"Masked Singer": "Tatort"-Star als Axolotl enttarnt - den Teddy verriet sein Lachen

Für das Axolotl kam das Aus im "The Masked Singer"-Halbfinale.
Matthias Opdenhövel bekam zum Abschied eine Umarmung.
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Für das Axolotl kam das Aus im "The Masked Singer"-Halbfinale. Matthias Opdenhövel bekam zum Abschied eine Umarmung.

© ProSieben / Willi Weber

Der Teddy hat ausgebrummt, und das Axolotl muss das Star-Aquarium von "The Masked Singer" (ProSieben) verlassen. In einer weiteren Nacht der sensationellen Demaskierungen wurden eine ProSieben-Moderatorin (als Teddy) und eine Ex-"Tatort"-Kommissarin (als Axolotl) enttarnt.

"Das gibt's doch nicht!" Moderator Matthias Opdenhövel war regelrecht entsetzt. "Wir müssen uns vom Axolotl verabschieden." Das ist das weniger Schöne an einer der besten Show-Ideen der letzten Jahre: Die Mehrzahl der Fans betont beim Sendungstitel "The Masked Singer" halt doch das "Singer" und nicht das "masked". Und wählt die ausgewiesenen Sangeslaien (zu) früh aus der Show, dabei sind die oft diejenigen, die einfach die geilste Show abbrennen.

Frag nach beim Axolotl. Der silberne Schwanzlurch, deutlich hörbar kein Minnesänger, begeisterte die Fans im Studio und an den Schirmen. Bei dem liebestollen Kiemenviecherl - das diesmal Gastrater Joko Winterscheidt denselben Liebesbrief überreichte, den es zuletzt schon Steven Gätjen und Thore Schölermann zusteckte - und seinen gigantischen Auftritten blieb kein Auge trocken. Mit "Fight For Your Right To Party" (Beastie Boys) und "Time Warp" (aus der "Rocky Horror Picture Show") ließ das "Roxolotl" die Wände im Studio wackeln.

Auch der Teddy ist a) kein Sänger und b) ein Publikumsliebling, kann Spagat und gab alles. Aber beide sind raus. Dafür stehen mit Mülli Müller, Raupe Resi, dem Mops und der Heldin vier hundertprozentige Profisänger im Finale von "The Masked Voice Of Germany".

Vier Profisänger im Finale von "The Masked Voice Of Germany"

Zu allem Überfluss: Die vier Finalisten scheinen jetzt schon bekannt zu sein. Bei den beiden, die letztlich ausscheiden mussten, herrschte hingegen bis zuletzt Rätselraten. Zwar lage erst Joko Winterscheidt bei Moderatorin Annemarie Carpendale ("Der Teddy macht ja auf alt und Annemarie ist auch nicht mehr die Jüngste") richtig - er hatte die ProSieben-Moderatorin auch am markanten Lachen erkannt. Und schließlich hatte Ruth Moschner beim Axolotl ("Ich hoffe, es ist Andrea Sawatzki!") einen Treffer aus der Hüfte gelandet, aber trotzdem: Carpendale und Sawatzki waren echte Sensationen.

Martina Hill (Rea Garvey war sich hundertprozentig sicher!), Anke Engelke (Ruth Moschners Vermutung) waren andere Top-Verdächtige für den mexikanischen Schwanzlurch. Beim Teddy standen auch Palina Rojinski (Rea Garvey) sowie Collien Ulmen-Fernandes und Tanja Szewczenko (beide Moschner) zur Debatte.

Es hat nicht sollen sein. Aber - Ehre, wem Ehre gebührt - die beiden scheiterten an wirklich bärenstarker Konkurrenz. Wenn's nach den Fans geht, sind da weniger Überraschungen bei der Demaskierung zu erwarten. Nach dem Voting auf der ProSieben-App ist Mülli Müller Ex-DSDS-Sieger Alexander Klaws (44 Prozent der Stimmen), hinter der Raupe Resi verbirgt sich No Angels-Sängerin Sandy Mölling (76,5 Prozent). Diese beiden qualifizierten sich als Sieger ihres jeweiligen Dreikampfs direkt fürs Finale.

Joko verwettet Klaas an "The Masked Singer"

Mops - entweder Jeanette Biedermann (36 Prozent) oder Glasperlenspiel-Sängerin Carolin Niemczyk (32,7 Prozent) - und die Heldin wackelten erst und setzten sich im Stechen durch. Bei der Heldin sind sich Rater wie Fans am sichersten: 87,7 Prozent vermuten die österreichische Rock-Röhre Christina Stürmer im Köstüm.

Aber, und das ist einer der tollen Aspekte dieser Show: Man darf sich nie zu sicher sein. Joko Winterscheidt zum Beispiel ist sich "zu 100 Prozent" sicher, dass die Heldin eben keine "Stürmerin", sondern seine "Joko gegen Klaas - Das Duell um die Welt"-Moderatorin und Musical-Darstellerin Jeannine Michaelsen ist. Alle Fans hoffen, dass er unrecht hat, denn er verstieg sich (wohl noch Angedenk seines Seitensprungs zu "Wetten, dass ..?" zum ZDF) zu einem Wetteinsatz: "Klaas wird hier nächstes Jahr mitmachen, wenn sie es nicht ist!"

Annemie Carpendale rotierte zwischen "red" und "Masked Singer"

Der andere wunderbare Aspekt an "The Masked Singer": Die Kandidaten und das Team hinter den Kulissen leisten unglaubliche Arbeit und verbiegen sich regelrecht, um das Publikum zu unterhalten. Da geht es nicht nur um Stimmenverstellen und Geheimhaltung im Freundeskreis wie bei Andrea Sawatzki ("Das hat sehr großen Spaß gemacht"). Annemarie Carpendale bot eine unglaubliche Leistung - viermal moderierte sie nämlich direkt im Anschluss an ihre Auftritte als Teddy die Anschlusssendung "red".

Sie und ihre Maskenbildnerin waren im Dauerstress ("Wir haben das ganze Senderteam angelogen") und in Dauerrotation: "In der ersten Show habe ich mich, glaube ich, 18-mal umgezogen", erklärte Carpendale. Ausgerechnet gestern hatte sie keine Doppelbelastung.

"Das ist die Sendung", seufzte Ruth Moschner geradezu andächtig, "die ist einfach gradios." Recht hat sie. Zumal die Kandidaten im diesem furiosen Halbfinale auch wirklich alle Register zogen und nicht nur stimmungsmäßig, sondern auch gesanglich begeisterten. "Ihr wart der Wahnsinn", meinte auch Matthias Opdenhövel. Man darf sich richtig aufs Finale freuen. Und dann gerne trauern, weil's schon wieder vorbei ist mit der fünften Staffel.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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