Ihr schlimmster Albtraum: Milla Jovovich spricht über ihre Abtreibung

Milla Jovovich
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Milla Jovovich

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Schauspielerin Milla Jovovich musste vor zwei Jahren eine Abtreibung vornehmen lassen und hat noch immer Albträume von diesem schrecklichen Erlebnis.

Seit Jahrzehnten tobt in den USA ein Kampf um Schwangerschaftsabbrüche und laut einem neuen Gesetzentwurf sollen Frauen im US-Bundesstaat Alabama nun nicht mehr abtreiben dürfen. Schauspielerin Milla Jovovich (43, 'Resident Evil') gehört zu den Gegnerinnen dieses neuen Gesetzes und kritisierte dieses auf Instagram.

Ein einziger Albtraum

In diesem Zuge verriet sie sogar, dass auch sie sich vor zwei Jahren einem Noteingriff unterziehen musste, um eine Schwangerschaft zu beenden. Damals war sie schon mehr als vier Monate schwanger und gerade bei Dreharbeiten in Osteuropa, als plötzlich frühzeitige Wehen einsetzten. "Ich musste während des ganzen Eingriffs bei vollem Bewusstsein sein. Es war eines der schrecklichsten Erlebnisse, die ich je durchgemacht habe. Ich habe noch immer Albträume deswegen. Ich war allein und hilflos. Wenn ich daran denke, dass Frauen unter viel schlimmeren Umständen Abtreibungen machen lassen müssen aufgrund der neuen Gesetze, dann wird mir ganz übel." Als Folge dieser Abtreibung entwickelte Milla "eine der schlimmsten Depressionen meines Lebens" und "isolierte" sich selbst monatelang. Gleichzeitig war sie dennoch darum bemüht, "das Gesicht" vor ihren Kindern zu wahren.

Milla Jovovich ruft zum Kampf für Frauenrechte auf

Keine andere Frau in den USA soll Ähnliches erleben müssen: "Eine Abtreibung ist einer der schlimmsten Albträume. Keine Frau möchte das durchmachen. Aber wir müssen dafür kämpfen, dass unsere Rechte erhalten bleiben, um eine sichere Abtreibung vornehmen zu lassen, wenn wir es müssen. Ich wollte nie über dieses Erlebnis sprechen, aber wenn so viel auf dem Spiel steht, kann ich nicht weiter schweigen." Milla Jovovich ist nicht der einzige US-Star, der sich gegen die neuen Abtreibungsgesetze stark macht. Alyssa Milano (46, 'Melrose Place') gehört ebenfalls zu den Aktivisten und rief sogar zum Sex-Streik auf, "bis wir die Selbstbestimmung über unseren Körper zurückbekommen."

Quelle: 2019, Cover Media
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