Digitale Schönheiten

Digitale Schönheiten
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Digitale Schönheiten

Rechenkünstler basteln sich ihre Traumfrauen: Perfekte Körper und makellose Gesicher in 3D, vorgestellt in einem Online-Schönheitswettbewerb.

Jedes Zeitalter hat sein Schönheitsideal und jedes Zeitalter hat andere Mittel, dieses Ideal darzustellen:

Bei den Griechen gab es die Venus von Milo, in der Renaissance die Mona Lisa, in den 20er Jahren war Greta Garbo, die mysteriöse Schauspielerin das Schönheitsideal, in den 60ern dann Marilyn Monroe. Im Jahre 2004 gibt es den "Miss Digital World" Wettbewerb. Initiiert von dem Designer Franz Cerami, richtet sich dieser Wettbewerb an Agenturen und einzelne Webdesigner, die aufgefodert sind, digitale Schönheiten à la Lara Croft zu kreieren und diese online zu stellen.

Der Schönheitswettbewerb Miss Digital World findet in einer 3D-Umgebung statt: Alle "Digital Beauties" laufen über einen virtuellen Laufsteg, angekündigt von einem Moderator und bejubelt von virtuellen Gästen. Das Model, das am Ende des Wettbewerbs die meisten User-Stimmen bekommt, wird in einer Zermonie auf der Website [LINK "http://www.freenet.de/tools/show.html?m=2&u=http://www.missdigitalworld.com" ]www.missdigitalworld.com gekrönt.

Frauen aus Bits und Bytes stellt auch das Buch "[LINK "http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3822816280/freenetdetag/" ]Digitale Beauties" vor. Hier haben mehr als 100 namhafte Künstler ihr Bestes gegeben, um die vielen Schwestern von Lara Croft entstehen zu lassen. Ultra-futuristisch, schlank und schick zeigen sich die Ladies, die nur einen Nachteil haben - sie sind 100% Computer generiert.

[LINK "http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3822816280/freenetdetag/" ][IMAGE "/freenet/boulevard/artikel/archiv/stars/digital_beauties/book.jpeg" ]
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Wenn man allerdings weiß, dass die Modelagentur "Elite" bereits eine Abteilung "Elite Digital Models" gegründet hat, zu der die Kreation von Steven Stahlberg, "Webbie Tookay" gehört, wundert es nicht, wenn zukünftig Cybersex mit errechneten Partner/Innen betrieben wird.

Auch in Hollywood haben die echten Schauspieler digitale Konkurrenz bekommen - "Final Fantasy" hieß der erste Film, der komplett mit digitalen Darstellern "besetzt" wurde. "Terminator" Arnold Schwarzenegger hat den Geist der Zeit erkannt und sich rundum einscannen lassen. Außerdem hat er ein Patent auf seinen Körper angemeldet. Bahn frei für einen Arnie aus dem Rechner! Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann sich programmierte Geschöpfe einen "Oscar" abholen...

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