Tim Allen vergleicht Hollywood mit Nazi-Deutschland

Kann mit liberalen Einflüssen in Hollywood nichts anfangen: Tim
Allen
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Kann mit liberalen Einflüssen in Hollywood nichts anfangen: Tim Allen

© Featureflash Photo Agency / Shutterstock.com
20.03.2017 - 13:43 Uhr

Ganz ernsthaft war dieser Spruch sicherlich nicht gemeint, Tim Allens Vergleich von Hollywood mit Nazi-Deutschland ist trotzdem fraglich.

In den USA kann es durchaus vorkommen, dass Republikaner als Nazis, Rassisten oder dergleichen mehr beschimpft werden. Tim Allen (63), seines Zeichens stolzer Republikaner seit vielen Jahren, hat den Spieß nun einfach umgedreht - wenn auch nicht gerade geschmackvoll. In Jimmy Kimmels Late-Night-Show verglich der "Hör mal, wer da hämmert"-Star Hollywood mit Nazi-Deutschland.

"Du musst hier ziemlich vorsichtig sein oder du wirst verprügelt", erzählte Allen mit einem Lächeln auf den Lippen. "Wenn du nicht an das glaubst, an das jeder glaubt, läuft das hier wie in den 30er Jahren in Deutschland ab." Mancher könnte sich bei solch einem Statement durchaus fragen, ob dem tollpatschigen Heimwerker-König nicht vielleicht einmal zu oft ein Hammer auf den Kopf gefallen ist.

Damit spielt Allen jedoch darauf an, dass ein Großteil der Kreativen in Hollywood seit jeher für sehr liberale Denkweisen bekannt ist. Will heißen: Als Trump-Supporter hat man in der Traumfabrik einen schweren Stand - und Allen hält Donald Trump (70) nun einmal für den richtigen Mann für das Amt des US-Präsidenten.

Er war bei der Amtseinführung

Allen ließ sich die Amtseinführung Trumps darum natürlich nicht entgehen, wie er erklärte. "Ich war eingeladen. Wir haben ein VIP-Ding für die Veteranen gemacht - wir waren beim Veterans Ball. Ich habe mit Demokraten und mit Republikanern gesprochen. Ja, ich war bei der Inauguration. Es war gut", schien sich Allen schon fast zu rechtfertigen. Das merkte auch Kimmel, der sofort versicherte: "Ich greife dich nicht an."

Was folgte ist der seltsame Nazi-Vergleich. Allen habe einfach nur ein Problem mit dieser Einstellung, dass man Teil einer Gruppe sein müsse, die glaube die allumfassende Wahrheit zu repräsentieren. "Ich bin ein Comedian, ich mag es beide Seiten zu betrachten." Allen sei noch nie bei etwas vergleichbarem wie der Amtseinführung gewesen, denn die aktuelle Regierung tue Dinge einfach auf ihre ganz eigene, große Art. Dann versicherte der Schauspieler noch einmal: "Ich bin nicht ignorant", manchmal spiele er nur solche Rollen.

Quelle: spot on news
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