"Promi Big Brother": Zlatkos große Abrechnung

Echte Männerfreundschaften waren Zlatko einstmals sehr wichtig.
Doch dass Bande nicht ewig halten, musste auch er erfahren. Zlatko
ließ wissen: "Ich habe menschlich dazu gelernt, wie schlecht und
böse Menschen sein können, wie dreckig sie lügen können."
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Echte Männerfreundschaften waren Zlatko einstmals sehr wichtig. Doch dass Bande nicht ewig halten, musste auch er erfahren. Zlatko ließ wissen: "Ich habe menschlich dazu gelernt, wie schlecht und böse Menschen sein können, wie dreckig sie lügen können."

© SAT.1

In der allerersten "Big Brother"-Staffel vor 19 Jahren galten sie als die allerbesten Freunde: Zlatko Trpkovski und Jürgen Milski. Nun, bei seiner Rückkehr zum "Große Bruder", rechnete Zlatko mit einer angeblich so dicken Freundschaft ab. Alles sei nur ein Fake gewesen.

Es heißt ja, eine Männerfreundschaft könne nichts so leicht erschüttern. Das mag schon stimmen. Wenn sie denn auch eine echte ist. Zlatko Trpkovski und Jürgen Milski galten in der allerersten "Big Brother"-Staffel als die allerbesten Freunde.

Sogar eine gemeinsame Single hatten die beiden damals vor 19 Jahren noch gemeinsam aufgenommen. Der Song "Großer Bruder", in dem Zlatko und Jürgen sich doch niemals anlügen wollten, enterte die Charts und ist im Netz noch zu hören. Zwischen beiden herrscht jedoch längst totale Funkstille.

Zlatko packt aus

In der dritten "Promi Big Brother"-Sendung packte Zlatko nun über die angeblich allerbeste Männerfreundschaft aller Zeit aus. "War alles fake", erzählte der 43-Jährige, als er von Youtuber Chris darauf angesprochen wurde.

Und ohne den Namen mit dem "J" weiter zu erwähnen, wurde er deutlicher: "Ich habe menschlich dazu gelernt, wie schlecht und böse Menschen sein können, wie dreckig sie lügen können."

Zlatko habe vor allem gestört, dass Jürgen immer in Interviews schlecht über ihn geredet habe. "Der gibt ja jedes Mal seinen Senf dazu. Erst vor drei Jahren hat er erzählt, ich wäre mit dem Ruhm nicht klargekommen. Ich war eingebildet, hochnäsig, hätte mich als Superstar gefühlt und kam mit allem nicht klar, deswegen habe er keinen Kontakt mit mir gewollt."

Schlecht über Kollegen sprechen

Schlecht über den anderen reden? Da war doch was! Tatsächlich grub SAT.1 eine uralte Konserve aus der ersten "Big Brother"-Staffel aus, die 2000 bei RTL II lief. Und was sagte dieser Jürgen damals: "Ich hoffe, dass das ein ungeschriebenes Gesetz bleibt, dass draußen nie einer etwas Schlechtes über den anderen sagt."

Das aber hatte Jürgen Milski, der 2016 auch schon im "Dschungelcamp" saß, getan. Und bestritt das nicht.

Denn passenderweise hatte SAT.1 den Schlagersänger auch prompt im Studio. Moderatorin Marlene Lufen saß neben Milski und hörte zu, wie dieser sich rechtfertigte, "Warum hat er mich nicht einfach angerufen? Er hätte mir schon sagen müssen, dass er meine Aussagen nicht korrekt findet."

Vor mehr als einem Jahrzehnt? Außerdem habe Zlatko "zehn Mal im Jahr" seine Handynummer gewechselt: "Ich konnte ihn gar nicht telefonisch erreichen."

Rasieren bis zum Hintern

Diese Freundschaft mit dem Jürgen ist endgültig zerbrochen, dafür hat Zlatko womöglich mit Joey Heindle einen neuen allerbesten Freund. Unter "Welpenschutz" hat der schwer tätowierte Automechaniker den "DSDS"-Sänger bereits gestellt. Nun weihte er Heindle, wie Männer das eigentlich niemals machen, in die wahren Schönheitsgeheimnisse ein.

Zlatko propagierte die Ganzkörperrasur. Seine Begründung: "Pass auf, wenn einer, der behaart ist, aus der Dusche kommt, der braucht wirklich ein Handtuch. Bei mir perlt das Wasser ab. Und das, was nicht weggeht, kann ich abtupfen. Mein Handtuch ist nach dem Duschen eigentlich nie nass."

Joey Heindle in seiner unnachahmlich einfachen Art erschien tief beeindruckt. "Das sollte ich ausprobieren", sagte er und setzte das Vorhaben sogleich in die Tat um. Nur aber: Ist gar nicht so einfach, mit einem Mini-Rasierer auch die Haare am hinteren Oberschenkel bis zum Po zu erreichen. Und der Rücken erst! H

eindle machte auf dem Rasen im Luxusbereich liegend seltsame Verrenkungen. Manchmal sah er dabei aus wie eine Brezel. Jedes Haar dürfte er so nicht erwischt haben.

Sehr kleiner Kämpfer

Anders als bei Joey führte die Körperkultur in der Sendung zuvor zum "Cellulite-Gate". Detektiv Jürgen Trovato hatte bei Ginger Wollersheim sehr genau hingesehen und vermeintliche Dellen bei ihr entdeckt. F

ür seinen jetzt schon legendären Spruch "Da müssten aber noch ein paar Fältchen weg am Hintern. Also ich würde das noch mal ein bisschen durchkärchern lassen." entschuldigte Trovato sich. Die neue Frau von Ex-Puffbesitzer Berti Wollersheim nahm an.

Alles friedlich also wieder unter den Promi-Bewohnern? Die harmonische Atmosphäre machte den Almklausi im Zeltlager nachdenklich. Viel war von der angeblichen Gute-Laune-Granate bislang nicht zu hören.

Was er nun zu erzählen hatte, machte zumindest nachdenklich. Almklausi sprach über die Geburt seines Sohnes. "Wir haben im vergangenen Jahr ein Frühchen bekommen, drei Monate zu früh. Er wog nur 900 Gramm. Dann drei Monate Intensivstation, jeden Tag, acht Stunden. Aber es ist alles gut gegangen", so sein bewegender Bericht. A

lmklausis Botschaft hinaus in die weite Welt: "Der kleine Mann hat mir gezeigt, wie er kämpfen möchte. Das prägt dich. Dabei denkst du Nullkommanull über deinen Erfolg nach. Gesundheit ist einfach das Wichtigste!"

Nudeln und Ketchup für Zlatko

Freilich kam es auch in der dritten Sendung von "Promi Big Brother" wieder zu Wechseln zwischen Zeltplatz und dem Luxusbereich. Letztendlich überraschend wurde Zlatko von den TV-Zuschauern per Voting in das ärmliche Lager entsendet.

Dort darf er sich nun vor allem auf Nudeln mit Ketchup freuen. Denn Youtuber Chris hatte bei seinem "Einkauf" in nur 60 Sekunden eigentlich nur die Teigwaren eingetütet.

Anders herum könnte der Wechsel in Luxusbereich äußerst pikante Folgen haben. Die Turteltäubchen Janine Pink und Tobi Wegener sind nun gemeinsam dort. Sie werden sich wohl ein Zimmer teilen und die Decke und vielleicht noch viel mehr. Joey Heindle jedenfalls kommentierte: "Die pimpern die Bude auseinander."

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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