Robert De Niro als König von Hollywood: Das sind die Kino-Highlights der Woche

"Kings of Hollywood" blickt augenzwinkernd und mit viel
schwarzem Humor auf die vermeintliche Traumfabrik.
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"Kings of Hollywood" blickt augenzwinkernd und mit viel schwarzem Humor auf die vermeintliche Traumfabrik.

© Telepool

"Kings of Hollywood", "No Sudden Move" und "Proxima - Die Astronautin": Das sind die Kino-Neustarts am 24. Juni.

Mal selbstverliebte Nabelschau, mal eiskalte Abrechnung mit dem eigenen Business: Hollywood liebt es, um sich selbst zu kreisen, auch im Film. Man denke an Quentin Tarantinos "Once Upon a Time in Hollywood" oder David Finchers "Mank", die von Höhen und Abgründen des Filmgeschäfts erzählen. Einer, der die Traumfabrik in- und auswendig kennt, ist Robert De Niro, der seit fünf Jahrzehnten vor den Kameras steht. In seinem neuen Film "Kings of Hollywood" spielt er einen abgehalfterten Filmproduzenten in Geldnöten - eine Paraderolle für den 77-Jährigen. Weitere Neustarts der Woche sind der Kriminalfilm "No Sudden Move" und das Weltraumdrama "Proxima - Die Astronautin".

Kings of Hollywood

Mehr Kinolegenden in einem Film geht kaum: Für "Kings of Hollywood" hat Regisseur George Gallo Filmgrößen wie Robert De Niro, Morgan Freeman und Tommy Lee Jones vor der Kamera versammelt, um die Traumfabrik einmal so richtig durch den Kakao zu ziehen. De Niro spielt Max Barber, einen Produzenten, der im Hollywood des Jahres 1974 mit seinen Low-Budget-Produktionen zwar viel Spaß hat, aber leider kein Geld verdient. Als sein Mafia-Finanzier Reggie Fontaine (Freeman) das Geld zurückfordert, das er Barber einst geliehen hat, schmiedet der gewiefte Produzent einen teuflischen Plan: Zusammen mit seinem Neffen Walter (Zach Braff) will er einen Film drehen, der nur ein Ziel hat: Bei der Produktion soll Hauptdarsteller Duke Montana (Jones) ums Leben kommen, damit Max die Versicherungssumme einstreichen kann. Doch der Western-Haudegen Montana will einfach nicht sterben ...

Mit viel Sarkasmus blickt die schwarze Komödie "Kings of Hollywood" auf die US-Traumfabrik, auf ihre Versprechungen und auf all jene, die an ihr gescheitert sind. Regisseur George Gallo lässt das Los Angeles der 70er-Jahre mit viel Liebe zum Detail wiederauferstehen und feiert - unterstützt von großartigen Hauptdarstellern - die kleinen und großen Stars des Filmgeschäfts.

No Sudden Move

Mit "Detroit", ihrem Film über die Rassenunruhen, die 1967 die nordamerikanische Autostadt erschütterten, erzählte Kathryn Bigelow vor ein paar Jahren von einem hierzulande nur wenig bekannten Kapitel der US-Geschichte. Steven Soderberghs "No Sudden Move" spielt 13 Jahre vor den blutigen Aufständen, aber auch in seinem Thriller ist die Stadt von Rassismus und Ausgrenzung geprägt.

Soderbergh erzählt vor diesem Hintergrund eine klassisch anmutende Gangstergeschichte über eine Gruppe von Kleinkriminellen, die angeheuert werden, ein wichtiges Dokument zu stehlen. Doch der Auftrag geht schief, als sich herausstellt, dass ihre Mission einen ganz anderen Hintergrund hat als zunächst gedacht. In den Hauptrollen von "No Sudden Move" spielen Don Cheadle, Benicio Del Toro, David Harbour, Ray Liotta, Jon Hamm und Amy Seimetz. In den USA startet der Film beim Streamingdienst HBO Max, hierzulande ist dem Thriller ein Kinostart vergönnt.

Proxima - Die Astronautin

Die meisten Weltraum-Filme spielen - genau: im Weltraum. "Proxima - Die Astronautin" hingegen bleibt auf der Erde. Denn nicht Raumstationen oder Marsflüge stehen im Vordergrund des Dramas, sondern die Zeit vor dem Abflug. Ein ungewöhnlicher Ansatz, der bei der Premiere vor knapp zwei Jahren das Publikum und die Kritik überzeugte.

Eva Green spielt Sarah, eine Astronautin, die zur ISS reisen soll. Für die junge Frau geht ein Traum in Erfüllung, allerdings schmerzt sie die Vorstellung, ihre kleine Tochter auf der Erde zurückzulassen. "Proxima - Die Astronautin" konzentriert sich folglich auf das Zwischenmenschliche und nicht auf die technischen Abläufe einer Raummission. Gedreht wurde dennoch an Originalschauplätzen wie dem Kosmodrom Baikonur. Neben Green sind im Film der Französin Alice Winocour US-Stars wie Matt Dillon sowie die deutschen Schauspieler Lars Eidinger und Sandra Hüller zu sehen.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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