Nach Rassismusvorwürfen: Ozzy Osbourne verteidigt seine Frau Sharon

Ozzy Osbourne nimmt seine Frau Sharon gegen Rassismusvorwürfe in
Schutz.
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Ozzy Osbourne nimmt seine Frau Sharon gegen Rassismusvorwürfe in Schutz.

 © 2020 Gabe Ginsberg/Getty Images

Nach Rassismusvorwürfen hat Ozzy Osbourne seine Frau Sharon nun öffentlich in Schutz genommen. Sie sei die "wahrscheinlich unrassistischste Person", die er je getroffen habe, sagte der Rocker in seiner US-Radiosendung.

Es sind keine leichten Zeiten für die britische Musikmanagerin und Moderatorin Sharon Osbourne: Zuletzt war die 68-Jährige mit gleich mehreren Rassismusvorwürfen konfrontiert worden. Ihren Moderationsjob in der CBS-Show "The Talk" hatte sie daraufhin Ende März verloren. Fast zwei Monate später hat sich nun ihr Ehemann, der britische Rocker Ozzy Osbourne, erstmals zu der Sache geäußert. In der jüngsten Ausgabe des Formats "Ozzy Speaks" beim US-Radiosender Sirius XM nahm er seine Frau öffentlich in Schutz.

Sharon mache gerade viel durch, erklärte der 72-Jährige und fügte sogleich hinzu: "Meine Frau ist wahrscheinlich die unrassistischste Person, die ich je getroffen habe. Und das sage ich nicht nur so." Der Co-Moderator Billy Morrison antwortete: "Ich würde dem vollkommen zustimmen. Ich kenne euch seit 25 Jahren und es hat mich verblüfft, als es anfing. Ich denke einfach, dass da noch andere Sachen dahinterstecken. Denn sie ist nicht rassistisch."

"Sie hat den Sturm überstanden"

Ozzy Osbourne fuhr fort: "Aber sie hat den Sturm überstanden. Sie macht weiter." Natürlich sei es immer noch ein unangenehmes Thema. Gerade am Anfang, als Sharon die ersten Nachrichten über sich las, sei sie "am Boden zerstört" gewesen: "Sie fragte sich: 'Warum sagen die das über mich?'", erinnerte sich der Ex-Black-Sabbath-Sänger. Schließlich habe sie eigentlich nur ihren Freund Piers Morgan verteidigen wollen.

Anfang März hatte der britische Talkmaster den Wahrheitsgehalt des CBS-Interviews mit Prinz Harry und Meghan Markle angezweifelt: Vor allem, dass Meghan dem britischen Königshaus Rassismus vorwarf, konnte er nicht verstehen. Sharon Osbourne war ihm daraufhin zunächst via Twitter zur Seite gesprungen. Später geriet sie zudem mit ihrer Co-Moderatorin Sheryl Underwood in "The Talk" in Streit. Die Sendung wurde daraufhin kurzzeitig eingestellt, eine interne Untersuchung des Falls sowie weiterer interner Rassismusvorwürfe gegen Osbourne folgten. Am 26. März gab der Sender schließlich den Ausschluss von Osbourne aus dem Format bekannt.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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