Peinlich-Auftritt in der "Höhle der Löwen": "Habt ihr die Firmenbewertung gewürfelt?"

Michael Gebhardt und Erik Renk von "Keimster" waren offenbar so
nervös, dass sie ihren Auftritt so richtig in den Sand setzten.
Frank Thelens vernichtendes Urteil: "Nicht kompetent!"
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Michael Gebhardt und Erik Renk von "Keimster" waren offenbar so nervös, dass sie ihren Auftritt so richtig in den Sand setzten. Frank Thelens vernichtendes Urteil: "Nicht kompetent!"

© TVNOW / Bernd-Michael Maurer

"Nicht kompetent!", schimpfte Frank Thelen. "Ich will heute noch pünktlich nach Hause kommen!", barmte Judith Williams. Fast ein Wunder, dass zwei hypernervöse Gründer in der "Höhle der Löwen" einen Deal bekamen. Handelsmogul Ralf Dümmel brachte derweil einen weiteren Kollegen zum Ausrasten ...

Er ist wohl einer der beliebtesten "Löwen" überhaupt - allerdings nur beim Publikum und bei den Gründern. Seine Investoren-Kollegen jedenfalls beginnen, sich immer häufiger gegen Ralf Dümmel aufzulehnen. Zuletzt rastete Nils Glagau aus. Nun platzte Georg Kofler der Kragen: "Ralf, in allen Ehren, du machst das seit 30 Jahren, aber wir können das heute auch!", ätzte der Südtiroler im Konkurrenzkampf um einen Deal. Dümmels Konter war nicht weniger fies.

"Lass uns doch Produkte vergleichen, wer wo steht mit welchen Produkten aus der Vergangenheit!", schlug der Handelsmogul vor. "Da kann ich nicht mithalten", gab Kofler zu. "Aber ich rede über die Zukunft, mein Freund!" Nun, die Zukunft ist weiblich! Zumindest in diesem Fall.

Weder Kofler noch Dümmel, sondern Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl zog den Deal mit Anna Elisabeth Segovia, die den natürlichen kolumbianischen Zucker "DE CANA - Panela" vertreibt, an Land. Die charmante Gründerin bekam 200.000 Euro für 25 Prozent an ihrem One-Woman-Unternehmen. Und der bitter enttäuschte Ralf Dümmel bekam eine Umarmung von Dagmar Wöhrl: "Nicht bös' sein, dass ich mal gewonnen hab!", bat sie den Ehrgeizling, doch der war richtig angefressen.

Dümmel zieht den Kürzeren!

Das wurde auch beim Pitch von Jennifer und Philipp Rathgeber nicht besser. Hier schnappte ihm Judith Williams den Deal mit "ELIXR" vor der Nase weg. Das Ehepaar stellte den "Löwen" den Detox-Trend Ölziehen vor: Hierbei nimmt man einen Esslöffel Pflanzenöl und spült damit den Mund aus. Das soll unter anderem für ganzheitliche Schönheit sorgen.

Ein klares Thema für Williams, doch auch Carsten Maschmeyer war begeistert: "Eine Marketing-Expertin und ein BWL-Professor: super Kombi! Hammer! Das ist das, wovon wir Investoren träumen!" - "Stopp!", unterbrach ihn Dümmel. "Ich bin doch noch gar nicht fertig", beschwerte sich Maschmeyer. "Bevor wir gleich Gegner werden, wollen wir Partner werden?", fragte Dümmel nach. Der Milliardär willigte ein und die beiden verzogen sich in die Mauschel-Ecke.

Williams' Angebot von 75.000 Euro für 20 Prozent überboten sie schließlich mit 150.000 Euro für 25 Prozent. Doch nicht mit der Beauty-Queen: Die zog entsprechend nach und sicherte sich den Deal. Während Ralf Dümmel mal wieder schmollte, war Frank Thelen zu Scherzen aufgelegt: "Jetzt zieh ich mir ordentlich einen durch morgens!"

Peinlich, peinlich!

Doch die Pechsträhne für Dümmel hatte auch mal ein Ende. Wer den Deal absahnte, war beim Auftritt von Michael Gebhardt und Erik Renk von "Keimster" allerdings Nebensache. Dass die beiden überhaupt ein Angebot bekamen (und mit Dagmar Wöhrl gleich zwei), grenzte schon an ein Wunder. Denn die Gründer waren offenbar so nervös, dass sie ihren Auftritt so richtig in den Sand setzten. Zwar sorgten sie auf dem Podium für einige Lachter - aber leider unfreiwillig. Frank Thelens vernichtendes Urteil: "Nicht kompetent!" - Sie seien "runtergeputzt" worden, schwitzten die beiden später hinter den Kulissen.

"Keimster" bieten Müsli mit gekeimten Getreidesorten an. Was daran so gesund und gut ist, musste allerdings Judith Williams erklären: "Ich muss ihnen doch helfen. Ich will doch heute noch pünktlich nach Hause kommen!" Auch Dümmel fasste schließlich das Keim-Problem prägnant zusammen: "Wenn du mir heute eine Schale gibst und sagst: 'Ralf, iss mal was, da sind viele Keime drin.' Dann sag ich: 'Was hast du gegen mich?'" Kofler ergänzte: "Dann gehst du erst mal desinfizieren!"

Dass es auch gute Keime gibt, muss man dem Verbraucher halt erst mal erklären. Doch auch bei den Preisen und der Unternehmensbewertung standen die Gründer auf dem Schlauch. "Das Hauptproblem ist die Firmenbewertung", erklärte Dümmel. "Habt ihr die irgendwie gewürfelt?" Schließlich gab es vom Handelsmogul 300.000 Euro für 30 Prozent am Unternehmen (statt der gewünschten 15). Judith Williams sagte ihr Mitwirken als "Marketing-Expertin" für "Keimster" leider ab. "Selbst der Ralf kann sich das nicht leisten!"

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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