Ellen DeGeneres verteidigt Freundschaft mit George W. Bush

Ellen DeGeneres hat einen sehr bunten Freundeskreis
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Ellen DeGeneres hat einen sehr bunten Freundeskreis

© Paul Smith / Featureflash 2016/ImageCollect

Dass die liberale Ellen DeGeneres und der konservative Ex-Präsident George W. Bush befreundet sind, beschäftigt Twitter seit Sonntagabend. Jetzt hat sich die Moderatorin zu der ungewöhnlichen Freundschaft geäußert: Man könne demnach auch befreundet sein, wenn man nicht die gleichen Überzeugungen teile.

US-Talkerin Ellen DeGeneres (61, "The Ellen Show") und der ehemalige US-Präsident George W. Bush (73) sind Freunde? Diese Nachricht verunsichert einige Twitter-User seit Sonntagabend. Zusammen mit ihren Ehefrauen Laura Bush (72) und Portia de Rossi (46, "Ally McBeal") sind Bush und DeGeneres bei einem Spiel der Dallas Cowboys fotografiert worden. Nachdem anschließend eine Diskussion entbrannt war, äußerte sich die Moderatorin nun in ihrer Sendung.

"Die Leute waren sauer", sagte sie in dem vierminütigen, humoristischen Monolog, den sie auch auf Twitter teilte. "Sie dachten: 'Wieso sitzt eine lesbische Hollywood-Liberale neben einem konservativen Präsidenten der Republikaner?' Eine Menge Leute waren sauer. Und sie taten, was Leute tun, wenn sie sauer sind... sie tweeten."

"Ich bin mit George Bush befreundet. Tatsächlich bin ich mit vielen Leuten befreundet, die nicht dieselben Überzeugungen teilen wie ich", so DeGeneres. Sie glaube, die Menschen hätten vergessen, dass alle verschieden wären - und dass das okay sei. So wünsche sie sich beispielsweise auch, dass niemand mehr Pelz tragen würde, sei aber trotzdem mit Menschen befreundet, die Pelz trügen. "Nur weil ich mit jemandem nicht in jedem Punkt übereinstimme, heißt das nicht, dass ich nicht mit ihm befreundet sein kann. Wenn ich sage 'Seid nett zueinander' meine ich nicht nur die Leute, die genauso denken wie du. Es heißt, sei nett zu jedem."

Als Beispiel nannte sie einen positiven Tweet: "Ellen und George Bush zusammen gibt mir den Glauben an Amerika zurück." Und kommentierte: "Exakt. Das ist der Punkt."

Quelle: spot on news AG
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