WWM-Kandidatin rät wild bei 200 Euro - Ehemann ist "nervlich am Ende"

"Wo richtig viel los ist, da geht redensartlich die Post ab -
oder auch die ...?" Elli, Luzi, Leni oder Gerdi? Christine Schorer
stand bei dieser Frage auf dem Schlauch.
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"Wo richtig viel los ist, da geht redensartlich die Post ab - oder auch die ...?" Elli, Luzi, Leni oder Gerdi? Christine Schorer stand bei dieser Frage auf dem Schlauch.

© TVNOW / Stefan Gregorowius

Das ging ja gut ab bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär?". Nur wer eigentlich? Die Elli, die Luzi, die Leni oder die Gerdi? Eine Kandidatin scheiterte fast spektakulär an dieser Einstiegsfrage. Eine andere scheiterte beim Versuch, Günther Jauch, zum Twerken zu verleiten.

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Von Beziehungsproblemen über gesundheitliche Bedenken bis zu Geldsorgen - als Mentalcoach fühlt sich Christine Schorer aus Tannhausen in Bayern für alle Herausforderungen ihrer Klienten verantwortlich. Sie selbst war schon recht früh in der Montagsausgabe von "Wer wird Millionär?" von finanziellen Sorgen geplagt. Zumindest beim Blick auf die 200-Euro-Marke. Ziemlich weit entfernt also von der magischen Millionenfrage, die als die schwerste Hürde gilt.

"Wo richtig viel los ist, da geht redensartlich die Post ab - oder auch die ... ?" Zur Wahl standen Elli, Luzi, Leni oder Gerdi. "Muss ich ums Eck denken?", fragte Schorer. "Nein, denken Sie ganz geradeaus", riet Jauch. "Oder wie ein früherer Chef mal zu mir gesagt hat: 'Denken Sie nicht, seien Sie ganz natürlich.'" Als wäre das nicht schon gemein genug, bat Jauch, alle im Saal aufzustehen, welche die richtige Antwort verbindlich kannten. Es hielt niemanden auf den Stühlen.

"Wer wird Millionär?"-Drama: "Luzi? Das checke ich gar nicht"

"Jetzt schon ein Joker?", fragte sich Christine Schorer selbst. Dann die andere innere Stimme: "Ah nein! Jetzt bin ich drauf gekommen: Ist das die Leni?" Jauch konnte seine Überraschung nicht verbergen: "Woher kennen Sie die?" Von dem Lied von Wolfgang Fierek, glaubte die Bayerin. "Da geht doch die Post ab oder?" Sie glaubte, das Lied hieße: "Leni, i hol di mit dem Traktor ab."

Was die Kandidatin nicht sah: Im Hintergrund schlug ihr Mann die Hände über dem Kopf zusammen. Vermutlich, weil er wusste, dass es in dem Schlager um die Resi ging. Jauch kalauerte: "Sie meinen die Leni von der Post? Nein, das war die Christel von der Post." Erst der Publikumsjoker half. "Luzi? Das checke ich gar nicht", gab die Kandidatin zu, beugte sich aber der Mehrheitsmeinung.

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"Ich weiß nicht ob ich das noch länger aushalte, ich bin nervlich schon jetzt am Ende", gab der Gatte zu. "Aber Sie kennen sie doch schon länger", argumentierte Jauch. "Eben", sagte Christine Schorer fast unisono mit ihrem Ehemann. Befragt, was sie mit dem Geld plane, meinte die Kandidatin: einen Diamantring. Der Gatte freute sich: "Dann habe ich mir Geld gespart, auch nicht schlecht."

Redete er sich da um Kopf und Kragen? Nein, erst kurz darauf: "Wir hatten große Ziele: Wenn viel mehr rausspringt als 32.000 Euro, war geplant, dass ich meine Arbeitszeit reduziere. Aber das sieht momentan nicht danach aus." Die Gattin erwiderte vorwurfsvoll: "Danke für dein Vertrauen." Jauch konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Am Ende reichte es für 16.000 Euro. Jauch versuchte sich beim Abschied als Mental-Coach für diese Ehe: "Und denken Sie an Ihren Mann, er meint es gut mit Ihnen."

"Das ist die Horrorfrage, vor der ich Angst hatte!"

Auch für Kathrin Kirste aus Berlin hatte Jauch einen Rat parat: "Obacht bei 200 Euro." Was als Scherz gemeint war, nahm die kaufmännische Leiterin der Dachorganisation von NGOs wie Amnesty International sehr ernst: "Vor den ersten fünf Fragen habe ich am meisten Angst", gab sie zu. "Man schämt sich, wenn man da einen Joker nehmen muss."

Ihr Albtraum wurde angesichts der 500-Euro-Frage war: "Welches körperliche Merkmal ist auch bei Menschen zu finden, die keinen Anlass haben, das Weite zu suchen?" Weglaufender Hals, türmender Nacken, entweichende Nase, fliehende Stirn? Die Kandidatin rätselte: "Ich dachte, das heißt fliehendes Kinn?" Der Moderator nahm das zum Anlass, um auf sein eigenes Problem-Kinn hinzuweisen.

"Das ist die Horrorfrage, vor der ich Angst hatte", gab Kirste zu. "Kann die Stirn auch fliehen?", fragte sie sich. Die Antwort lieferte der 50:50-Joker. Nach einer Fußballfrage für 1.000 Euro blieb Jauch beim Thema Sport. Weil er wusste: Kathrin Kirste macht gerne Twerkout.

Twerking im Quiz-Studio? "Ab dem fünfstelligen Bereich!"

Twerking sei nicht zwingend das, was man als Twerking aus Hiphop-Videos kenne, erklärte sie. Sondern ein ernstzunehmender Ganzkörpersport. Jauch wollte eine Darbietung zur Beweisführung. "Ab dem fünfstelligen Bereich", versprach die Kandidatin. "Jetzt bin ich so aufgeregt, Herr Jauch, also wenn Sie mitmachen würden ..." Die Idee gefiel dem Publikum, doch Jauch ließ sich vom auffordernden Gejohle und Klatschen nicht überreden: "Ich blamiere mich gern an anderer Stelle."

Schade eigentlich, denn der Anblick wäre sicher für Lacher gut gewesen. Kathrin Kirstes Performance nach der 16.000-Euro-Frage gefiel Jauch offenbar: "Machen Sie doch noch mal den Zitteraal, der Zitteraal war super!" In der nächsten Sendung wird es für sie mit der 32.000-Euro-Frage weitergehen.

Den Anfang der "Wer wird Millionär?"-Ausgabe hatte zuvor Romana Pochert aus Stockelsdorf gemacht. Die Überhangkandidatin vom letzten Mal ging mit 64.000 Euro.

Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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