"Bachelorette": Kandidat muss gehen und schockt mit Abgang

Ihr Gesicht sprach Bände: "Bachelorette" Melissa Damilia war in
der Auftaktfolge nicht immer zu beneiden.
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Ihr Gesicht sprach Bände: "Bachelorette" Melissa Damilia war in der Auftaktfolge nicht immer zu beneiden.

© TVNOW

"Die Situation ist nicht schön": "Bachelorette" Melissa hatte zum Auftakt der neuen Datingshowstaffel bei RTL nicht immer einen leichten Stand. Auch weil ein offenbar schmerzendes Kapitel aus ihrer Vergangenheit aufgeschlagen wurde.

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Es gibt noch immer erstaunlich viele junge Menschen mit ausreichend Tagesfreizeit, die ihre strahlend schöne Instagram-Existenz bereitwillig in eine strahlend schöne TV-Präsenz überführen. Aber so viele junge Menschen, dass der exponentiell steigende Bedarf an Realityshow-Teilnehmern fortlaufend gedeckt wäre, sind es auch wieder nicht.

Trefflicher als zum Auftakt der neuen Staffel "Die Bachelorette" bei RTL kann man es nicht illustriert finden, dass das Prinzip "Kennenlernshow" so langsam an Grenzen stößt.

Auf Kreta hatte der Sender seine Rosenkavalierin mit der Produktionskennzahl sieben malerisch vors Meer und sogar ins Gegenlicht platziert. Und trotzdem schallte es aus ungefähr jedem dritten Auto, das die Bewerber zur Begrüßung vorfahren sollte: "Das ist Melissa, Alter!" Die "Melissa, Alter!", das ist mit vollem Namen Melissa Damilia, hörbar aus Schwaben stammend und mit 24 Jahren die jüngste "Bachelorette", die RTL je aufgeboten hat.

So zeigt sich Melissa Damilia im Netz:

Dass sie kein unbeflecktes Rosenblatt der werbefinanzierten Fernsehlandschaft ist, versuchte sie gar nicht erst zu verschleiern. "Man kennt mich aus 'Love Island'", bekundete Melissa eingangs im Selbstporträt.

Ferner kenne man sie von ihrer Liaison mit einem Laiendarsteller aus "Köln 50667". Und, auch das natürlich, von einer wohl recht flüchtigen Liebelei mit dem einstigen DSDS-Gewinner Pietro Lombardi.

So reagiert die Twittergemeinde auf die erste "Bachelorette"-Folge:

Pietro Lombardi hat bei Melissa Narben hinterlassen

Vergangenes Jahr hatte sich der Bohlen-Schützling beim "Love Island"-Gucken fernverliebt und das so öffentlichkeitswirksam kundgetan, dass "ein paar Dates" die Folge waren, wie die schöne Stuttgartin nun rekapitulierte.

"Tja, ich hätte es mir gut vorstellen können", hauchte sie und ließ anklingen, dass ihr das Pietro-Intermezzo Selbstvertrauen gekostet hat: "Warum macht sich jemand so viel Mühe um dich und lässt dich wieder fallen? Da macht man sich natürlich seine Gedanken."

Es kam bislang selten vor, dass in "Bachelorette"-Staffeln Tränen fließen, noch bevor die erste Rose übergeben wurde, doch in diesem Jahr hat die Sendung für die Protagonistin anscheinend therapeutische Qualität. "In meinem Leben ist es so, dass sich Muster wiederholen", reflektiert Melissa.

Und: "Es tut halt weh, wenn man in so ein Licht gerückt wird." Dass sie sich nun noch einmal in den Falschen Verlieben könnte, glaubt sie trotzdem nicht und gibt der brüchigen Stimme einen affirmativen Ruck: "Jetzt wird mal um mich gekämpft!"

Fürs Kämpfen sind in der Dating-Show 20 Single-Männer vorgesehen, von denen einige stiernackig den Eindruck erwecken, sie würden der Aufforderung notfalls auch physisch nachkommen. Im Ganzen ist es naturgemäß ein professionell verlesenes Charakter-Potpourri mit allem, was eine lange Staffel (8 Folgen) spannend halten kann.

Es gibt einen volltätowierten Zwei-Meter-Herkules (geschätzt) mit kleiner Tochter und großem Herz. Ferner einen rappenden Barkeeper, der sich selbst für das Ebenbild des leider "voll abkratzenden" Johnny Depp hält und den Spaßvogelauftrag übererfüllt.

Die "Bachelorette" ist eingeschüchtert: "Bischl wilde Horde"

Noch schräger sind nur zwei. Einmal Rouven, selbst ernannter Rock'n'Roll-Lifestyler und Globetrotter mit exhibitionistischer Neigung ("Ar... zeigen ist mein Markenzeichen"), sowie: Daniel aus der Oberpfalz, schwer esoterisch angehauchter "Wein-Blogger" aus der Oberpfalz, der als Begrüßungsgeschenk ein Räucherholz mitgebracht hat.

Das wird natürlich umgehend angesteckt. "Ich liebe so was", strahlt die "Bachelorette". "Ich spür's. Ich hab's gleich gespürt", fühlt sich der Blogger seelenverwandt. Die Rosenlady macht's ihm leicht: "Guck mal, die anderen machen sich drüber lustig. Aber die wissen nicht, dass mir so was gefällt."

Die anderen sind dann tatsächlich eher nicht aus Räucherholz geschnitzt. "Bischl wilde Horde", wird es der Stuttgarterin schnell mulmig. "20 testosterongeladene Männer - die süße Maus ist komplett überfordert", spielt Hünen-Daniel die Beschützerkarte aus.

Doch nachhaltig die Laune verdirbt der "Bachelorette" dann nur ein smarter Kosmetik-Unternehmer im Anzug, dabei kann der gar nichts dafür. "Ich glaub', wir kennen uns", entgleiten Melissa beim Erstkontakt mit Leander aus Aachen die Gesichtszüge.

Zwar sind sich beide zuvor nie begegnet, jedoch: "Leander ist ein guter Freund von meinem Ex-Partner. Er ist sehr attraktiv. Aber die Situation ist nicht schön. Hach, mein Leben!"

Später, an der Cocktailbar, versucht der Bewerber das Anreise-Investment zu retten: "Wir kennen uns ja noch gar nicht", gibt Leander zu bedenken. "Ich kenne dich durch ... ihn", verzieht Melissa den Mund. "Was haste in dem Moment gedacht?", interessiert sich Leander für seine spontane Wirkung, sie lässt es ihn gerne wissen: "Sch..ße."

Unangenehme Vergangenheit 

Weil Leander aber "was Langfristiges" sucht und weil Melissas Ex auch eher ein "Bekannter" denn ein Freund sei ("Wir haben dieses Jahr gar nicht so viel gemacht"), erhält der Mann aus einem offenbar unangenehmen Stück Vergangenheit eine Chance, sich zu bewähren.

Auch insgesamt vier Daniels bekamen in der ersten "Nacht der Rosen" die begehrte Schnittblume überreicht, darunter ein österreichischer Kraft- und Gute-Laune-Würfel, dem auch schon das erste Einzeldate versprochen wurde.

Kandidat schockt mit Abgang

Nur einer ging leer aus - und das sorgte zum Ende der Auftaktfolge für einen unangenehm aggressiven Moment.

Als Melissa den Immobilienkaufmann Adriano aus Düsseldorf zur Verabschiedung vorbat, wählte der lieber den Weg des Eklats: "Auf keinen Fall. Wo lebt ihr?", blaffte der Verschmähte, riss sich die Tonverkabelung vom Leib und stapfte wutschnaubend von dannen.

"Konnschtnixmache", beendete Melissa die peinlich berührte Stille. Sie sollte sich dennoch bestätigt fühlen. Einen ganz sicher Falschen hat die bislang so Glücklose in Liebesdingen schon mal zielsicher aussortiert.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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