"Wohl etwas naiv": "Bauer sucht Frau"-Farmer erlebt Sektkorken-Waterloo

Kinder und Küchenkenntnisse sind für Farmer Freddy aus Kanada
zwar auch wichtig - aber vor allem wünscht er sich eine Frau, die
auf seinem Hof mit anpackt. "Großstadtfrauen" sind da nicht so
geeignet. Kandidatin Jennika (rechts) bringt bereits Erfahrung in
der Milchviehwirtschaft mit. Punkt für sie.
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Kinder und Küchenkenntnisse sind für Farmer Freddy aus Kanada zwar auch wichtig - aber vor allem wünscht er sich eine Frau, die auf seinem Hof mit anpackt. "Großstadtfrauen" sind da nicht so geeignet. Kandidatin Jennika (rechts) bringt bereits Erfahrung in der Milchviehwirtschaft mit. Punkt für sie.

© TVNOW

Inka Bause verkuppelt Bauern nun auch über Kontinente hinweg: "Bauer sucht Frau international" hat alles, was man von der RTL-Kuppelshow kennt - plus Bilder von atemberaubender Natur und wilden Tieren. Beruhigend, dass manche der Bauern genau so stoffelig sind wie die Exemplare hierzulande.

Da saß er nun. Um ihn herum grellbunte Wände, neben ihm am Küchentisch drei attraktive, junge Frauen. Die hatten eigens für ihn den Flieger nach Kanada bestiegen. Das war dann einfach alles ein bisschen viel für Freddy. Der Farmer hat schwäbische Wurzeln, da spart man ja auch gern mal - auch bei den großen Gefühlen.

Freddy hatte Fracksausen. Er sei "a bissle was schüchtern", hatte er sich vorgestellt. Und deshalb Inka Bause zu Hilfe gerufen - auf dass sie, die quirlige Liebesbotin, ihm doch eine Gefährtin frei Haus liefere. "Bauer sucht Frau International", der Spin-Off der beliebten Kuppelshow auf RTL, machte es möglich.

Dass Freddy selbst etwas Konversation machen musste beim Kennenlernen - nun gut. Dass von ihm aber zu allem Überfluss noch verlangt wurde, dass er vor versammelter Frauschaft eine Flasche Sekt köpfen musste. DAS hatte ihm vorher niemand gesagt. Freddy saß also da wie der Ochs vorm Berg beziehungsweise das Kaninchen vor der Sektpulle. "Wie mache ich das denn jetzt?", rätselte er. Die drei Frauen guckten betreten, wahlweise amüsiert zur Seite. Bis sich eine erbarmte und ihn Schritt für Schritt in die Geheimnisse der Entkorkung einführte. Es war doch etwas quälend mit anzusehen.

Er sei wohl "etwas naiv", vermutete Christin - die Frau, die das Korkendebakel nicht mehr länger hatte ertragen konnte. Sie habe sich auch überlegt, ihm zu assistieren, sagte Jennika, befand dann aber kategorisch: "Ein Mann muss eine Sektflasche aufmachen können." Nur Franics, die Dritte im Bunde, scherte sich nicht weiter um irgendwelche Flaschengeister und knipste lieber ein Selfie mit der Kamera, die sie Freddy als Gastgeschenk mit gebracht hatte. "Es kommt ja auf den Charakter an", beschwor sie.

Typische Verpeilos und coole Typen

Während Verpeilo Freddy als typische Besetzung für "Bauer sucht Frau" gelten kann, hat die internationale Variante der Kuppelshow auch andere, durchaus lebenserfahrene Typen im Portfolio. Etwa den smarten Marco, der in Chile lebt: selbstbewusst im Sattel wie auf dem Motorrad. Ein Mann, der nach Jahren des "Liebeschaos" nun eine Familie gründen will, wie er sagt.

Eingeladen hatte er drei Frauen mit einer verbindenden Eigenschaft: langen, blonden Haaren. "Ich habe mich nicht von Äußerlichkeiten leiten lassen", behauptete er dennoch. "Normalerweise hat er einen anderen Geschmack", wunderte sich sein Vater. Der sahnte Sympathiepunkte ab, als er das flüssige Gastgeschenk einer der blonden Frauen nüchtern kommentierte: "Das ist aktive Elternbestechung."

Die Eltern von Kandidat Tom (59) aus Costa Rica spielten keine Rolle - dafür seine potentiellen tierischen Mitbewohner. Ob es denn Spinnen und Schlangen in der Umgebung gäbe, wollte Yogalehrerin Joyce von dem Kaffee- und Bananenplantagen-Farmer wissen. Der lächelte. Und sagte dann: "Ja, aber ganz liebe Spinnen. Und ganz liebe Schlangen."

Herzallerliebst auch, wie sich die drei Damen gegenseitig feierten: "Das sind ganz flotte Bienen", lobte Österreicherin Gabriele ihre Mitbewerberinnen. Schnell erkannten sie, dass Tom - im Gegensatz zu Marco - sich nicht auf eine Haarfarbe festgelegt hatte. Siglinde wiederum zeigte sich von ihrer pragamatischen Seite: Sie überreichte Tom selbst hergestelltes Mückenspray.

"Kochen muss sie schon können"

Für Rüdiger (38) aus Südafrika kommt nur eine Frau infrage, die "gut kochen kann". Essen sei ihm halt wichtig, sagte Rüdiger. Ungern hätte er es, wenn die Frau "zu groß" ist. "Zu alt", sollte sie besser auch nicht sein. "41 Jahre ist ein bisschen alt", mäkelte sein Cousin, als er die Liebespost aussortierte. Ein Bauchnabelpiercing stellte sich indes nicht als Hindernis heraus. Puh!

Ganz wichtig auch: Die Frau muss kinderlieb sein. Rüdiger plant "so drei bis vier" Kinder. Stewardess Kira hatte ähnliche Vorstellungen. "Meine Cousins haben alle sieben bis acht Kinder", erklärte sie, ihr aber reichten "so drei". Zudem hat Kira selbst schon einmal in Südafrika gelebt. Ob das ausreicht, um Rüdigers Herz zu erobern? Die nächsten Folgen von "Bauer sucht Frau International" werden es zeigen. RTL sendet sie in den nächsten fünf Wochen jeweils montags um 20.15 Uhr.

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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