"Steffen ist verwirrt": Hobbyköchin demütigt Henssler in seiner Parade-Disziplin

Victoria Fonseka schlug Steffen Henssler ist dessen
Paradedisziplin, der asiatischen Küche.
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Victoria Fonseka schlug Steffen Henssler ist dessen Paradedisziplin, der asiatischen Küche.

© TVNOW / Frank W. Hempel

"Steffen Henssler leiden zu sehen, ist schon toll." So sprach kein Feind, sondern ein Super-Fan von Steffen Henssler! Denn fünf von ihnen - unbekannte, aber brillante Hobbyköche - hatten Gelegenheit, bei "Grill den Henssler" (VOX) ihr Idol von der Herdplatte zu fegen. Sie nutzten sie.

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"Die wollen mir doch alle den Stempel über die Fre.. ziehen." Steffen Henssler machte sich keine Illusionen, als er zu einer Premiere antrat: Erstmals in der Geschichte von "Grill den Henssler" (VOX) trat er nicht gegen Promis, sondern gegen "Superstars von nebenan" (Moderatorin Laura Wontorra) an, unbekannte, aber hoch motivierte Hobbyköche. Die dazu auch noch - ebenfalls eine Premiere - von Zwei-Sterne-Koch Alexander Herrmann als Koch-Coach geleitet wurden. "Der Steffen ist reif", war Herrmann heiß wie Frittenfett.

Am Ende wurde die 97. wirklich eine denkwürdige Show. "Liebe Zuschauer, genießen Sie dieses Special, denn es wird es niemals mehr geben", lamentierte Henssler irgendwann in einer Atempause zwischen Jammern ("Mir fällt immer weniger ein"), Hadern ("Diese Zusammenstellung gibt's nur, wenn du morgens um vier Uhr total besoffen nach Hause kommst") und Fluchen ("Ja, leck mich doch am A....!"). Es setzte eine 92:97-Niederlage für Henssler. Die zweite Pleite in Serie, was es - zwei verlorene Shows zum Staffelauftakt - noch nie gab. Wird der "Koch-König" zum "Brutzel-Bettelknaben"?

Die besten Bilder von Moderatorin Laura Wontorra:

Steffen Henssler gegen die "Normalos": planlos, ratlos, fluchend

Aber die Niederlage lag nicht an seinem Versagen, sondern an der Kochkunst seiner aus "riesig vielen" Bewerbungen gecasteten Gegner. "Ich ziehe meinen Hut vor der Leistung heute Abend", lobte ausgerechnet der sonst als beinharter Juror bekannte Christian Rach. "Das war für mich ein unfassbares Niveau." Dabei lobte er ausdrücklich Henssler, denn die Gegner hätten ihre Speisen sicher schon 50-mal gekocht, Henssler aber - unvorbereitet - ein erstes Mal. "Chapeau, Steffen, für den ganzen Abend."

Dabei begann alles so schön. Kein Impro-Gang! Keine Küchen-Competitions! "Gott sei Dank", lachte Henssler da, aber das verging ihm bald. Schon die Oberbayerin Martina Koll (46) aus Holzkirchen stellte ihm mit der Vorspeise "Weißwurststrudel mit Spitzkohl" eine amtliche Herausforderung in die Küche. "Das geht ja schon wieder gut los", murmelte Henssler und begab sich postwendend in den Gemütszustand, der ihm fortan bei den Aufgabenstellungen treu blieb: planlose Ratlosigkeit.

Sieht Steffen Henssler aus wie ein Weißwurststrudel?

Gegen Martina lief es noch gut. Gerade so. Auch wenn Koch-Coach Herrmann Ähnlichkeiten zwischen Martinas Strudel und Steffens Körper ausmachte, so mundete das Henssler'sche Mahl den drei Juroren doch eine Nuance besser. 25:24 hieß es, und Rach lobte schon jetzt überschwänglich den "sensationellen Einstieg". Da waren die Kollegen Mirja Boes und Reiner Calmund von der Emotionalität des Restauranttesters bass erstaunt: "Wie der abgeht, der Kollege, leck mich am A...", staunte "Calli".

So zeigt sich Steffen Henssler im Netz:

Der neu eingeführte Zwischengang lieferte neue Sensationen. Allein der Name des Gerichts von Pascal Rodermund (43) aus Wittlich liest sich wie ein Roman ("Eifeler Mehlklöße à la Crème mit Apfel-Rosinen-Chutney und Speckchip"). Die Geschichte des Rezeptes gäbe einen tollen Schmöker her: Pascals Oma war Küchenmamsell bei einem Grafen. Als ein Jagdhund durch die Küche tobte und das geplante Abendmahl ruinierte, half sich die Mamsell mit diesem gutbürgerlichen Gericht aus der Bredouille und dem Grafen zu seiner neuen erklärten Leibspeise.

Problem für Henssler: Er hat noch nie Mehlklöße zubereitet.

Henssler wird boes: "Lasst den Christian in Ruhe!"

Aber Pascal hatte noch mehr auf der Pfanne. Der Profi-Piercer ("Ich mache Löcher in Menschen") und Tattoo-Fan bot als Wetteinsatz forsch: "Für den unwahrscheinlichen Fall, dass du mich grillst, lass ich mir live dein Gesicht auf die Wade tatöwieren." Henssler hielt mit einem "All-inclusive-Wochenende in Hamburg" dagegen, war aber motiviert: "Ich muss gewinnen, das ist klar."

Tat er aber nicht! 20:22 verlor er gegen Pascal. Bis die Wertung stand, gab es aber eine weitere Überraschung. Weil die böse Boes ("Wie abschätzig er schon wieder guckt") und "Canaille Calli" ("Hat er doch wieder die kratzige Unterhose an") auf Christian Rach losgingen, obwohl der noch keinen einzigen Ton gesagt hatte, schritt Steffen Henssler ein: "Lasst den Christian in Ruhe", donnerte er - und zuckte selbst erstaunt zusammen: "Jetzt spring ich schon für Christian Rach in die Bresche, was ist denn heute los?" Rach bedankte sich, was wiederum Laura Wontorra verblüffte: "Sagt mal, wart ihr in Paar-Therapie?"

Der nächste Hammer folgte postwendend. Denn Pascal musste zwar nicht, wollte sich aber tätowieren lassen. "Der Abend hat mich so geflasht, denn will ich in ewiger Erinnerung behalten." Also: Hensslers Konterfei kam auf seine Wade. Tja, Steffen geht halt unter die Haut.

Henssler verzweifelt: "Das wird die Loser-Staffel"

Victoria Fonseka (27) ist bildhübsch (Wontorra: "Dir würd ich glauben, wennn du sagst, du hast letztes Jahr 'Germany's Next Top Model' gewonnen") und kocht sensationell - sehr zum Leidwesen von Steffen Henssler. Denn die Düsseldorferin, deren Mutter von den Seychellen stammt, entzauberte Henssler auf dessen ureigenem Terrain, der asiatischen Küche. Schon beim Kosten meinte Calli: "Ein Teller ist Weltklasse, da geht mir der Deckel fliegen!". Und es war nicht Hensslers Teller. Leider. Denn bis Calli wertete, führte Henssler 18:16. Aber Victoria bekam von Calli die Traumnote 10 ("Ohne Wenn und Aber!"), Steffen nur 7 - 25:26 verloren! "Mann, Mann, Mann, das wird echt die Loser-Staffel", schüttelte Henssler den Kopf.

Es wurde nicht mehr besser. Auch das Vater-Tochter-Gespann Peter (56) und Lea (21) Passian präsentierte Henssler mit "Piña Colada dekonstruiert" zuerst eine traumatische Aufgabe und dann eine Niederlage. Die Richtung ahnte Gegnerin Lea schnell: "Steffen ist verwirrt - also so, wie wir ihn haben wollten." Dass auch Peter und Lea eine Höchstnote bekamen, war das I-Tüpfelchen. "Das war das perfekte Dessert", lobte Rach und gab die 10, "das kann man nicht besser machen." 25:22 für "wenn der Vater mit der Tochter".

Henssler: Schlimmer als Niederlage ist nur Mitleid

"Ich gewöhne mich langsam dran", grantelte Henssler sarkastisch, als er letztmals per Stempel gegrillt wurde. Aber nach der insgesamt 22. Niederlage gab es immerhin Trost. Laura Wontorra machte feixend einen "positiven Trend" aus ("Du hast wieder einen Kochgang gewonnen"). Zudem: Auch wenn es in der Küche nicht so gelaufen sei, "siehst du wenigstens auf der Wade von Pascal tippitoppi aus."

Auch Mirja Boes hatte Mitleid und gab Hoffnung: "Nächste Woche kommen wieder die usseligen Promis - da wissen wir wieder, wie der Hase läuft."

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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