Spiele für Google Stadia kosten genauso viel wie für PlayStation oder Xbox

Ist der Spiele-Zock aus der Cloud die Zukunft der Games-Branche?
Googles "Stadia"-Dienst hat das Zeug dazu, die Branche
umzukrempeln, könnte aber auch an einem unausgegorenen
Geschäftsmodell und zu hohen Preisen scheitern.
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Ist der Spiele-Zock aus der Cloud die Zukunft der Games-Branche? Googles "Stadia"-Dienst hat das Zeug dazu, die Branche umzukrempeln, könnte aber auch an einem unausgegorenen Geschäftsmodell und zu hohen Preisen scheitern.

© Google

Das könnte das Interesse an Googles Games-Streaming-Dienst Stadia empfindlich dämpfen: Spiele aus der Zocker-Cloud sollen genauso viel kosten wie Vollpreistitel für PS4 oder Xbox One.

Mit seinem Streaming-Dienst "Stadia" könnte Internet-Dienstleister Google theoretisch den Spiele-Markt aufmischen - vorausgesetzt, die Technikf funktioniert reibungslos und die Preise stimmen. Doch genau hier scheint der Konzern ein paar kritische Denkfehler zu machen: Bisher war von einem mit zehn Euro teuren Pro-Abo nach Neftlix-Vorbild die Rede, in dem viele verschiedene Spiele enthalten sein sollen.

Jetzt hat sich in einem Interview mit Stadia-Chef Phil Harrison herausgestellt, dass das zuvor in Kombination mit dem 129 Euro teuren Gründer-Set erwähnte "Destiny 2" von Bungie tatsächlich der einzige Titel sein wird, der überhaupt im Abonnement enthalten ist. Tatsächlich müssen alle anderen Spiele klassisch gekauft werden. Auch wie viel das ungefähr kosten wird, hat Harrison in dem Gespräch erwähnt: Er werde nicht davon ausgehen, Spiele über die Streaming-Plattform günstiger anbieten zu können als sie zum Beispiel für PS4 oder Xbox One erhältlich sind.

Weil das "Pro" demnach nur einen technischen Vorteil mit 4K-Streams und 5.1-Sound bietet und die gekauften Titel nicht auf der Festplatte des Users, sondern in der Cloud bleiben, fallen die Reaktionen vieler Gamer verhalten aus. Möchte Google sein Angebot attraktiver gestalten, wird man die Plattform in naher Zukunft mit weiteren attraktiven, im Pro-Abo enthaltenen Titeln und vor allem mit exklusiven Spielen versorgen müssen. Allerdings kündigte der Konzern bereits an, die Möglichkeit zum Spiele-Kauf mittelfristig von der Notwendigkeit eines kostenpflichtigen Abos entkoppeln zu wollen. Immerhin.

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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