"Wir ziehen einfach auf den Mars": Carolin Kebekus und Luisa Neubauer lösen das Problem des Klimawandels

Wenn die Erde kaputt ist, ruft der Mars: Gastgeberin Carolin
Kebekus (rechts) interpretierte in ihrer ARD-Show, begleitet von
Klima-Aktivistin Luisa Neubauer, Michael Jacksons "Earth Song"
neu.
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Wenn die Erde kaputt ist, ruft der Mars: Gastgeberin Carolin Kebekus (rechts) interpretierte in ihrer ARD-Show, begleitet von Klima-Aktivistin Luisa Neubauer, Michael Jacksons "Earth Song" neu.

© WDR

In ihrer ARD-Show griff Carolin Kebekus erneut zum Mikrofon. Diesmal coverte sie - begleitet von Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer - Michael Jacksons "Earth Song". Daraus wurde der ironische "Mars Song", in dem eine nicht ganz ernstgemeinte Lösung zum Klima-Problem vorgestellt wird.

Verpackt in einen schmissigen Song, hört sich selbst die kritischste Message noch erträglich an: Comedienne Carolin Kebekus hat am Donnerstag in ihrer ARD-Sendung "Die Carolin Kebekus Show" Michael Jacksons Klassiker "Earth Song" gecovert - und sicher nicht aus Zufall diesen Titel ausgewählt. Denn in ihrem "Mars Song" beschrieb die 41-Jährige den Klimawandel auf der Erde und hatte eine vermeintlich simple - selbstverständlich ironische - Lösung für das Problem: "Wir ziehen einfach auf den Mars." Für ihr Lied erhielt Kebekus prominente Unterstützung, zunächst am Klavier und später am Schlagzeug: Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer begleitete die Gastgeberin bei ihrer Gesangseinlage.

"Die Erde ist hin, aber zum Glück ist der Weltraum groß"

Zunächst beschrieb Carolin Kebekus - unterstützt von einem Background-Chor -, wie verschwenderisch wir mit unserer Erde umgehen: "Wir essen Billig-Fleisch, wir fahren SUV" und außerdem fliegen wir mit dem Billigflieger "von Hamburg nach Berlin". Dann geht sie auf die aktuell akuten Klima-Auswirkungen auf der Erde ein: "Ein Tornado jetzt in Tschechien, in Kanada sind 50 Grad." Doch dies sei "alles kein Problem" singt Kebekus ironisch, denn man könne ja einfach auf den Mars ziehen. Nun sei es Zeit, die Sachen zu packen, denn: "Die Erde ist hin, aber zum Glück ist der Weltraum groß."

"Wir sind am Arsch"

Hoffnung, dass sich die Menschheit auf ihrem neuen roten Heimatplaneten besser aufführt, hat Kebekus nicht. Die Rücksichtslosigkeit geht mit auf Reisen: "Auf dem Mars ist es wunderschön. Da gibt's Ferkel vom Spieß", singt Kebekus. Man könne dort "gleich mal ein Kraftwerk bauen". Wenn der nächste Planet dann vor die Hunde geht, gibt es in der Milchstraße ja vermeintlich noch genug weitere Alternativen. "Dann ziehen wir zum Jupiter, danach zum Saturn." Die Komikerin führt noch einige weitere Planeten auf, bis sie selbst ratlos wird und meint: "Dann weiß ich auch nicht."

Danach meldete sich Klima-Aktivistin Luisa Neubauer mit einem ernsthaften Vorschlag vom Schlagzeug zu Wort: "Ja Caro, vielleicht müssten wir das auf diesem Planeten nochmal angehen." Wie genau das aussehen soll? Die 25-jährige Hamburgerin liefert die konkreten Vorschläge gleich mit: "Also ganz ernsthaft: 1,5 Grad. weniger Fliegen, weniger Fleisch, weniger Emissionen." Kebekus nimmt schließlich den Song wieder auf - und beendet ihn mit einem traurigen Fazit: Aus "Wir ziehen zum Mars" wird ein ernüchtertes "Wir sind am Arsch".

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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