Musiker-Idol stirbt mit 58 Jahren

Daniel Johnston zählte Kurt Cobain, Beck und David Bowie zu
seinen Fans.
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Daniel Johnston zählte Kurt Cobain, Beck und David Bowie zu seinen Fans.

 © Gary Miller/FilmMagic

Er beeinflusste Musiklegenden wie David Bowie, Kurt Cobain und Tom Waits, wurde aufgrund seiner Krankheit jedoch nie selbst ein Star. Nun ist Daniel Johnston gestorben.

Die 17 Alben, die Daniel Johnston im Lauf seiner Karriere veröffentlichte, blieben von der breiten Masse unentdeckt. Doch berühmte Kollegen wie Poplegende David Bowie, Nirvana-Sänger Kurt Cobain, Blues-Rocker Tom Waits oder Alternative-Star Beck zählten ihn zu ihren größten Idolen. Nun ist Johnston im Alter von nur 58 Jahren verstorben. Der US-amerikanische Lo-Fi-Verfechter erlitt in seinem Haus in der Nähe von Houston, Texas, einen Herzinfarkt.

Bereits als Teenager begann der in Kalifornien geborene Johnston damit, Musik aufzunehmen und Comics zu zeichnen. Das selbstgezeichnete Cover seines Albums "Hi, How Are You" verhalf ihm Anfang der 90er-Jahre zu einer gewissen Berühmtheit, nachdem Kurt Cobain ein damit bedrucktes T-Shirt bei den MTV Awards getragen hatte.

Obwohl sich Künstler wie Sonic Youth oder Dead Milkmen um eine Zusammenarbeit mit dem Singer/Songwriter rissen, blieb Johnston der große Durchbruch verwehrt - wohl vor allem, weil er mit einer schweren psychischen Erkrankung kämpfte. Aufgrund seiner bipolaren Störung musste sich der Musiker mehrfach in klinische Obhut begeben. Jeff Feuerzeig beleuchtete Johnsons Geschichte im Dokumentarfilm "The Devil and Daniel Johnston" (2005). Der Film wurde beim renommierten Sundance Film Festival ausgezeichnet.

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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