Münster vs Bienzle: Gesucht wird ... der nächste "Tatort"

Dietz Werner Steck und Rita Russek - die Bienzle-"Tatorte"
liefen im Ersten von 1992 bis 2007. Hauptdarsteller Dietz Werner
Steck starb Ende 2016.
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Dietz Werner Steck und Rita Russek - die Bienzle-"Tatorte" liefen im Ersten von 1992 bis 2007. Hauptdarsteller Dietz Werner Steck starb Ende 2016.

 © SWR

Wer macht das Rennen um den nächsten "Tatort" am Sommersonntag? Die Münsteraner Ermittler haben Konkurrenz aus Stuttgart.

Es ist durchaus spannend, die Jubiläums-Abstimmung über den kommenden "Tatort" am Sonntagabend immer mal wieder im Blick zu behalten. Zum Auftakt hatte sich überraschend ein alter Münchner Fall aus dem Jahr 2003 gegen das ja ohnehin stets favorisierte Münster durchgesetzt. Mit gerade einmal 39 Stimmen Vorsprung entschieden sich die Zuschauer für "Wenn Frauen Austern essen" mit Leitmayr und Batic. Und auch in der aktuellen Entscheidung spielt ein Klassiker ganz oben mit. Bisher zeigt sich: Ein Großteil der Zuschauer wünscht sich offensichtlich keine Sonntagabendwiederholung von ohnehin noch recht neuen Fällen, die gut in Erinnerung sind, sondern zieht ältere Krimis vor.

Hinter dem knapp in Führung liegenden Münster-Fall "Fangschuss" aus dem Jahr 2017 folgt derzeit "Bienzle und die blinde Wut" mit Dietz-Werner Steck, den bei seiner Erstausstrahlung 1999 knapp zehn Millionen Zuschauer sahen. Rang drei belegt aktuell der "Skandal-Tatort" "Im Schmerz geboren" mit Ermittler Murot (Ulrich Tukur) aus dem Jahr 2014. Er ging in die Geschichte als der Fall mit den meisten Leichen ein. Um die 50 sollen es gewesen sein, Schätzungen zufolge. Am kommenden Freitag wird das Ergebnis der Abstimmung bekanntgegeben. Zum Jubiläum "50 Jahre 'Tatort'" stehen in der Sommerpause 50 Episoden aus den vergangenen 20 Jahren zur Online-Wahl.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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