Kerry Skarbakkas verrückte Todesstürze

Kerry Skarbakkas verrückte Todesstürze
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Kerry Skarbakkas verrückte Todesstürze

 

Er stürzt sich aus Bäumen, von Hochhäusern und von einer 200 Meter hohen Eisenbahnbrücke. Dabei fotografiert sich Kerry Skarbakka selbst - ist also sein eigener Paparazzo, wenn er seine Bilder erarbeitet. Diese kann der Künstler regelmäßig für mehrere Tausend Euro verkaufen.

Das Drama und den Schrecken solcher Stürze zu inszenieren, das beherrscht der 39-jährige Kerry Skarbakka perfekt. Sich selbst bei den gefährlichsten Stürzen zu fotografieren kam dem Künstler in den Sinn, als er niemanden fand, der diese Dinge vor seiner Kamera ausführen wollte. Kein Modell erklärte sich zu diesem Wahnsinn bereit.

Dabei sichert sich Skarbakka nach allen Regeln der Kunst. Versteckte Schutzanzüge, Drahtseile wie beim Film und die Fähigkeit sicher aus geringer Höhe zu fallen ermöglichen die eindrucksvollen Bildkompositionen. Trotzdem kann es vorkommen, dass sich der 39-Jährige bei seiner Arbeit verletzt. Hundertprozentige Sicherheit gibt es also nicht.

Der deutsche Philosoph Martin Heidegger gab dem Amerikaner die Inspiration zu seinem Projekt "The Struggle to Right Oneself", was übersetzt bedeutet: "Der Kampf sich wieder aufzurichten". Der Denker betrachtet in seinen Werken die menschliche Existenz als einen Zustand des permanenten Falles. Dabei kommen Kerry Skarbakka seine Alpinerfahrungen in seiner Arbeit als Fotograf zugute. "Meine Erfahrung als Bergsteiger half mir immens. Ich kann mich fast überall blitzschnell hochseilen. Oft benütze ich Schutzpanzer und Seile, die ich unter meiner Kleidung verstecke", erklärt er gegenüber dem Onlinedienst "ananova.com"

Auch sei es ihm wichtig, sich nicht als unverwundbaren Stuntman zu betrachten. Er wolle kein Opfer der Kunst werden, erklärte er dem Onlinedienst. Der für ihn beängstigendste Sprung war der Sturz von einer 200 Meter hohen Eisenbahnbrücke. "Ich musste meine Drahtseile anpassen und sagte ständig Dinge, die Menschen sagen, bevor sie sterben müssen", gestand er "ananova.com".

Quelle: freenet.de
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