Zum Ende des Ersten Weltkriegs: Konzerte aus Verdun und Versailles

Ein Requiem für den Krieg: Am 11. November, genau 100 Jahre nach
Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne, erklingen das
"deutsche" Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart und das
"französische" Requiem von Camille Saint-Säens in Verdun.
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Ein Requiem für den Krieg: Am 11. November, genau 100 Jahre nach Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne, erklingen das "deutsche" Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart und das "französische" Requiem von Camille Saint-Säens in Verdun.

© ARTE / Ozango / Musikfestspiele Saar
09.11.2018 - 11:38 Uhr

Zur Erinnerung an den Tag des Waffenstillstands von Compiègne am 11. November 1918 senden 3sat und ARTE Live-Konzerte aus Verdun und Versailles.

Zum Gedenken des Waffenstillstands vom 11. November 1918 senden mehrere Sender Friedenskonzerte, sie sollen an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnern. - ARTE überträgt um 17.25 Uhr live das "Friedenskonzert in Verdun" aus der Kathedrale von Verdun, wo es eine der schlimmsten Schlachten des Ersten Weltkriegs gab. Auf dem Programm stehen Requien von Mozart und Camille Saint-Säens. Unter der Leitung von Wladimir Spiwakow spielt die Russische Nationalphilharmonie, es singt der deutsch-französische Chor der Musikfestspiele Saar. Solisten sind Sofia Fomina, Anke Vondung, Ian Storey und Wolfgang Schöne. Schirmherren sind Emmanuel Macron, Jean-Claude Juncker und Peter Altmaier. Vor Verdun starben 337.000 deutsche und 362.000 französische Soldaten. 1984 gedachten dort gemeinsam Helmut Kohl und François Mitterrand der Gefallenen.

3sat überträgt am selben Tag bereits ab 15.30 Uhr das "Friedenskonzert der Wiener Philharmoniker" aus der königlichen Hofoper von Versailles mit Yuja Wang, Elsa Dreisig, Ekaterina Gubanova, Daniel Behle und Ryan Speedo Green. Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Beethoven, Ravel, Debussy und Charles Ives. Franz Welser-Möst dirigiert die Wiener Philharmoniker und den Chor des Orchesters von Radio France. Das Konzert wird von Theo Koll vom ZDF-Studio in Paris moderiert. Das ZDF wiederholt die hochkarätige Kultursendung um 0.40 Uhr.

Quelle: teleschau - der mediendienst GmbH
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