Warum YouTuber im März auf die Straße gehen

Plattformen wie YouTube wären durch das EU-weite
Leistungsschutzrecht gezwungen, Uploadfilter einzusetzen. YouTuber
und Netzpolitiker sind entsetzt.
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Plattformen wie YouTube wären durch das EU-weite Leistungsschutzrecht gezwungen, Uploadfilter einzusetzen. YouTuber und Netzpolitiker sind entsetzt.

© Sean Gallup/Getty Images
15.02.2019 - 16:00 Uhr

Netzpolitiker sehen das freie Internet in Gefahr, YouTuber fürchten um ihre kreative Freiheit: Im Netz formiert sich Widerstand gegen die Einführung des EU-weiten Leistungsschutzrechts. Der soll nun auf die Straße getragen werden.

Mit der Einführung eines EU-weiten Leistungsschutzrechts will die Europäische Union auch Plattformen wie YouTube dazu zwingen, stärker gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Mit Uploadfiltern soll schon vor dem Hochladen eines Videos geprüft werden, ob darin urheberrechtlich geschütztes Material verwendet wird. Im Netz formte sich dagegen bereits Widerstand: Sowohl YouTuber als auch Netzpolitiker fürchten, dass die Filtersoftware zwischen Rechteverletzung und zulässiger Nutzung urheberrechtlich geschützter Videos nicht unterscheiden könne und sicherheitshalber alles filtere.

Ihren Ärger über die drohende Zensur wollen die Betroffenen nun auch auf die Straße tragen. "Fast fünf Millionen Menschen haben eine Petition gegen die Zensurfilter unterschrieben. Doch das reicht jetzt nicht mehr aus", stellte Markus Reuter von Netzpolitik in einem Kommentar fest. "Der Protest muss sichtbarer werden. Es braucht Kundgebungen, Demos und kreative Aktionen. Am besten in mehreren Städten. In ganz Europa", fordert er und erinnert: "Das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA, das übrigens seinerzeit schon Uploadfilter bringen sollte, wurde damals auf der Straße gestoppt - und bei den Uploadfiltern ist das auch noch möglich."

Aktionstag am 23. März

Ein Termin für einen Aktionstag ist auch schon gefunden: Am 23. März wurden erste Demonstrationen angemeldet, unter anderem in Frankfurt, München, Brüssel, Amsterdam und Warschau. YouTuber wie Gronkh und Simon Unge, die zu den reichweitenstärksten Deutschlands gehören, mobilisieren auf ihren Social-Media-Kanälen bereits ihre Fans.

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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