Flutkatastrophe zerstört Haus von "Goodbye Deutschland"-Auswanderern

Das Haus von Marco und Tamara Gülpen wurde während der
Hochwasserkatastrophe teilweise zerstört.
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Das Haus von Marco und Tamara Gülpen wurde während der Hochwasserkatastrophe teilweise zerstört.

© TVNOW

Land unter bei den "Goodbye Deutschland"-Auswanderern Marco und Tamara Gülpen: Ihr Haus in Nordrhein-Westfalen wurde während der Flutkatastrophe teilweise zerstört. Wie schlimm es das Paar erwischte, schilderte es nun in einem Interview.

Die Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland hat nicht nur mehr als 170 Menschen ihr Leben gekostet, unzähligen Menschen raubte die Flut auch die Lebensgrundlage. Die Wassermassen ließen Häuser einstürzen und machten andere unbewohnbar. Wie "RTL.de" berichtet, sind auch Marco und Tamara Gülpen betroffen. Das Paar, das durch die VOX-Sendung "Goodbye Deutschland" bekannt wurde, berichtete im Interview vom Zustand ihres Hauses in Erftstadt (Nordrhein-Westfalen).

"Wir haben uns dazu entschlossen, komplett alles rauszureißen", erklärten sie über den Keller ihrer heimischen vier Wände. Fast bis zur Decke sei das Wasser gestanden, erst fünf Treppenstufen vor dem Erdgeschoss hörte der Pegel auf zu steigen, erinnerte sich Marco. Nicht nur das Büro und das Gästezimmer im Keller sind deshalb zerstört, auch eine Waschküche, ein Gäste-WC und eine Sauna fielen dem Wasser zum Opfer. Besonders bitter: Weil die Mallorca-Auswanderer keine Gebäudeversicherung abgeschlossen hatten, bleiben sie wohl auf einem Großteil des finanziellen Schadens sitzen.

"Erinnerung fürs Leben" zerstört

Für Tamara kam noch ein weiterer, sehr persönlicher Verlust hinzu. Ihr blütenreines und weißes Hochzeitskleid ist nun von Schlamm verunstaltet. "Als ich es das erste Mal ausgepackt habe, habe ich nur geweint", gab sie zu. Das sei schließlich "eine Erinnerung fürs Leben". Dagegen konnte sie einige persönliche Dinge, etwa wichtige Dokumente und Fotos aus Marcos Kindheit, vor dem Wasser schützen.

Für das Paar, das sich kurzzeitig bei ihren Freunden Frank und Elke Fussbroich einquartierte, stehen nun erst einmal lange Aufräumarbeiten an. Dennoch: "Ich sehe das Ganze mit einer gewissen Demut", räumte Marco ein - andere Menschen hätten es deutlich schlimmer erwischt.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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