Ein weiterer Rückschlag für Harry und Meghan

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich vom britischen
Königshaus losgesagt. Doch in ihrem neuen bürgerlichen Leben stehen
sie immer wieder vor Herausforderungen.
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Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich vom britischen Königshaus losgesagt. Doch in ihrem neuen bürgerlichen Leben stehen sie immer wieder vor Herausforderungen.

© 2020 Getty Images / Chris Jackson

Prinz Harry und Herzogin Meghan mussten erneut einen Rückschlag einstecken: Ihre Marke "Archewell" wurde nicht anerkannt. Die Gründe dafür sind recht trivial.

Mit ihrer Loslösung vom britischen Königshaus entschieden sich Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan für Unabhängigkeit. Doch immer wieder werden ihnen Steine in den Weg ihres bürgerlichen Lebens gelegt. Wie die Zeitung "The Sun" berichtet, wurde nun das Markenzeichen ihrer geplanten Wohltätigkeitsorganisation "Archewell" vom amerikanischen Patent- und Markenamt nicht anerkannt.

Der Grund dafür soll sogar recht trivial sein: Die ehemaligen Royals hatten den Antrag, der zudem "zu vage" formuliert gewesen sein soll, nicht unterschrieben. Außerdem hatten sie nicht alle erforderlichen Gebühren gezahlt.

Alle Fragen und Antworten zum Megxit:

  1. Wie werden Harry und Meghan in Zukunft angesprochen?
    "Königliche Hoheit" gehört also als Anrede der Vergangenheit an. Dennoch bleiben Harry und Meghan königliche Titel. Ab dem Frühling werden sie mit Harry, Herzog von Sussex, und Meghan, Herzogin von Sussex, angesprochen. Diese Titel erhielten die beiden von Queen Elizabeth II. zu ihrer Hochzeit im Mai 2018. Harry bleibt zudem Prinz.

  2. Bleibt Harry trotzdem auf Platz sechs der britischen Thronfolge?
    Ja, Harry bleibt weiterhin auf Platz sechs der britischen Thronfolge. Auch sein Sohn Archie Harrison Mountbatten-Windsor bleibt in der Thronfolge auf Platz sieben. Da die Thronfolge auf Gesetzen basiere, müsste das Parlament einschreiten, um eine Person aus der Thronfolge zu entfernen, wie die Historikerin und Autorin Marlene Koenig im Gespräch mit "Royal Central" sagte.

  3. Wie steht es um ihre Schirmherrschaften?
    Mit dem Segen der Queen werden die Sussexes weiterhin ihre privaten Schirmherrschaften behalten, teilte das britische Königshaus mit. Bei Harry zählen unter anderem die Invictus Games Foundation und die Rugby Football League dazu. Die Schirmherrschaften beim Militär wird der Herzog von Sussex allerdings abgeben.

  4. Woher nehmen Harry und Meghan jetzt ihr Geld?
    Harry und Meghan gaben bereits bei ihrem ersten "Megxit"-Statement Anfang Januar bekannt, dass sie fest entschlossen seien, "finanziell unabhängig" zu werden. Sie werden keine öffentlichen Gelder mehr für royale Aufgaben erhalten, heißt es in dem neuen Statement des Palasts. Allerdings soll angeblich Harrys Vater Prinz Charles das junge Paar in den ersten Monaten unterstützen und ihnen britischen Medienberichten zufolge Geld aus seinem Privatvermögen zur Verfügung stellen.

  5. Können Harry und Meghan nun normale Berufe ausüben?
    Meghan und Harry können sich beruflich entfalten, allerdings soll alles, was sie diesbezüglich unternehmen, den Werten der königlichen Familie entsprechen, heißt es. In der Disney-Tierdokumentation "Elefanten" fungierte Herzogin Meghan bereits als Erzählerin. Den Markennamen "Sussex Royal" sollen sie nicht mehr benutzen. Die beiden planen ein Non-Profit-Imperium unter dem Namen "Archewell" aufzubauen. 

  6. Was passiert mit Frogmore Cottage?
    Die royale Residenz Frogmore Cottage in Windsor bleibt das britische Zuhause der Sussexes. Allerdings sollen Harry und Meghan nun Miete zahlen. Zudem wollen die beiden die umgerechnet etwa 2,8 Millionen Euro an Steuergeldern zurückzahlen, die in die Sanierung des Anwesens geflossen sind. Anfang April 2019 ist das Herzogpaar Sussex in das Frogmore Cottage in Windsor gezogen. Zuvor gab es Verzögerungen beim Umzug.

  7. Wer übernimmt Harry und Meghans Aufgaben?
    Die Mitglieder der royalen Kernfamilie um die Queen, den Thronfolger Prinz Charles und Prinz William werden voraussichtlich deutlich mehr zu tun bekommen. Nicht nur Harry und Meghan fallen zukünftig aus. Queen-Gatte Prinz Philip ist 2017 in Rente gegangen. Im November musste Queen-Sohn Prinz Andrew im Zuge des Epstein-Skandals von seinen royalen Pflichten zurücktreten.

  8. Kann Harry jederzeit seine Oma, die Queen, besuchen?
    In ihren letzten Statements betonte Queen Elizabeth immer wieder, dass Harry und Meghan zur Familie gehören. "Harry, Meghan und Archie werden immer geliebte Mitglieder meiner Familie sein", schreibt sie in ihrem offiziellen Statement zum Rücktritt der Sussexes. Des Weiteren betont sie, dass sie sehr stolz darauf sei, dass Meghan so schnell zu einem Mitglied der Familie geworden ist. Anzeichen dafür, dass die beiden weiterhin zur Familie gehören und anerkannt bleiben.

  9. An welchem Ort geht es für das Paar weiter?
    Harry und Meghan wollen offenbar hauptsächlich in Kanada leben. Auch dort stellt sich für das prominente Paar aber die Sicherheitsfrage, für die Kosten müssen sie wohl selbst aufkommen. Neuesten Gerüchten zufolge sollen sich Harry und Meghan auch Anwesen in Los Angeles angesehen haben. 

Laut den Unterlagen, die der Zeitschrift "The Sun" vorliegen sollen, wurde dem Paar nach einer Prüfung Ende Mai eine "Mitteilung über Unregelmäßigkeiten" zugesandt. Die Mitteilung enthalte Änderungen, die von der Anwältin des Ehepaars, Marjorie Witter Norman, bis zum 22. August vorgenommen werden müssen, sonst komme der Vertrag nicht zustande.

Als Erklärung soll es in der Mitteilung des Prüfers heißen: "Die Formulierung 'Bereitstellung einer Website mit Inhalten, die sich auf Philanthropie, Geldspenden, Freiwilligenarbeit und Karrieremöglichkeiten beziehen' ist unbestimmt und weit gefasst und muss geklärt werden, um die Art des bereitgestellten Inhalts zu spezifizieren."

"Wenn die Zeit reif ist"

Mit der Marke "Archewell" wollten die beiden eine gemeinnützige Organisation gründen. Diese soll eine Vielzahl an Seminaren, Vorträgen oder Kursen zu verschiedenen Themen anbieten, außerdem sollen unter diesem Namen auch "Veranstaltungen und Ausstellungen zu kulturellen, sportlichen, gesundheitlichen, psychischen Gesundheits- und Unterhaltungszwecken" durchgeführt werden. Weiterhin ist auch die Veröffentlichung von Büchern, Musik, Podcasts oder Sendungen geplant.

Das Paar scheint die Zurückweisung allerdings nicht allzu sehr zu stören: Da sie sich aktuell verstärkt auf COVID-19 und die "Black Lives Matter"-Bewegung konzentrieren, haben Harry und Meghan ihre Pläne zu "Archewell" um mindestens ein Jahr verschoben. "Wir freuen uns darauf, 'Archewell' auf den Markt zu bringen, wenn die Zeit reif ist", so das Paar.

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Wie gut kennen Sie Harry und Meghan?
Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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