So wird der "Tatort: Zahltag" am Sonntag

Harmonieren einfach nicht: Daniel Kossik (Stefan Konarske, l.)
und Peter Faber (Jörg Hartmann)
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Harmonieren einfach nicht: Daniel Kossik (Stefan Konarske, l.) und Peter Faber (Jörg Hartmann)

 © WDR/Thomas Kost
07.10.2016 - 12:40 Uhr

Das Dortmunder Team ermittelt in einem internen Machtkampf einer Rockerbande. Parallel beschäftigt die Ermittler aber vielmehr das Disziplinarverfahren gegen Hauptkommissar Peter Faber. Ob der "Tatort: Zahltag" sehenswert ist, erfahren Sie hier.

Es brodelt in Dortmund. Und damit ist nicht nur das Rockermilieu gemeint, in das es die Kommissare zieht. Im "Tatort: Zahltag" (9. Oktober um 20.15 Uhr im Ersten) herrscht im Team der Mordkommission ziemlich dicke Luft. Daniel Kossik (Stefan Konarske) hat ein Disziplinarverfahren gegen seinen Kollegen Peter Faber (Jörg Hartmann) ins Rollen gebracht. Das stellt die vier Dortmunder Kommissare auf eine harte Probe - und so ganz nebenbei müssen sie im Machtkampf einer Rockerbande ermitteln.

Darum geht's

Ein Mann wird mitten am Tag auf einer Straße umgefahren. Mit voller Absicht, wie sich herausstellt: Die Täter haben es auf seinen Rucksack abgesehen. Es kommt zum Schusswechsel, zwei Menschen sterben, eine Frau ist schwerverletzt. Die vier Kommissare Peter Faber, Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Daniel Kossik sind gefragt.

Es scheint kein Zufall zu sein, dass der Präsident einer bekannten Rockerbande genau an diesem Tag aus der U-Haft entlassen wurde. Sein Stellvertreter will auch tatsächlich nicht einfach so das Feld räumen... Die Ermittlungen führen das Dortmunder Team ins Rocker-Milieu. Dass parallel der interne Ermittler Johannes Pröll (Milan Peschel) eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Faber untersucht, in dem es um den Tod eines jungen Mannes geht, erschwert die Gesamtsituation immens. Die Befragungen setzen den Kommissaren zu - eine Zerreißprobe für das Team.

Sehenswert?

Jein. Es gibt Tote, es gibt Täter und es gibt spannende Momente. Aber trotz der interessanten Ausgangslage um einen internen Rockerkrieg überschattet das Disziplinarverfahren gegen Faber den dritten gemeinsamen Dortmunder Fall von Regisseur Thomas Jauch und Autor Jürgen Werner. Die Kommissare des verhältnismäßig neuen Teams sind bekannt für ihre privaten Problemchen und Auseinandersetzungen. Doch dieses Mal geht dadurch ein gutes Stück des Sonntagskrimis an sich verloren, was den einen oder anderen Zuschauer stören könnte.

Wer dagegen auf interne Querelen steht, wird "Zahltag" lieben. Kossik gegen Faber, Dalay gegen Kossik, Bönisch gegen Faber und fast alle gegen Johannes Pröll. Milan Peschel ist in der Rolle des internen Ermittlers in jedem Fall sehenswert. Kennt man den Schauspieler sonst eher als sympathischen Verlierertyp oder unterhaltsamen Freak, gibt er hier gekonnt den seriösen Buhmann, der sich tatsächlich gegen Faber durchsetzen könnte...

Quelle: spot on news
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