Maria Furtwängler: So machte sie Udo Lindenberg zum "Tatort"-Star

Udo Lindenberg und Maria Furtwängler kennen sich, seit der
Panikrocker die Schauspielerin 2018 zu einem Duett für "MTV
unplugged" einlud. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag 2021 folgt die
Revanche: In Detlev Bucks "Tatort: Alles kommt zurück", der im
Hamburger Hotel Atlantic spielt, verkörpert die Musiklegende sich
selbst.
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Udo Lindenberg und Maria Furtwängler kennen sich, seit der Panikrocker die Schauspielerin 2018 zu einem Duett für "MTV unplugged" einlud. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag 2021 folgt die Revanche: In Detlev Bucks "Tatort: Alles kommt zurück", der im Hamburger Hotel Atlantic spielt, verkörpert die Musiklegende sich selbst.

© NDR / Frizzi Kurkhaus

Dass Udo Lindenberg für die berühmte "Tatort"-Titelmelodie seine Trommelstöcke schwang, wissen Insider bereits. Mehr als 50 Jahre später steht der Kultmusiker nun vor der Kamera eines ziemlich skurrilen Weihnachts-"Tatorts" von Detlev Buck. Maria Furtwängler machte die Sache klar.

In Deutschlands berühmtestem Krimiformat gab es schon viele Experimente. Der "Tatort: Alles kommt zurück", den das Erste am Zweiten Weihnachtsfeiertag (20.15 Uhr) zeigt, dürfte allerdings einer der bislang skurrilsten sein. Dies liegt zum einen an "Tatort"-Regie-Debütant Detlev Buck, der auch eine Rolle als Kiezgröße übernahm. Zum anderen aber vor allem an Udo Lindenberg.

In dessen "Wohnzimmer", dem alten Hamburger Grand Hotel Atlantic, spielt der Fall zu weiten Teilen. Maria Furtwängler, die für den "Tatort" nicht nur als Kommissarin vor der Kamera stand, sondern erstmals auch als Produzentin Verantwortung trug, ist für Besetzungs-Coup verantwortlich: "Ich kenne Udo, seitdem er mich fragte, ob wir für 'MTV Unplugged' einen Song gemeinsam singen wollen. So Carla Bruni-mäßig, meinte er. Als er mich anrief, bin ich fast vom Hocker gefallen. Nach dem Duett haben wir vereinbart, dass ich mich mit einer Einladung zum "Tatort" revanchiere. Aber damals gab es noch kein passendes Projekt."

"Udo kennt sich verdammt gut aus im Fernsehen"

Maria Furtwängler spricht im Interview mit der Nachrichtenagentur teleschau auch darüber, dass sich Udo Lindenberg, der seit 1995 im Hotel Atlantic wohnt, der Idee gegenüber von Anfang an sehr aufgeschlossen zeigte: "Er ist ja sozusagen seit 1970 mit dem Format verbunden, weil er in der Band von Klaus Doldinger die Titelmusik trommelte. Er sagte damals auf typische Udo-Art so in etwa: 'Du, Maria, lass doch mal zusammen 'Tatort' machen" (lacht).' Udo kennt sich verdammt gut aus im Fernsehen und ist ganz klar "Tatort"-Fan. Und als dann unser Autor Uli Brée mit der Idee für diesen Fall rüberkam, war klar, dass wir das jetzt machen werden."

Gedreht wurde übrigens in einer Zeit, in der das Hotel an der Hamburger Außenalster wegen der Corona-Pandemie geschlossen blieb. Ob Udo Lindenberg damals - als einziger Gast - weiter hinter den weißen Kultmauern lebte, ist unklar. Offiziell sei er wie alle anderen ausgezogen, hieß es in der Presse. In einem Interview mit dem "Spiegel" zu seinem 75. Geburtstag im Mai deutete der Musiker aber die Möglichkeit an, dass er "neben den Geistern" alleine dort verblieben wäre. Ein weiterer schöner Udo-Mythos ist diese Geschichte auf jeden Fall. Egal, ob sie wahr oder falsch ist.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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