Verhöhnt in der Notaufnahme: So kam es zu Oliver Pochers Jagd-Fiasko

"Man nennt mich jetzt schon Harry Pocher": Oliver Pocher trug
aus den USA eine fette Stirnnarbe davon.
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"Man nennt mich jetzt schon Harry Pocher": Oliver Pocher trug aus den USA eine fette Stirnnarbe davon.

© TVNOW / Banijay Productions Germany GmbH

Verletzt, verhauen, verhöhnt - für Oli Pocher kam es im zweiten Teil von "Pocher und Papa auf Reisen" (RTL) wirklich knüppeldick. Er jammerte, wimmerte, dass es eine wahre Freude für den Wendler gewesen wäre. Ja, Großmaul Oli wurde kleinlaut. Und dann fiel er noch aus allen Wolken ...

Ja, Amerika ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Wer hätte es gedacht, dass Oliver "Bigmouth" Pocher (42) mal so richtig kleinlaut werden würde? Aber es geschah im zweiten und letzten seiner neune RTL-Sendung "Pocher und Papa auf Reisen". Mehrfach. Und es war sehr unterhaltsam, nicht nur für seinen Vater Gerd, 70, Buchhalter im Ruhestand.

Gleich beim ersten Ziel, das "das beste Team seit Nitro und Glycerin" (Oli) im gemieteten Riesenwohnmobil ansteuerte, zeigte Paps, dass er ne echt coole Socke ist. Als Gerd "Raumfahrttraining" hörte, wähnte er sich schon als "erster Rentner im Weltall", aber dann ging's nur rund: In einer Zentrifuge trotzte der Papa 3G, also der dreifachen Erdanziehungskraft, und entstieg der Kreiselkapsel mit den Worten "Pillepalle". Oli musste sich natürlich 5G geben und stöhnte hinterher: "Ich fühl mich wie nach nem Wendler-Konzert: zum Kotzen!" Gag auf Wendler-Kosten? Check!

Es lief bei Oli. Aber rückwärts und bergab, und zwar immer steiler. In Dallas gab's nur eine Parkkralle für 150 Euro, weil Oli den Boliden großkotzig im Parkverbot ("Abachleppen? Sollen sie mal versuchen!") abstellte. In Shrevport, Louisiana, wurde es ernst - da floss Blut!

Jagd-Unfall: Oli Pocher mit sechs Stichen genäht!

Oli und Papa bei den Rednecks, dazu Gerd: "So nette, herzliche Leute!" Nach Mud Race und Monster-Barbecue wurde Oli beim harmlosen Büchsenballern als "German Sniper" (deutscher Scharfschütze) gefeiert - auch von sich selbst! Papa Gerd versagte sich den Schießeisen, missionierte lieber Rednecks: "Reden ist besser als schießen. Es ist deine Entscheidung!". Beim Jagdausflug mit scharfen Waffen und auf lebende Ziele schaltete dann bei Oli "das Adrenalin Ohren und Verstand aus." Man hatte ihn mahnend auf den Rückstoß hingewiesen, aber der "German Sniper" hörte nicht genau hin. Deshalb erwischte er beim Schuss dann auch nicht das Wildschwein, sondern sich! Der Rückstoß erwischte ihn. Oli: "Da hab ich mir das Fernrohr ein bisschen in die Fresse geknallt."

"Das hätte ins Auge gehen können", war der Papa geschockt. Tat es aber nicht, nur zwei Zentimeter daneben! In der Notfallklinik wurde Pocher junior unter eigenem Wimmern und Fluchen und Papas eingesungenem "Heile, heile Gänschen" genäht. "Das sind mal Souvenirs, die bleiben", spöttelte Oli: "Sechs Stiche, eine fette Narbe und ne Rechnung über 1.500 Dollar!"

"Frauen reiten, das hab ich im Griff!"

Während Oli zerknittert wirkte, blühte der Paps auf. Vor allem beim Square Dance. Gedresst als Cowboy lief Gerd zu tollster Ladykiller-Form auf, hatte Mordsspaß beim Hüftschwung mit Schrei ("Whoop! Whoop!"). "Ich bin halt ein Womanizer, ich kann's ja nicht ändern", freute sich der "erste Cowboy von Großburgwedel".

Auch in Fort Worth, Texas, verkaufte sich der Oldie besser als der Spross. Erst stolperte er in die ortsansässige Gruppe der Zeugen Jehovas ("Hallo, ich komme aus Deutschland, ich bin ein Bruder von euch!"), dann nahm er das Abenteuer als echter Cowboy hoch zu Ross begeistert an ("Na, Fury, wie wär's mit nem Ausritt?"). Oli dagegen ("It's Brokeback Mountain-Time, Baby!") misstraute seinem Hottehü aus Tradition ("Ich hab ne Pferdehaar-Allergie.") und verhedderte sich im Lasso.

"Western-Romantik pur!" - Papa kam sich vor wie im Paradies, Oli dagegen wie im falschen Film. Als er zum Bull-Riding antreten sollte und - aus Sicherheitsgründen - eine Kuh besteigen sollte, verging im das Witzeln ("Frauen reiten, das hab ich im Griff!") schnell. Er kniff: "Eine Narbe muss reichen. Jetzt noch'n Oberschenkelhalsbruch oder so'n Huf quer in die Fresse kriegen - muss nicht sein." Sein Fazit zur Cowboy-Folklore: "Ab jetzt nicht mal mehr Karl May!"

Schock im Burger-House: Oli Pocher wird vermöbelt!

Kurz vor Las Vegas fielen die Pochers aus allen Wolken. Am Tandemfallschirm aus 4.000 Metern Höhe. Hier wollte selbst Gerd, der Zeuge Jehovas, nicht auf ewig im Himmel bleiben und war froh über festen Boden unter den Füßen. Aber Las Vegas genoss der Papa in vollen Zügen. Der Ex-DJ sang in der Wedding Chappel im Elvis-Outfit mit Elvis-Doppelgänger Elvis-Hits für ein amerikanisches Ehepaar und trat im Stratospher Tower furchtlos auf die Comedy-Bühne. Er spulte zehn Minuten lang aus dem Stegreif und kalt wie eine Hundeschnauze eine astreine Stand-up-Comedy-Show ab, riss Rentner-Witze ("Die Rente in Deutschland reicht nicht. Meine Frau liegt zu Hause und schläft und ich muss hier arbeiten."). Oli Pocher platzte schier vor Stolz auf den alten Herren. Und womit? Mit Recht!

Zum Abschluss gab es Haue! Die blüht einem, wenn man im "Heart Attack Grill" seinen Teller nicht leer isst. Wer am 1,5-Kilo-Burger scheitert, kriegt mit der Kelle drei Schläge auf den Hintern - also fast jeder. Auch Oli, der verbissen (!) gegen den Burger kämpfte und verlor. Dann schlug es dreimal rektal ein. "Die Domina", grinste Gerd über die großbusige, aber hartherzige Bedienung, "hat richtig Gas gegeben". Oli kam aus dem Fluchen gar nicht mehr raus. Und aus dem Staunen, als Papa seine Züchtigung ohne Wimpernzucken ertrug. Oli fassungslos: "Ich will gar nicht wissen, was der daheim in irgendwelchen Kellern macht."

Zum Abschied: Liebesgeständnis unter Tränen

Was nimmt man nun mit von so einer Kurz-Weltreise? Die beiden Pochers die Erkenntnis, das sie einander viel näherkamen. Als Oli, der notorische Spöttler, am Ende unterm Hollywood-Schild "Ich liebe dich!" zu seinem Papi sagte, hatte er echt Pipi in den Augen! Und Gerd, der coole Hund, war auch emotional. Allein, wie er dem unter Lachgas gesetzten Sohnemann die Hand hielt, während dem die Fäden aus der Stirn gezogen wurden, war ein Bild für Götter.

Als Zusehender muss man sagen - und wer hätte das anfangs gedacht: Es hat Spaß gemacht! Und es gibt doch für den Oli und den Gerd noch so viele schöne Reiseziele in der Welt... RTL-Reisebüro, bitte übernehmen!

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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