World of Warcraft Classic: Auf diese Details müssen die Entwickler achten

Aktuelle Add-Ons und Updates (im Bild: "Tides of Vengeance")
verhelfen Blizzards "World of Warcraft" immer wieder zu kurzen
Höhenflügen. Doch viele Fans wünschen sich eine Classic-Version
ohne Erweiterungs-Schnickschnack. Starttermin dafür: Sommer
2019.
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Aktuelle Add-Ons und Updates (im Bild: "Tides of Vengeance") verhelfen Blizzards "World of Warcraft" immer wieder zu kurzen Höhenflügen. Doch viele Fans wünschen sich eine Classic-Version ohne Erweiterungs-Schnickschnack. Starttermin dafür: Sommer 2019.

 © Blizzard
18.01.2019 - 00:00 Uhr

Danach haben sich viele "WoW"-Fans gesehnt: Noch Mitte des Jahres können Spieler die Zeit zurückdrehen und sich in die "Classic"-Version des Online-Abenteuers stürzen. Aber das gestaltet sich für die Entwickler gar nicht so einfach.

"World of Warcraft"-Hersteller Blizzard ächzt offenbar unter schrumpfenden Abo-Zahlen für sein Langzeit-Online-Rollenspiel. Neue Erweiterungen wie das jüngst veröffentliche "Battle for Azeroth" oder dessen jüngstes Update "Tides of Vengeance" bringen dem Klassiker zwar immer wieder kurzen Auftrieb, aber langfristig fragmentieren sie die Kunden-Basis. Umso lauter wird der Ruf nach einer "Vanilla"-Version des Titels - also einem "World of Warcraft" wie zu den Anfängen und ganz ohne Add-On-Schnickschnack.

Nur: Wie genau sah das Online-Rollenspiel überhaupt aus, als es vor 14 Jahren vom Stapel lief? Dieser Frage geht das mit der Vanilla-Umsetzung beauftragte Blizzard-Team gerade nach. Aber die Suche gestaltet sich gar nicht so einfach. Einem Entwickler-Interview mit der "Computerbild" zufolge geht man aktuell Detail-Fragen nach, die auf den ersten Blick fast schon absurd erscheinen: Was zum Beispiel, wenn ein "WoW"-Hexenmeister nach der Beschwörung eines Dämonen einen weiteren herbeizitiert? Verflüchtigt sich der erste Dämon dann zum Anfang oder erst am Ende der neuen Beschwörung?

Das Resultat soll eine "WoW"-Fassung werden, die zwar auf dem aktuellen Programm-Code basiert, die sich aber anfühlt wie ein klassischer Server und ziemlich genau der alten Programm-Version 1.12 entspricht. Sogar die damals technisch bedingte Zeit-Verzögerung beim Verschicken von Nachrichten haben die Entwickler imitiert. Geändert haben sie dagegen die maximale Anzahl an Schwächungs-Effekten (16 anstelle von acht), auch die automatische Vervollständigung von Namen entspricht der aktuellen, modernen Programm-Fassung.

Wer der Vanilla-Version eine Chance geben will, bekommt vermutlich noch diesen Sommer seine Chance. Der Zugriff auf das Classic-"WoW" bedarf keiner Zusatzzahlung und kann als Bestandteil des normalen Abonnements in Anspruch genommen werden.

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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