"Halo Infinite": Ein Jahr nach dem Trailer-Fiasko sieht die Kampagne komplett anders aus

Microsofts Spiele-Flaggschiff "Halo Infinite" sieht ein Jahr
nach dem ersten Trailer anders aus.
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Microsofts Spiele-Flaggschiff "Halo Infinite" sieht ein Jahr nach dem ersten Trailer anders aus.

 © Microsoft

Die Reaktionen auf den ersten Gameplay-Trailer zu "Halo Infinite" waren verheerend. Ein Jahr später zeigt das verantwortliche Entwicklerstudio neues Bewegtbildmaterial. Man hat sich die Kritik der Fans offenbar zu Herzen genommen.

Eigentlich sollte "Halo: Infinite" die Markteinführung der neuen Xbox-Generation im November 2020 flankieren und die Verkaufszahlen der Series X nach oben treiben. Doch die Reaktionen auf einen ersten Gameplay-Trailer waren derart verheerend, dass Microsoft und Entwicklerstudio 343 Industries einen Rückzieher machten und den Titel verschoben. Es fehlte schlicht der Wow-Faktor,

Dass der SciFi-Action-Titel um über ein Jahr verschoben wurde, liegt nicht zuletzt daran, dass die Entwickler sich diese Kritik und Häme zu Herzen nahmen. Ein neuer Trailer scheint als Beweisvideo zu dienen: Die Macher zeigten Einblicke in die Kampagne des kommenden Ablegers des Weltraum-Epos. Auf den ersten Blick wird deutlich, dass menschliche Akteure nun detaillierter und realistischer wirken als der comicartige Stil des ersten Trailers. Auch die Landschaften wirken detailreicher, Licht und Schatten verbessert.

Und die Handlung?

Das knapp sechsminütige Video dient vornehmlich dazu, die optischen Qualitäten des Sci-Fi-Opus zu betonen. Was die Story angeht, erfährt man allenfalls Andeutungen. Ort des Geschehens: eine alte Ringwelt namens Halo Zeta. Unter anderem ist das Schicksal der Menschheit bedroht durch die bereits bekannte Aliens-Großmacht der Banished. Deren Anführer War Chief Escharum will die Menschen unterjochen. Dazu kommen neue Charaktere wie der Spartan-Killer Jega 'Rdomnai oder die fliegenden Skimmers. Auch die Hologramm-Lady Cortana taucht auf - beziehungsweise ab, denn ihr Verschwinden muss aufgeklärt werden. Der Master Chief hat allerdings eine neue KI-Dame an seiner Seite. Die hört auf den martialischen Namen The Weapon und hilft bei der Suche nach Cortana.

Die Kampagne ist, so die Ankündigung im Trailer, die bis dato längste in der Geschichte von "Halo". Teils soll das Gameplay Züge einer Open World haben und erinnert dabei an Titel wie "Far Cry". So kann man auf einer taktischen Karte Aktivitäten auswählen wie Sammelgegenstände oder einen feindlichen Außenposten ansteuern, den man im Video per Fahrzeug erreicht. Die Actionszenen sind spektakulär inszeniert, wie die Zerstörung eines Ziels zeigt. Auch zu Fuß ist man flott unterwegs: Enterhaken und Schubdüsen steigern das Marschtempo des Master Chiefs enorm. Die eigene Ausrüstung lässt sich wie in einem Rollenspiel im Verlauf der Handlung individuell upgraden. Neu: Wasp, Warthog und Mongoose lassen sich per Lieferung aus der Luft anfordern.

Wie viel Entscheidungsfreiheit und Nebenaufgaben das mit sich bringt, bleibt abzuwarten - bis zum 8. Dezember. Dann erscheint "Halo Infinite" für Xbox One und Series X/S sowie PC (Microsoft Store und Steam). Auch im Xbox Game Pass-Abo wird "Halo Infinite" von Tag ein an enthalten sein. Der dazugehörige Multiplayer erscheint flankierend als Free-to-Play. Koop-Modus und Editor (The Forge) folgen voraussichtlich erst Anfang 2022.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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