Prinz Philip muss bis nächste Woche im Krankenhaus bleiben

Prinz Philip bleibt vorerst im Krankenhaus.
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Prinz Philip bleibt vorerst im Krankenhaus.

© ALPR/AdMedia/ImageCollect

Prinz Philip wird wohl auch über das Wochenende im Krankenhaus bleiben. Angeblich bereitet sich Prinz Harry in den USA bereits darauf vor, nach Großbritannien zu reisen, um seinen Großvater zu besuchen.

Prinz Philip (99) bleibt offenbar weiter im Krankenhaus. Der Ehemann von Queen Elizabeth II. (94) wird britischen Medienberichten zufolge auch das Wochenende im "King Edward VII's Hospital" verbringen.

Der Herzog von Edinburgh ist seit Dienstag in der Privatklinik in London - laut Palast eine "Vorsichtsmaßnahme" - und soll sich dort für mehrere Tage unter Beobachtung der Ärzte erholen. Der 99-Jährige hatte sich zuvor angeblich mehrere Tage lang unwohl gefühlt, heißt es.

Besucher kann Prinz Philip wegen der Corona-Pandemie nicht empfangen. Eine Situation, die er gelassen hinnehme, wie die "Sun" unter Berufung auf eine anonyme Quelle berichtet: Er wisse, dass alle an ihn denken und für ihn beten.

Der Herzog befinde sich seit einem Jahr in Corona-Isolation und sei daher an alle möglichen Einschränkungen gewohnt. "Er konnte seine Familie im vergangenen Jahr kaum sehen. Er weiß nur zu gut, dass viele Leute Schlimmeres durchgemacht haben als er."

Die besten Sprüche von Prinz Philip:

  • "Wo hast du diesen Hut her?", fragte er seine Frau nach deren Krönung am 2. Juni 1953.
  • "Erst fordern alle mehr Freizeit, dann beschweren sie sich, dass sie arbeitslos sind", soll er im Rezessionsjahr 1981 gesagt haben.
  • "Gibt es hier keine männlichen Staatsbeamten? Das ist eine Nanny-Stadt", scherzte er 1983 in San Francisco bei einem Treffen mit der Bürgermeisterin und einigen weiblichen Angestellten der Stadt.
  • "Wenn Sie zu lange hier bleiben, bekommen Sie Schlitzaugen", soll er 1986 in China zu einem britischen Studenten gesagt haben.
  • "Wenn es vier Beine hat und kein Stuhl ist, wenn es zwei Flügel hat und fliegt, aber kein Flugzeug ist und wenn es schwimmt und kein U-Boot ist, werden es die Kantonesen essen", sagte er als WWF-Ehrenpräsident 1986 zum 25-jährigen Bestehen der Organisation.
  • "Ihr Land ist eines der bekanntesten Zentren für den Handel mit vom Aussterben bedrohten Tierarten", erklärte der Prinz 1991 in seiner Dankesrede für einen Umweltschutzpreis in Thailand.
  • "Am Ende verletze ich das Tier, und Hammelfleisch hatten wir auf diesem Besuch weiß Gott schon genug", entgegnete er 1992 in Neuseeland auf die Frage, ob er auch mal ein Schaf scheren wolle.
  • "Der Wasserschaden nach einem Brand ist normalerweise das Schlimmste. Wir versuchen immer noch, Windsor Castle trocken zu bekommen", erklärte er 1993 während des Besuchs der Flugzeugabsturzstelle (1988) in Lockerbie - 1992 brannte es in Windsor Castle.
  • "Früher liefen keine Therapeuten herum, die sich nach jedem Gewehrschuss erkundigten, ob man auch in Ordnung sei. Man hat einfach weitergemacht", sagte er 1995 zum Thema Stressbewältigung für Soldaten in einem TV-Beitrag.
  • "Sie haben es also geschafft, nicht gegessen zu werden?", fragte er einen Studenten, der das Land durchwandert hatte, 1998 in Papua-Neuguinea.
  • "Ihr seht aus wie Draculas Töchter", richtete er sich 1998 an die Schülerinnen der Queen-Anne's-Schule in Reading mit ihren blutroten Uniformen.
  • Im Februar 2001 verlieh Philip in Cardiff den "Duke of Edinburgh Award" - und wurde gefragt, ob es vielleicht mehr Teilnehmer gäbe, wenn der Preis nach jemand anderem benannt wäre. Philip: "Die einen würden trotzdem denken, der Preis ist Quatsch. Und den anderen ist es egal, ob er nach einem mürrischen alten Knacker benannt ist."
  • "Ich wünschte, er würde das Mikrofon zur anderen Seite drehen", sagte die Queen 2001 bei einem Elton-John-Auftritt. Der Prinz ergänzte: "Ich wünschte, er würde es abdrehen."
  • "Werft ihr immer noch Speere aufeinander?", fragte er australische Ureinwohner 2002. Einer soll ihm höflich geantwortet haben: "Nein, das machen wir nicht mehr."
  • "Londons Problem sind die Touristen. Sie verstopfen die Straßen. Wenn wir den Tourismus stoppen könnten, könnten wir die Staus verhindern", mutmaßte Prinz Philip 2002 anlässlich der Diskussion über eine Straßenmaut in London.
  • "Wie um Himmels willen bringen Sie den unter Ihren Helm?", fragte er 2003 einen indischen Polizisten, der auf der Weihnachtsfeier der Königin einen Turban trug.
  • "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür öffnet, kann das zweierlei bedeuten: Entweder ist es eine neue Frau oder ein neues Auto", scherzte er 2004 laut seinem Biografen Gyles Brandreth.
  • "Eröffnungs- und Schlusszeremonien sollten verboten werden. Sie sind eine verdammte Plage. Ich habe wirklich genug davon", erklärte er 2006 anlässlich der Olympischen Spielen 2012 in London.

Kommt Prinz Harry nach Großbritannien?

Prinz Philip und die Queen haben sich wegen der Corona-Pandemie auf Schloss Windsor zurückgezogen. Im Januar dieses Jahres hatten sie eine Impfung gegen Covid-19 erhalten. Der Krankenhausaufenthalt nun soll nicht in Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung stehen, heißt es aus dem Palast.

Prinz Harry (36), der seit etwa einem Jahr mit seiner Frau, Herzogin Meghan (39), und Söhnchen Archie (1) in den USA lebt, plant unterdessen angeblich, im Notfall nach Großbritannien zu kommen. Das berichtet der "Mirror". Harry werde über den Gesundheitszustand seines Großvaters "regelmäßig" informiert.

Der Herzog von Sussex soll bereits Vorkehrungen getroffen haben, um mit einem Privatjet anzureisen, sollte sich Prinz Philips Zustand verschlechtern. Der 36-Jährige habe sich in seinem kalifornischen Anwesen bereits in Isolation begeben, um sicherzustellen, dass er notfalls sofort fliegen kann.

Bei der Ausreise aus den USA sowie der Einreise werde Harry voraussichtlich einen Corona-Test machen, berichtet das Blatt. Ob seine Frau Meghan, die mit dem zweiten gemeinsamen Kind schwanger ist, mit ihm reisen würde, ist nicht bekannt.

Quelle: spot on news AG
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