Verlierer des Tages

Vor vier Monaten erhob US-Model Kate Upton (26) erstmals öffentlich Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Guess-Mitbegründer Paul Marciano (*1952). Weitere mutmaßliche Opfer hatten sich daraufhin ebenfalls zu Wort gemeldet. Guess ließ die Vorwürfe von zwei externen Ermittlern prüfen. Diese Untersuchung habe nun ergeben, dass Marciano in bestimmten Situationen "ein schlechtes Urteilsvermögen in seiner Kommunikation mit Models und Fotografen" an den Tag legte und "Anschuldigungen eines unangemessenen Verhaltens" plausibel seien, gab die Modemarke in Los Angeles bekannt.
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Vor vier Monaten erhob US-Model Kate Upton (26) erstmals öffentlich Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Guess-Mitbegründer Paul Marciano (*1952). Weitere mutmaßliche Opfer hatten sich daraufhin ebenfalls zu Wort gemeldet. Guess ließ die Vorwürfe von zwei externen Ermittlern prüfen. Diese Untersuchung habe nun ergeben, dass Marciano in bestimmten Situationen "ein schlechtes Urteilsvermögen in seiner Kommunikation mit Models und Fotografen" an den Tag legte und "Anschuldigungen eines unangemessenen Verhaltens" plausibel seien, gab die Modemarke in Los Angeles bekannt.

 © s_bukley/ImageCollect.com
13.06.2018 - 16:00 Uhr

Paul Marciano muss gehen

Vor vier Monaten erhob US-Model Kate Upton (26) erstmals öffentlich Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Guess-Mitbegründer Paul Marciano (*1952). Weitere mutmaßliche Opfer hatten sich daraufhin ebenfalls zu Wort gemeldet. Guess ließ die Vorwürfe von zwei externen Ermittlern prüfen. Diese Untersuchung habe nun ergeben, dass Marciano in bestimmten Situationen "ein schlechtes Urteilsvermögen in seiner Kommunikation mit Models und Fotografen" an den Tag legte und "Anschuldigungen eines unangemessenen Verhaltens" plausibel seien, gab die Modemarke in Los Angeles bekannt.

Guess zog aus diesen Erkenntnissen Konsequenzen. Paul Marciano, der die Anschuldigungen stets zurückgewiesen hatte, ist seinen Posten als Vorstandschef los. Er sei mit sofortiger Wirkung zurückgetreten, heißt es. Er bleibe allerdings Mitglied im Vorstand. Seinen Posten als Kreativdirektor behält er zur "reibungslosen Übergabe" bis Ende Januar 2019, dann läuft sein Vertrag aus. Mit fünf Frauen seien zudem außergerichtliche Einigungen erzielt worden, über einen Gesamtbetrag von 500.000 US-Dollar (ca. 425.000 Euro).

Quelle: spot on news AG
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