Das sind die schönsten Weihnachtsfilme

Die 10 schönsten Weihnachtsfilme aller Zeiten
Wenn tausend Lämpchen festlich leuchten … Nicht nur Chevy Chase strahlt beim Lesen unserer Top Ten der Weihnachtsfilme: Hier ist für jeden etwas dabei – ob hoffnungsloser Romantiker oder beinharter Action-Fan.
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Die 10 schönsten Weihnachtsfilme aller Zeiten

Wenn tausend Lämpchen festlich leuchten … Nicht nur Chevy Chase strahlt beim Lesen unserer Top Ten der Weihnachtsfilme: Hier ist für jeden etwas dabei – ob hoffnungsloser Romantiker oder beinharter Action-Fan.

© Picture Alliance/Everett Collection, 93003974

Weihnachten: Die Familie kommt zusammen, verbringt Zeit miteinander. Man beschenkt sich, packt gemeinsam die Präsente aus und genießt das Fest bei einem guten Essen – ob nun ganz traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat oder Delikatessen aus dem italienischen Supermarkt auf den Tisch kommen. Und wer weiß, als Dreingabe gibt’s vielleicht noch einen kleinen Streit mit den Schwiegereltern.

Etwaige Wogen sind spätestens wieder geglättet, wenn sich alle vor dem Fernseher einfinden – und sich einen unserer zehn schönsten Weihnachtsfilme aller Zeiten anschauen. Also, halten Sie an den Festtagen einen der folgenden Klassiker bereit – Ihre Lieben (und Ihre Nerven) werden es Ihnen danken! Aber Vorsicht: Nicht alle Filme sind auch für die ganz Kleinen geeignet! Zur Orientierung geben wir die FSK-Freigaben mit an.

Hier geht’s zur großen Bildershow: Die 10 schönsten Weihnachtsfilme aller Zeiten!

10) Bad Santa (2003, FSK ab 16)

Der schlimmste Weihnachtsmann der Welt: Willie T. Stokes (Billy Bob Thornton) raucht, säuft und hurt sich durch die Einkaufszentren, in denen er die „kleinen Scheißer“ auf seinem Schoß mit Schimpfkanonaden überzieht. Als Krönung raubt er mit seinem kleinwüchsigen Kumpel Marcus auch noch die Kaufhäuser aus. Erst als Stokes den übergewichtigen Jungen Thurman kennenlernt, regt sich sein Gewissen.

Schwarzhumorig, politisch vollkommen inkorrekt und mit einem großartigen Billy Bob Thornton in der Titelrolle ist die böse Komödie von Terry Zwigoff das richtige Gegenmittel bei zu viel weihnachtlicher „Heile Welt“-Sentimentalität.

9) Tatsächlich … Liebe (2003, FSK ab 6)

Neun Handlungsstränge und ein Who’s who der britischen Darstellerelite: Richard Curtis’ weihnachtliche Episodenkomödie bietet genug Stoff für … na ja, neun Filme. Unter anderem sehen wir Hugh Grant als britischen Premierminister, der sich in eine Hausangestellte verliebt, Bill Nighy als Altrocker mit pädagogischem Anspruch („Kinder, kauft keine Drogen … werdet Popstars, dann bekommt ihr sie umsonst!“) und Colin Firth als unglücklichen Schriftsteller, dessen Weg zum Glück über das Erlernen der portugiesischen Sprache führt.

Außerdem treten unter anderem Alan Rickman, Emma Thompson, Keira Knightley, Liam Neeson und Rowan Atkinson auf. Ach ja, und Heike Makatsch. Ein altes Bob-Dylan-Lied wird von Andrew Lincoln neu interpretiert, und Martin Freeman findet als Lichtdouble bei einem Pornofilm seine große Liebe. Wer behauptet da, Weihnachten sei nicht romantisch?

8) Wir sind keine Engel (1955, FSK ab 12)

Unsterblich wurde Regisseur Michael Curtiz durch seinen größten Erfolg „Casablanca“ (1942), aber er machte auch Errol Flynn zum Star und drehte diese bezaubernde Komödie mit einer kräftigen Prise schwarzen Humors: Kurz vor Heiligabend des Jahres 1895 gelingt drei Ganoven (Humphrey Bogart, Peter Ustinov, Aldo Ray) die Flucht aus ihrem Gefängnis auf der Teufelsinsel. Nach einigen Irrungen landen sie bei einem gutmütigen Kaufmann und dessen reizender Tochter. Eigentlich wollen sie nur den Laden plündern, dann aber kommt alles ganz anders. Wobei die Giftschlange „Adolf“ eine tragende Rolle spielt …

Wer dachte, „Bogey“ könne nur hartgesottene Privatdetektive und Einzelgänger spielen, wird hier eines Besseren belehrt. Wie überhaupt alle Darsteller blendend aufgelegt sind.

7) Kevin – Allein zu Haus (1990, FSK ab 12)

Der Sensationserfolg, der den damals zehnjährigen Hauptdarsteller Macaulay Culkin zum größten Kinderstar der Welt machte: In der Slapstickkomödie von Chris Columbus wird Klein-Kevin von seiner Familie bei der Abreise in den Weihnachtsurlaub schlichtweg vergessen. Zunächst findet er Gefallen an seiner neu gewonnenen Freiheit und vertreibt sich die Zeit mit dem Bestellen italienischer Lebensmittel und dem Vertreiben der zugehörigen Lieferanten („Den Rest kannst du behalten, du Dreckschwein!“). Dann allerdings muss Kevin das Heim gegen zwei niederträchtige Einbrecher (Joe Pesci, Daniel Stern) verteidigen.

Der anschließende Kleinkrieg mit den Ganoven ist offensichtlich von alten Zeichentrickfilmen à la „Tom & Jerry“ inspiriert – kaum zu glauben, was die Missetäter alles einstecken müssen. Ein echter Festtagsklassiker mit Witz und Tempo! Und einer kleinen, feinen Hommage an unseren Top-Weihnachtsfilm (siehe unten)!

6) Die Geister, die ich rief … (1988, FSK ab 12)

„Die Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens mal anders: Bill Murray spielt Frank Cross, einen herzlosen TV-Produzenten, der mit einer Liveversion des Dickens-Klassikers für hohe Einschaltquoten sorgen will. Natürlich gehen ihm Weihnachten und das ganze gefühlige Gedöns am Allerwertesten vorbei. Bis ihn die drei Geister der Weihnacht auf den rechten Pfad bringen – mit rabiaten Methoden.

Bill Murray ist immer dann am besten, wenn er – wie in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ – den fiesen Menschenfeind geben kann. So auch hier: Während ihn die Geister in einen Alptraum nach dem anderen schicken, zeigt der ehemalige „Ghostbuster“, was für ein begnadeter Komödiant er ist!

5) Fröhliche Weihnachten (1983, FSK ab 6)

Ein Festtagsklassiker in den USA, bei uns ein Geheimtipp: Die Geschichte des kleinen Ralphie, der sich in den Vierzigern zu Weihnachten nichts sehnlicher wünscht als das „Red Ryder BB Rifle“-Luftgewehr mit eingebautem Kompass. Nichts da, sagt seine Mutter, damit würde er sich nur ein Auge ausschießen!

Die ebenso warmherzige wie brüllend komische Komödie von Bob Clark ist eine liebevolle Reminiszenz an eine vergangene, unschuldigere Epoche voller fein beobachteter Details (der viel zu kleine Schneeanzug, die festgeklebte Zunge!) und klasse Darstellern. Und hat außerdem den effizientesten Kaufhaus-Weihnachtsmann aller Zeiten zu bieten!

4) Die Glücksritter (1983, FSK ab 16)

Auch wenn die Story mehr oder weniger komplett von Mark Twains Geschichte „Der Prinz und der Bettelknabe“ übernommen wurde – „Die Glücksritter“ von John Landis ist eine der besten Komödien der Achtziger: temporeich, scharfzüngig und mit einer Besetzung in absoluter Hochform.

Zwei steinreiche Brüder schließen in der Weihnachtszeit eine Wette ab: Hängt Erfolg von den Genen oder vom sozialen Umfeld ab? Kurz darauf finden sich der Bettler Billy Ray (Eddie Murphy) und der Börsenmakler Louis (Dan Aykroyd) in vertauschten Rollen wieder. Jetzt ist Louis der arme Schlucker und Billy Ray der Finanzjongleur. Wie die beiden mit Hilfe von Butler Coleman (Denholm Elliott) und der gutherzigen Hure Ophelia (Jamie Lee Curtis) den Spieß umdrehen, ist alle Jahre wieder ein Heidenspaß!

3) Schöne Bescherung (1989, FSK ab 6)

Viermal hat Chevy Chase den gutmütigen, aber schusseligen Familienvater Clark W. Griswold gespielt – den Kurzauftritt in der Neuauflage „Vacation“ von 2015 nicht mitgezählt. „Schöne Bescherung“ wird von vielen Fans als der lustigste Film der Reihe angesehen: Clark will mit seiner ganzen Familie ein besinnliches, altmodisches Weihnachten feiern. Gar nicht einfach, wenn der Baum nicht ins Zimmer passt, die Lichterketten aus 25.000 importierten italienischen Glühlampen nicht funktionieren wollen, der Braten explodiert und ein SWAT-Team das Haus stürmt. Eine herrlich alberne Komödie, die Weihnachtsbräuche gleichermaßen verehrt wie veralbert. 

Wie „Kevin – Allein zu Haus“ bringt auch „Schöne Bescherung“ eine Hommage an unseren Weihnachtsfilm Nummer eins unter: Drehbuchautor John Hughes, der beide Filme geschrieben hat, kennt sich eben aus!

2) Stirb langsam (1988, FSK ab 16)

Heiligabend in Los Angeles: Der New Yorker Cop McClane (Bruce Willis) will sich über die Feiertage mit seiner Frau Holly treffen, von der er getrennt lebt. Alles kommt anders: Terroristen stürmen das Hochhaus, in dem Holly arbeitet, und nehmen alle Anwesenden als Geisel. Auch Holly. McClane beginnt, die Übeltäter auszuschalten – einen nach dem anderen.

Zugegeben: „Stirb langsam“, durch den Bruce Willis zum Kinostar aufstieg, ist kein traditioneller Weihnachtsfilm. Aber das hochspannende und perfekt inszenierte Actiongewitter von John McTiernan hat sich zum einen zum Heiligabend-Dauergast im deutschen TV entwickelt und spielt zum anderen eben zur Weihnachtszeit. Und mal ehrlich, zumindest für die männlichen Leser unserer Top Ten kann es an den Festtagen auch mal krachen! Nur Zuckerguss ist auf Dauer nicht gesund …

1) Ist das Leben nicht schön? (1946, FSK ab 6)

Die Mutter aller Weihnachtsfilme! Eine wunderbar bittersüße Tragikomödie, die ihr Herz auf dem rechen Fleck trägt – wer hier nicht gerührt ist, heißt wahrscheinlich Frank Cross (siehe Platz 6)!

Ausgerechnet an Weihnachten will sich George Bailey (James Stewart) das Leben nehmen. Gerade als er zum Sprung von der Brücke ansetzt, erscheint der Schutzengel Charlie (Henry Travers) und zeigt dem Lebensmüden, wie furchtbar das Leben in dem beschaulichen Städtchen Bedford Falls aussehen würde, wenn es George nie gegeben hätte.

Ein Mann, der versucht, das Richtige zu tun, immer wieder scheitert und schließlich daran zu zerbrechen droht: Meisterregisseur Frank Capra machte aus dieser düsteren (und durchaus realistischen!) Ausgangslage ein Meisterwerk voller Hoffnung, in dem sich Pathos und Optimismus perfekt die Waage halten. „Ist das Leben nicht schön?“ ist ein zeitloser Klassiker und eine unsterbliche Liebeserklärung an das Gute im Menschen. In diesem Sinne: fröhliche Weihnachten!  

Redaktionelle Unterstützung: www.andronaco.info 

Bevor Sie es sich nun vor dem Fernseher gemütlich machen, denken Sie auch an Ihre Verwandten und Freunde. Verschicken Sie doch einfach mal digitale besinnliche Weihnachtsgrüße oder lustige Silvester- bzw. Neujahrsgrüße mit den freenet Grußkarten

Quelle: Freenet
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