Erotik pur: Halle Berry

Erotik pur: Halle Berry
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Erotik pur: Halle Berry

Das "FHM-Magazin" hat eine Liste der erotischsten Frau veröffentlicht. Ergebnis: Halle Berry hat den meisten Sex-Appeal.

Die schöne Schauspielerin muss zur Zeit nur so strotzen vor Selbstbewusstsein. Eine schmeichelhafte Auszeichnung jagt die nächste. Nachdem kürzlich das amerikanische Entertainment-Magazin "People" Halle Berry zur schönsten Frau der Welt erklärte, befanden nun die Leser von "FHM", dass keine andere so sexy ist wie die Oscar-Preisträgerin. Beachtenswert: Vor einem Jahr hatte sie es gerade auf Platz 33 geschafft. Nun konnte sie Konkurrentinnen wie Holly Valance (Platz zwei) und Britney Spears (Platz drei) hinter sich lassen. Supermodel Heidi Klum schaffte es gerade einmal auf Platz 41.

Gute Zeiten auch für die Fans von Halle Berry: Sie werden in Zukunft noch viel mehr von der sexy Schauspielerin zu sehen bekommen - sie ist wild entschlossen der Welt noch mehr von ihren fantastischen Kurven zu zeigen.

Als Femme Fatale "Ginger" zeigte sie sich im Kinohit "Passwort Swordfish" beim Sonnenbaden bekleidet nur mit einem äußerst knappen Höschen. Dann gewann sie den Oscar für ihre Rolle als verzweifelte Witwe in dem Film "Monster's Ball", in dem es eine der Aufsehen erregensten Sex-Szenen des amerikanischen Kinos gab. Auch im letzten James Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag" ließ Halle Berry dem Vorstellungsvermögen ihrer Fans nur wenig Spielraum. Sie trug einen Bikini, der schon Ursula Andress berühmt gemacht hatte.

Und auch in ihrem neuen Film "Gothika", der in diesen Tagen im kanadischen Montreal gedreht wird, soll es wieder eine Nacktszene geben - Berry, wie sie sich mit 19 Frauen in einer Gemeinschaftsdusche eine "Seifenschlacht" liefert. Die riskanten Rollen haben Ms. Berry auf den Geschmack gebracht, und nun will sie austesten wie weit sie gehen kann. Das ist umso ungewöhnlicher, wenn man bedenkt, dass sie früher Rollen in denen auch nur der kleinste Hinweis auf nackte Haut war, rigoros abgelehnt hat.

Sie hat bereits ihren "Swordfish"-Partner John Travolta beeindruckt, der nur noch applaudieren konnte, als er seine Kollegin bei den Dreharbeiten zum ersten Mal nackt sah. Travolta wollte unbedingt dabei sein, als Berry zum ersten Mal vor laufender Kamera die Kleider ablegte. "Sie ist wild und dieser Körper ist wie ein Geschenk der Natur", erinnerte sich Travolta später: "Was ich sah, hat mir den Atem genommen."

Wie kommt also der Sinneswandel der einst schüchternen Schauspielerin, die nicht mehr nur ihren glücklichen Ehemann Eric Benet ihre Kurven sehen lässt? Sie sagt, der Grund liegt in ihrem neu gefundenen Gefühl für Sicherheit. Wenn man sie trifft, merkt man sofort warum sie zu den erotischsten Frauen der Welt zählt - Halle Berry ist glücklich, höflich, selbstsicher - einfach umwerfend.

freenet: Die erste Frage, die sicher allen auf der Seele brennt: Warum haben Sie sich dafür entschieden in ihren neueren Filmen wie "Passwort Swordfish" und "Monster's Ball" die letzten Hüllen fallen zu lassen?

Halle: Ich tat es, weil ich es konnte. Vor so vielen Sachen in meinem Leben hatte ich ungeheure Angst, aber plötzlich fühle ich mich erwachsen. Ich habe das Gefühl, dass ich mich nicht mehr beweisen muss und das bedeutet, ich kann mich selber ausprobieren und Dinge nur für mich tun. Endlich fühle ich mich auch mit meiner Sexualität im Reinen und das zeige ich mit diesen Rollen. Ich habe mich mit mir selber und mit meiner Sexualität nicht immer wohl gefühlt. Jetzt tue ich es.

freenet: Also werden wir in nächster Zeit mehr von Halle Berry im doppelten Wortsinn sehen?

Halle: Klar, sicher. Ich werde auf jeden Fall Nacktszenen machen, wenn mir die Rolle als solche gefällt. Das gleiche trifft auf Sex-Szenen zu. Solche Szenen werden mich nicht mehr von einer Rolle abhalten. Ich habe in den letzten paar Jahren eine ganze Menge Lehrgeld zahlen müssen. Ich beginne zu kapieren, dass dies hier keine Kostümprobe sondern das wahre Leben ist. Ich musste erst einmal diese ganzen Ängste überwinden, die mir Grenzen gesetzt hatten. Sie haben dazu geführt, dass ich einige wunderbare Projekte nicht gemacht habe, weil ich vollen Körpereinsatz hätte zeigen müssen. Nun bin ich offen. Wenn "Ausziehen" im Drehbuch steht, will ich jetzt auf jeden Fall einen Blick rein werfen. Es ist befreiend und erlösend. Ich habe kapiert, dass ich meine ganze Karriere verpassen könnte, wenn ich auf irgendwelche "schwarze Frauen-Rollen" warten würde.

freenet: Sie haben einen Traumkörper. Warum also fühlten Sie sich unsicher?

Halle: Ich weiß es nicht. Ich kann mich nur an eine Sache erinnern. Als ich in der High School war bin ich mal in den Pool der Schule gesprungen und habe nicht gemerkt, dass ich dabei mein Bikini-Top verloren habe. Ich sprang auf und ab und hatte kein Top an, nichts. Alle kippten aus ihren Stühlen. Mir war das so peinlich. Ich habe mich früher selbst irgendwie nicht richtig gemocht.

freenet: Inwiefern hat die Ehe mit Eric Benet geholfen, diese Ängste loszuwerden?

Halle: Naja, erstmal muss ich Ihnen folgendes erzählen (lacht). Als ich mich für oder gegen Swordfish und Monster's Ball entscheiden musste, war er derjenige, der immer sagte 'Mach es, mach es. Es ist Zeit, dass Du so etwas auch machst.'

freenet: Also hat er kein Problem damit, Sie nackt in einem Film in Liebesszenen mit den anderen Kerlen zu sehen?

Halle: Ich glaube, ich bin aufgeregter als er. Als er sich das angesehen hat, dachte ich nur 'Was geht jetzt wohl in seinem Kopf vor?'

Zum zweiten Teil >>>

freenet: Naja, er hatte immerhin auch eine Liebesszene mit Mariah Carey in "Glitter".

Halle: Jaaaaaa, die hat er gehabt.

freenet: Machen Sie sich Sorgen, dass die Filme, in denen Sie sich ausziehen, also die die Wunschträume Ihrer männlichen Fans erfüllen, dazu führen, dass diese austicken könnten?

Halle: Hmm. Ich sage immer 'Du weißt, dass du angekommen bist, wenn du deinen eigenen Stalker hast'. Aber es macht einem schon Angst, da gibt's nichts zu spaßen. Du kannst nichts tun, so lange die Person dich nicht umbringt oder es zumindest versucht. Also muss man aufmerksamer für seine Umgebung werden und hoffen, dass diese Personen nicht zu weit gehen. Ich denke, bei mir ist es in Ordnung.

freenet: Hört sich an, als ob Sie aus Erfahrung sprechen.

Halle: Ich habe ehrlich gesagt einen Ex-Freund, der zu einem Stalker geworden ist. Ich will seinen Namen aber nicht nennen. Er hat mir tote Schlangen in die Post gelegt und noch mehr verrücktes Zeug angestellt. Ich glaube nicht, dass er sich schon beruhigt hat. Er erschwert mir noch immer mein Leben. Aber er tut mir auch leid. Er hat echte Probleme.

freenet: In Ihrer Rolle als "Ginger" in "Swordfish" waren sie frech, wortgewandt und tough. Gibt's irgendwelche Ähnlichkeiten zwischen der Rolle und Ihnen?

Halle: Ich denke, dass ich genauso stark und intelligent wie "Ginger" bin. Sie benutzt ihren Körper als Waffe - was ich ja nicht tue. (schmunzelt) Ich mag meinen Körper.

freenet: Einen Körper, den wir auch im letzten James Bond-Film gesehen haben. Dieser Ursula Andress-Bikini! Wow!

Halle: (lacht) Das war alles ziemlich entmutigend. Das muss ich zugeben. Einen filmhistorischen Moment zu kopieren, der so beliebt ist, ist ein anstrengendes Unterfangen. Die Leute lieben diese Szene so sehr und können sich so gut daran erinnern. Ich habe mir selber einfach eingeredet, ich würde eine völlig neue Szene drehen.

freenet: Wie sieht es mit dem so genannten Bond-Fluch aus - viele Schauspielerinnen, die ein Bond-Girl gespielt haben, sind in der Versenkung verschwunden? Haben Sie Angst, dass Ihnen das auch passieren könnte?

Halle: Nein, nicht ein bisschen. Ich habe einen Oscar gewonnen und bin mir bewusst, dass ich nicht plötzlich verschwinden werde. Außerdem lieben die Leute James Bond-Filme; überall auf der Welt. Es ist das Beste, was ich machen konnte.

freenet: Wenn ich für einen Moment ernst werden kann und wir uns ein bisschen vom Film-Business weg bewegen. Ihr persönliches Leben durchlief echte Höhen und Tiefen in den letzten beiden Jahren?

Halle: Zum Beispiel?

freenet: Naja, Sie haben geheiratet und dann gab es diese Trennungsgerüchte.

Halle: Die Klage, die wir deshalb eingereicht haben, sollte für sich sprechen. Die Leute, die so etwas behaupten, müssen für diesen falschen und grundlosen Artikel zur Rechenschaft gezogen werden. Wir tolerieren diese unverantwortliche und rücksichtslose Berichterstattung nicht.

freenet: Haben Sie deshalb Ihre eigene Website ins Netz gestellt?

Halle: Zum Teil, ja. Meine Fans bekommen dort die Wahrheit.

freenet: Vielleicht können Sie uns schon jetzt die Wahrheit über ein Gerücht sagen, das am Set von "X-Men 2" kursierte. Es geht das Gerücht, sie seien neidisch auf Co-Star Famke Janssen?

Halle: (lacht) Famke isst mehr als jeder andere Mensch, den ich je gesehen habe. Sie kam morgens immer mit einem riesigen Berg Pancakes in den Make-Up-Wohnwagen und futterte die ganze Zeit. Ich glaube aber nicht, dass ich jemals so viel essen könnte wie sie.

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