"Rosenheim-Cop" Max Müller: "Joseph war und ist ein Freund"

Seit 2002 standen Max Müller (Mitte) als Michi Mohr und Joseph
Hannesschläger (rechts) als Korbinian Hofer in der ZDF-Krimiserie
"Die Rosenheim-Cops" vor der Kamera. Nun äußerte sich Mohr zum Tod
von Hannesschläger. Links: "Rosenheim-Cop" Sven Hansen (Igor
Jeftic).
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Seit 2002 standen Max Müller (Mitte) als Michi Mohr und Joseph Hannesschläger (rechts) als Korbinian Hofer in der ZDF-Krimiserie "Die Rosenheim-Cops" vor der Kamera. Nun äußerte sich Mohr zum Tod von Hannesschläger. Links: "Rosenheim-Cop" Sven Hansen (Igor Jeftic).

 © ZDF / Christian A. Rieger

Jahrelang standen die beiden "Rosenheim-Cops" gemeinsam vor der Kamera. Nun äußerte sich Schauspieler Max Müller zum Tod seines Kollegen und guten Freundes Joseph Hannesschläger.

Viele Jahre lang unterhielten zwei ganz besondere oberbayerische Ermittler die ZDF-Zuschauer am Dienstagabend: Joseph Hannesschläger alias Korbinian Hofer und Max Müller alias Michi Mohr sind die Urgesteine der Krimiserie "Die Rosenheim-Cops" (dienstags, 19.25 Uhr, ZDF). Sie standen seit dem Start 2002 in über 400 Folgen gemeinsam vor der Kamera. Nach dem Tod von Hannesschläger, der vergangenen Montag im Alter von 57 Jahren seinem Krebsleiden erlag, äußerte sich Müller nun zu dem Verlust. "Freund ist für mich ein Ehrentitel. Joseph war und ist ein Freund. Dementsprechend geht es mir", so der 54-Jährige gegenüber der österreichischen Tageszeitung "Kleine Zeitung".

Hannesschläger habe Müller darum gebeten, die Trauerrede auf seiner Beerdigung zu halten. "Das wird schwierig für mich, aber es zeigt auch, dass wir uns wirklich sehr mochten", so Müller. Er habe ihn immer wieder besucht. "Ich habe ihn zuletzt Sonntag vor einer Woche gesehen. Der ehemalige Oberbürgermeister von München, Christian Ude, war auch gerade bei ihm zu Gast", erzählte er. "Wir haben gemeinsam ein Bier getrunken. So werde ich ihn in Erinnerung behalten: strahlend mit dem Ex-Bürgermeister." Er habe "bis zuletzt voll am Leben teilgenommen, er hat sich nicht aufgegeben", sagte Müller über seinen Kollegen und Freund. Sogar an seinem Todestag sei Hannesschläger noch aktiv gewesen und habe "bis vier Uhr morgens am Computer gechattet", wie Müller beschrieb.

"Optimistisch, dass es weitergeht"

Wie es nun mit den "Rosenheim-Cops" weitergehe, sei laut Müller noch unklar. "Derzeit wissen wir noch gar nicht, wie und ob es überhaupt weitergeht", gesteht der Schauspieler. Allerdings solle dies wie "jedes Jahr irgendwann im Jänner geregelt" werden. "Wir sind optimistisch, dass es weitergeht." Bereits im Oktober hatte Hannesschläger bekannt gegeben, dass er einen neuroendokrinen Tumor im Magen-Darm-Bereich habe und dass er nur noch palliativ behandelt werde, da sich bereits Leber-Metastasen gebildet hatten. Schon da erklärte er, dass er keine weiteren Folgen von "Die Rosenheim-Cops" drehen werde.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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