Jeremy Renner trotzt seiner Beinahe-Todesmaschine
Genau drei Jahre ist es her, dass Jeremy Renner (54) nur knapp dem Tod entkam. Am 1. Januar 2023 überrollte ihn sein eigener Schneepflug in Reno, Nevada - der "Hawkeye"-Darsteller erlitt dabei mehr als 35 Knochenbrüche. Zum Jahrestag des Horrorunfalls postete er nun ein Foto genau jenes Fahrzeugs auf Instagram.
Auf dem Bild ist der 14.300 Pfund schwere Snowcat-Pflug zu sehen, umgeben von Bäumen und Schnee. Renners lakonischer Kommentar dazu: "Not today" - nicht heute. Dazu setzte er ein Zwinker- und ein Kuss-Emoji sowie den Zusatz "Rain Delay".
Er rettete seinen Neffen das Leben
Der Unfall damals hatte einen heldenhaften Hintergrund: Renner wurde von der Maschine erfasst, als er seinen damals 27-jährigen Neffen Alex davor bewahrte, überrollt zu werden. Laut einem Polizeibericht, den CNN damals veröffentlichte, wurde der Schauspieler dabei unter die linke Kette gezogen.
In einer zweiten Instagram-Story gratulierte Renner seinen Fans zum neuen Jahr. "Frohes neues Jahr, ein neuer Tag... Und neue Wege voller Liebe und Abenteuer... 2026!!!", schrieb er zu einem Foto, das ein Kind auf einem verschneiten Weg zeigt.
"Ich wollte nicht, dass dieses Ding mich verfolgt"
Im April vergangenen Jahres sprach Renner in der "Tonight Show" bei Jimmy Fallon über seine Entscheidung, im Winter nach dem Unfall wieder auf das Fahrzeug zu steigen. "Ich gehe direkt ins Auge des Sturms jeder Angst", erklärte er dem Moderator. "Ich wollte nicht, dass dieses Ding mich verfolgt oder besitzt."
Das Fahren selbst sei nicht schwer gewesen, so der Schauspieler. Schwieriger war der Moment des Absteigens: "Man muss auf die Ketten treten, um von diesem Ding runterzukommen. Und ich sah kleine Stücke meiner Kleidung darin. Und andere Dinge, die ich nicht sagen möchte." Trotzdem nahm der Schauspieler die Situation mit einem Schulterzucken hin und sagte sich: "Ha, ich hab's geschafft. Mich kriegst du nicht klein."
In seinen Memoiren verarbeitete er den Unfall
Im April 2024 erschienen Renners Memoiren "My Next Breath", in denen er den Unfall und seine Genesung verarbeitet. Gegenüber "People" sagte er während der Buchpromotion: "Ich werde von dem Vorfall nicht verfolgt - nicht allzu oft jedenfalls - von den Bildern, den Geräuschen." Und er fügte hinzu: "Aber ich werde an meine neue Realität erinnert, und die ist wunderbar positiv. Ich bin nicht gestorben."