Rebecca Mir im Interview: "An eine weiterführende Karriere dachte ich damals nicht"

Rebecca Mir ist sich sicher, dass sie bei "Renn zur Million ...
wenn Du kannst!" nicht weit kommen würde: "Ein, zwei Hindernisse
würde ich vielleicht packen, aber die Million? Auf gar keinen Fall.
Da fehlt mir die Kraft in den Armen, schließlich gibt es viele
Kletterpassagen", vermutet sie.
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Rebecca Mir ist sich sicher, dass sie bei "Renn zur Million ... wenn Du kannst!" nicht weit kommen würde: "Ein, zwei Hindernisse würde ich vielleicht packen, aber die Million? Auf gar keinen Fall. Da fehlt mir die Kraft in den Armen, schließlich gibt es viele Kletterpassagen", vermutet sie.

© Andreas Rentz / Getty Images for Platform Fashion

Moderatorin Rebecca Mir muss in ihrem Job häufig rennen - vor allem am Flughafen, wie sie im Interview erzählt. Auf ProSieben müssen nun allerdings erstmal auch die Kandidaten rennen: schnell, schnell zur Million.

Castingshows wird oft vorgeworfen, nur Eintagsfliegen zu produzieren. Das mag nicht ganz falsch sein. Aber immer wieder etablieren sich auch Sänger, Models und sonstige Talentierte aus diesen Formaten tatsächlich auf die große Bühne. Schnell ist dann vergessen, dass sie sich einst in aller Öffentlichkeit "suchen" ließen. Rebecca Mir stellte sich vor acht Jahren den strengen Begutachtungen von "Germany's Next Topmodel". Heute kennt man sie längst besser als "taff"-Moderatorin (seit 2012) und charmante Allrounderin von ProSieben. Ab Dienstag, 10. September, 20.15 Uhr, führt die 27-Jährige gemeinsam mit ihrem Kollegen Daniel Aminati durch "Renn zur Million ... wenn du kannst!" Ob sie selbst in der neuen Gameshow bestehen würde und wie ihr Kontakt zu Heidi Klum heute ist, erzählt die gebürtige Aachenerin im Interview.

teleschau: Frau Mir, wann mussten Sie das letzte Mal rennen?

Rebecca Mir: (lacht) Heute Morgen zum Zahnarzt - ich war spät dran.

teleschau: Eine Ausnahme?

Mir: Ich muss tatsächlich relativ häufig rennen. Mein Zeitplan ist eng getaktet. "taff" etwa drehen wir live bis 18 Uhr, nicht selten muss ich direkt danach um 19 Uhr den Flieger bekommen - Kurzsprints gerade am Flughafen sind Standard, das kann ich ganz gut.

teleschau: Würden Sie es im Parcours Ihrer Show auch bis zur Million schaffen?

Mir: Ein, zwei Hindernisse würde ich vielleicht packen, aber die Million? Auf gar keinen Fall. Da fehlt mir die Kraft in den Armen, schließlich gibt es viele Kletterpassagen. Was aber nicht heißt, dass nur Aufgepumpte eine Chance hätten. Keineswegs sogar. Der Hindernislauf ist sehr weitläufig, sprich man benötigt Kondition. Man muss springen können, Geschicklichkeit ist gefragt, Schnelligkeit natürlich und auch ein taktisches Gefühl für bestimmte Situationen. Eigentlich alles.

teleschau: Erklären Sie kurz das Konzept der Sendung!

Mir: Es ist ein Hindernisrennen. Pro erreichte Station bekommen die Kandidaten mehr Geld - eben bis zu einer Million am Ende. Ihr Problem ist aber nicht nur der knackige Hindernislauf, sondern auch, dass Profis wie Olympiasieger Fabian Hambüchen (2016, im Geräteturnen/Reck, d. Red.) sie jagen. Wenn der Teilnehmer eine Station nicht schafft oder eingeholt wird, geht er leer aus. Für die Million muss man also ganz schön was leisten (lacht).

teleschau: Würden Sie sich - abseits Ihres Sprinttalents - als sportlich bezeichnen?

Mir: Ich bin dreimal wöchentlich im Fitnessstudio und tanze sehr viel mit meinem Mann Massimo (Sinató, d. Red.), der ja Profitänzer ist und damals mein Partner bei "Let's Dance" war. Also ja, ich bin ein sportlicher Typ und mag es auch gerne. Ohne Sport würde mir definitiv etwas fehlen.

Straffer Terminplan

teleschau: Die Show wurde nachts gedreht. Wie war das für Sie?

Mir: Ich arbeite gerne abends. Aber so richtig in der Nacht ist schon eine Umstellung. Wir drehten immer von 10 Uhr abends bis 5 Uhr in der Früh. Das heißt aber auch, dass es angenehm kühl war, durch die Spannung des sportlichen Wettbewerbs ließ es sich eh gut aushalten. Auf jeden Fall bin ich ohne Kaffee und Energydrinks durchgekommen.

teleschau: Sind Sie nun nach Drehschluss wieder im normalen Rhythmus?

Mir: Ja, klar. Das musste schnell gehen. Ich hatte gleich nach dem letzten Dreh wieder Jobs, bei denen ich um 6 Uhr morgens gefragt war. Und das war auch gut so, schließlich bin ich nicht wirklich jemand, die freiwillig am Morgen aufsteht. Mein voller Terminkalender hat mich also wieder ins Leben geholt.

teleschau: Hinterlässt so ein voller Terminkalender ein gutes Gefühl oder sehnen Sie sich nach mehr Pausen?

Mir: Das ist schon alles gut so. Ich mag meinen Job und freue mich total, dass es gerade so rund läuft. Und zwischendurch habe ich natürlich immer wieder auch ein, zwei freie Tage, die ich mit meinem Mann und unserem Hund zu Hause genießen kann.

Kontakt mit Heidi Klum

teleschau: Geht's von dort auch noch regelmäßig auf die Laufstege der Welt oder sind sie mittlerweile eine Vollzeitmoderatorin?

Mir: Moderation nimmt aktuell sicherlich den höchsten Stellenwert ein. Ich bin aber nach wie vor als Model tätig, sowohl bei Shootings als auch auf dem Laufsteg. Und kürzlich durfte ich mich erneut in einer kleinen Rolle als Schauspielerin bei "Sturm der Liebe" versuchen. Ich mag die Abwechslung und die Chance, immer wieder was Neues lernen zu können.

teleschau: Schwirrte Ihnen eine ähnliche Karriere im Kopf herum, als Sie 2011 bei "Germany's Next Topmodel" antraten?

Mir: An der Sendung hat mich damals schon die Bandbreite gereizt. Ich fand es immer spannend, was die Mädels alles ausprobieren durften. Das wollte ich auch. Aber an eine weiterführende Karriere dachte ich damals nicht. Als Model Fuß fassen, klar. Aber erst mal ging es mir darum, mich innerhalb der Sendung durchzusetzen, weit zu kommen. Ich denke immer step by step, damals schon. Eins nach dem anderen.

teleschau: Vertraglich sind Sie nicht mehr an Heidi Klum gebunden. Besteht noch Kontakt?

Mir: Bei den "Topmodel"-Finals der letzten Jahre, wo ich moderieren durfte, konnten wir immer ein bisschen miteinander reden. Kürzlich gratulierte sie mir zur neuen Show, was mich auch sehr freute. Das war eine nette Geste. Man kann jetzt nicht regelmäßig mit ihr telefonieren, Heidi ist eben megaprofessionell. Aber sie ist auch ein herzlicher Mensch und hat immer ein Auge darauf, was ihre Schützlinge da draußen machen, wie sie sich entwickeln.

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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