Lady Gaga: R. Kelly-Duett soll von Streaming-Portalen verschwinden

Lady Gaga distanziert sich via Twitter von ihrem Kollegen R.
Kelly.
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Lady Gaga distanziert sich via Twitter von ihrem Kollegen R. Kelly.

© Andreas Rentz/Getty Images
10.01.2019 - 10:30 Uhr

Erneut wird dem R'n'B-Star R. Kelly die Ausübung sexueller Gewalt vorgeworfen. Lady Gaga distanzierte sich nun von dem Sänger, mit dem sie einst kollaborierte.

Lady Gaga (32) nahm im Jahr 2013 gemeinsam mit dem Sänger R. Kelly (52) das Duett "Do What U Want (With My Body)" für ihr Album "ARTPOP" auf. Nun wünscht sie sich, die Kollaboration hätte nie stattgefunden, wie unter anderem der "Hollywood Reporter" berichtet. Grund hierfür sind die Anschuldigungen sexueller Angriffe und sexuellen Missbrauchs, derer sich R. Kelly derzeit in Folge einer vielbeachteten sechsteiligen TV-Dokumentation ausgesetzt sieht.

In der Doku belasten etliche Frauen den R'n'B-Sänger schwer. Unter anderem Kellys Ex-Frau Andrea Lee, seine frühere und zu jener Zeit nicht volljährige Partnerin Lizzette Martinez und seine damalige Backup-Sängerin Jovante Cunningham kommen zu Wort. "Ich stehe tausendprozentig hinter diesen Frauen, glaube ihnen, weiß, dass sie leiden und Schmerzen ertragen und bin ganz klar der Meinung, dass ihre Stimmen gehört und ernst genommen werden sollten," twitterte Gaga.

Die Sängerin empfindet die Anschuldigungen als "schrecklich" und "unverzeihlich" und möchte daher den Song sogar komplett löschen lassen: "Ich habe vor, das Lied von iTunes und anderen Streaming-Plattformen zu entfernen." Mit R. Kelly werde sie nie wieder zusammenarbeiten. In den vergangenen Jahren sah sich der Musiker bereits des Öfteren mit Vorwürfen der häuslichen Gewalt und sogar des Kindesmissbrauchs konfrontiert.

Zudem verweist Lady Gaga in ihrem Tweet darauf, dass sie die Gefühle der Frauen sehr gut verstehen könne, schließlich sei sie selbst einmal Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Sie habe mit dem Lied und dem dazugehörigen Musikvideo etwas extrem Trotziges und Provokatives erschaffen wollen, weil sie zum damaligen Zeitpunkt ihr eigenes Trauma noch nicht überwunden hatte. Nun bereut sie diese Art der Verarbeitung: "Wenn ich zurückgehen und mit meinem jüngeren Ich reden könnte, würde ich ihr sagen, dass sie die Therapie machen soll, die ich nun absolviert habe."

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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