Produzentin ARD
Degeto offiziell verkündet. Plant Erol Sander einen
"Senderwechsel"?
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Erol Sander, 52, widerspricht dem ARD-Beschluss, dass seine Krimireihe "Mordkommission Istanbul" mit dem Film "Entscheidung in Athen" am 29. Mai 2021 endet. Das ist kurios, denn das Aus der - an sich quotenstarken - Reihe wurde Ende 2019 von der Produzentin ARD Degeto offiziell verkündet. Plant Erol Sander einen "Senderwechsel"?

© TVNOW / Peter Weissböck

Am Samstagabend zeigt das Erste die nach 13 Jahren letzte Folge von "Mordkommission Istanbul". Kurios ist, dass Hauptdarsteller Erol Sander abstreitet, die ARD-Krimireihe würde enden. Mit ihm habe niemand darüber gesprochen. Plant der 52-Jährige ein Comeback - vielleicht bei einem anderen Sender?

Was ist los, wenn eine Primetime-Krimireihe abgesetzt wird, der Hauptdarsteller weiß davon offiziell aber nichts? Erol Sander, seit 13 Jahren das Gesicht des erfolgreichen ARD-Programms "Mordkommission Istanbul", bezweifelt jedenfalls, dass der Film "Mordkommission Istanbul: Entscheidung in Athen" (Samstag, 29. Mai, 20.15 Uhr) sein letzter Fall sein soll, so wie es von der ARD offiziell angedacht war. "Ich weiß gar nicht, ob die Reihe wirklich endet", sagte der 52-Jährige im Interview mit der Agentur teleschau. "Tatsächlich hat niemand mit mir über dieses Thema gesprochen. Ob ein Film gedreht wird oder nicht, entscheiden andere Leute. Mein Beruf ist Schauspieler, und ich bin da, wenn ich gebraucht werde. Alles andere liegt nicht in meiner Hand."

Ende 2019 hatte die damalige ARD Degeto-Geschäftsführerin Christina Strobl - mittlerweile ARD-Programmdirektorin - das Aus der an sich quotenstarken Reihe verkündet. Ursache waren die aufgrund der politischen Situation in der Türkei zunehmend erschwerten Drehbedingungen. Nach einem kurzfristigen Umzug von Istanbul nach Izmir, war die Reihe damals schon für einen Zweiteiler nach Thailand verlegt worden. Danach entstand der nun als Abschluss kommunizierte Film in Athen.

"Eine neue Chance, uns zu etablieren"

Wenn es nach Erol Sander geht, könnte "Mordkommission Istanbul" jedoch auch ohne Drehs in jener Stadt, von der er einst als Kleinkind nach München zog, weitergehen. "Man kann sagen, wir sind mit der Zeit gewachsen, und die Mordkommission ist nicht nur an einen Drehort gebunden", deutet der mittlerweile mit seiner Familie am Starnberger See lebende Münchener das Problem um. "Genau das eröffnet uns auch eine neue Chance, uns zu etablieren - eben vielseitig, international, und wir stellen immer die Verbindung zwischen den neuen Drehorten und Istanbul her. Daher sehe ich hier auch kein Ende unserer Reihe, vielmehr einen Neuanfang, neue Möglichkeiten."

Wie genau ein Weitermachen nach den offiziellen Abschiedsworten der ARD aussehen könnte, ließ Sander offen. Eine Möglichkeit wäre, dass der Schauspieler den Stoff einem anderen Sender andienen könnte. Ob dem so ist, darüber kann momentan nur spekuliert werden. Klar ist jedoch, dass Erol Sander sich mit einem endgültigen "Mordkommission"-Abschied wohl noch nicht abgefunden hat.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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