GNTM: Shooting lässt GNTM-Kandidatinnen verzweifeln

Heidi Klums Shooting lässt GNTM-Kandidatinnen verzweifeln
Den Kandidatinnen wird bei der diesjährigen Staffel wieder einiges abverlangt. Unter anderem stand ein Nackt-Shooting auf dem Programm.
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Heidi Klums Shooting lässt GNTM-Kandidatinnen verzweifeln

Den Kandidatinnen wird bei der diesjährigen Staffel wieder einiges abverlangt. Unter anderem stand ein Nackt-Shooting auf dem Programm.

© ProSieben / Sven Doornkaat

Hüllenlos posieren: In der dritten Folge von GNTM verlangte Heidi Klum noch mehr Körpereinsatz als sonst von ihren Meeedchen. Kaum, dass sie das gefürchtete Nacktshooting überstanden hatten, wartete schon die nächste Mode-Schikane: ein Walk durchs kalte Wasser.

"Das ist jetzt nicht ihr Ernst?" - Kandidatin Nadine steht das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Gerade hatte sich Heidi Klum bei einem Überraschungsbesuch vor den Meeeedchen aufgebaut und mit triumphierendem Lächeln das "Outfit" fürs nächste Fotoshooting präsentiert: "Es ist in meiner Hand", giggelte die Modelmama. Die Kandidatinnen warfen sich fragende Blicke zu.

Die besten Bilder der GNTM-Kandidatinnen:

Es klickte kurze Zeit später, als Heidi Klum einen hauchdünnen Slip und einen ebenso hauchdünnen BH aus ihrer Faust baumeln ließ. Den sowieso nur eine Kandidatin anziehen dürfte: die noch minderjährige Julia P. Für alle anderen war spätestens jetzt klar, was anstand: das traditionell gefürchtete Nacktshooting der Staffel.

Panik wegen ein paar Pferden

"Das ist disgusting, widerlich!" redete sich Tamara sogleich in Rage. Ihr Problem war jedoch mitnichten die Aufgabe, vor der Kamera am Strand alle Hüllen fallen zu lassen. Ihr Problem waren vielmehr die zotteligen Shooting-Partner, die Heidi Klum ebenfalls für die Meeedchen organisiert hatte: ein paar Pferde. "Was ist das? Das sieht gar nicht ästhetisch aus", schnaubte die Paarhuf-Verächterin wütend. Sie fühle sich mit Pferd so "wie die Eine von Adam und Eva", führte Tamara weiter aus und man war verwirrter als je zuvor. Es war zum Wiehern!

Deutlich nachvollziehbarer hingegen die Pferde-Panik von Kandidatin Nadine: Die war als Kind einmal böse vom Gaul gefallen. Seither meidet sie jeglichen Kontakt. "Das ist eine komplette Ausnahmesituation für mich", beschied sie der Modelmama, als sie des Rosses gewahr wurde. Klum fragte ungerührt: "Weinst Du etwa?"

Eine hochemotionale Gefühlslage lösten die Pferde bei Nachrück-Kandidatin Maribel aus: Sie reitet selbst und verbindet mit den Pferden Kindheits-Erinnerungen an ihre Familie. Vor der Kamera von Fotografin Vicky Lawton zeigte sich Maribel dann aber höchst angespannt. Wieso, verriet sie den anderen erst danach: Im Alter von 15 Jahren verlor sie ihre Familie bei einem Autounfall. Die Meeedchen: geschockt.

"Ich esse sehr viele Karotten!"

Heidi Klum bekam davon nichts mit. Sie hatte gerade damit zu tun, den Auftritt von Tattoo-Girl Mareike süffisant zu kommentieren: "Jetzt werden wir wahrscheinlich ein paar Tattoos zu Gesicht bekommen, die wir bis jetzt noch nicht gesehen haben!" Doch das war noch nichts gegen die Kandidatin, deren unnatürlicher Hautton irritierte: "Du siehst sehr orange aus!", konfrontierte Heidi sie. "Selbstbräuner-Unfall?", mutmaßte Fotografin Vicky Lawton mit skeptischem Blick. Die Kandidatin ungerührt: "Ich esse sehr viele Karotten!" Nee, ist klar.

Der Rest war ganz GNTM-Routine: Transgender-Model Lucy klebte im Schritt ab, was noch abzukleben war und präsentierte sich locker, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätte. Dramaqueen Tamara (Heidi: "Ein Naturtalent!") fand das Shooting trotz Pferden am Ende "urgut". Und sogar Nadine überwand ihre Angst und zog ein besonders gutmütiges Pferd hinter sich her. Alle blieben unverletzt.

Nicht alle konnten jedoch die Modelmama von ihren Qualitäten überzeugen: Saskia war der Fotografin "zu unnatürlich". Und Malin, die androgyne Schönheit, konnte auch wieder nichts richtig machen: "Malin ist auch so ein Mädchen, die hat kein Gefühl für ihren eigenen Körper", urteilte die Klum knallhart. Die Konsequenz: keine Fotos für beide Kandidatinnen.

Eine äußerst rutschige Angelegenheit

Gastjurorin Joan Smalls bezwang den halb unter Wasser stehenden Catwalk in einem Pool routiniert - ganz im Gegensatz zu den Kandidatinnen. "Alle werden es verkacken", hatte Tamara prophezeit und sie sollte Recht behalten. Der "Elimination Walk" war ein einziges Rutschen, Schliddern und Fallen. Tamara stakste wie ein Roboter mit Batterieschwäche über den Wasser-Laufsteg, erklärte aber im schönsten Denglisch, dass jetzt nicht die Zeit sei, hier die große Welle zu machen: "Ich schwitze! Mir ist heiß, aber ich bin hier to win, nicht um zu complainen!" Hätten wir das auch geklärt.

"We all felt your pain, when you were walking", zeigte sich Gastjurorin Joan Smalls mitfühlend. Neben ihr erholte sich Klum noch von ihrem Lachanfall wegen Tamaras Wackeldackel-Gang und wurde dann doch noch kurz ernst: "Egal, was passiert: Das Gesicht darf nicht eure Probleme zeigen!", mahnte sie. Tamara nahm kleinlaut ihr Foto entgegen und erklärte danach, das sei "wirklich das Unangenehmste, was ich je in meinem Leben erlebt habe". Und wir haben noch nicht mal das Umstyling gehabt.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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