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Fahrradcomputer-Vergleich 2019

Auf dem Test- und Vergleichsportal von freenet präsentieren wir Ihnen die besten Fahrradcomputer.

Elektronisches Zubehör fürs Fahrrad gibt es in allen Varianten, vom GPS-Tracker bis zum Fahrrad-Navi, und so verwundert es nicht, dass auch bei den Fahrradcomputern vom reduzierten Modell für den Einsteiger bis zum High-End-Gerät für den ambitionierten Radsportler alles dabei ist. Aber mehr Funktionalität ist nicht zwangsläufig besser.

Entdecken Sie in unserer Test- und Vergleichstabelle, auf welche Funktionen es neben der zuverlässigen Datenübertragung wirklich ankommt. Erfahren Sie außerdem, inwieweit Sie von einer Smartphone-Konnektivität profitieren.

Kaufberatung zum Fahrradcomputer-Test bzw. -Vergleich: Finden Sie mit unserer Hilfe Ihren persönlichen Fahrradcomputer-Testsieger!

  • Für Ihre Radtour ist ein Fahrradcomputer der perfekte Begleiter, so wie das Navi oder die Smartwatch zum Wandern, Skifahren und Geocashing.
  • Sie haben die Wahl zwischen klassischen kabelgebundenen Fahrradcomputern und Modellen, die auf Funk bzw. GPS basieren und teilweise mit dem Smartphone verbunden werden können.
  • Beim Kauf sollte man gut überlegen, ob ein Fahrradcomputer mit den Basisfunktionen nicht ausreicht. Je mehr Funktionen die Geräte haben, desto komplizierter wird die Bedienung und umso kürzer ist die Lebenszeit der Batterien bzw. die Laufzeit des Akkus.

fahrradcomputer-test
Für viele Radfahrer, egal ob Profi oder Pendler, ist ein Leben ohne Fahrradcomputer oder Fahrradschloss gleichermaßen unvorstellbar. Das Elektronikgerät gehört einfach zur Grundausstattung für Sport und Freizeit auf dem Rad. Die einfachsten Geräte in Fahrradcomputer-Tests zeigen Ihnen die Geschwindigkeit an, die etwas ausgefeilteren Fahrradcomputer können Routen speichern und überwachen Ihre Vitalfunktionen.

In unserem Fahrradcomputer-Vergleich 2019 auf freenet.de zeigen wir Ihnen nicht nur die Vor- und Nachteile von kabelgebundenen und Funk-Fahrradcomputern, sondern auch, was einen Fahrradcomputer-Testsieger neben der zuverlässigen Datenübertragung und einem übersichtlichen Display noch ausmacht.

1. So funktioniert ein Fahrradcomputer

fahrradcomputer-fahrradhelm

Damit die Signalübertragung gut funktioniert, muss der Maximalabstand von Sender und Empfänger eingehalten werden.

Ein Fahrradcomputer besteht aus einem Magneten, der an der Speiche des Rads angebracht wird und einem Fahrradcomputer-Sensor, der an der Gabel befestigt wird. Wenn der Magnet den Sensor umkreist, löst er einen Impuls aus. Dieser wird an den Empfänger oder eigentlichen Fahrradcomputer am Lenker des Fahrrads übertragen.

Der Fahrradcomputer, der eine Digitaluhr enthält, bekommt also vom Sensor die Info, wann eine Radumdrehung vollzogen wurde. Da man bei der Installation auch eingibt, wie groß der Radumfang ist, kann der Fahrradcomputer aus diesen Werten die zurückgelegte Strecke in einer bestimmten Zeit ermitteln.

Nicht bei allen Fahrradcomputern enthalten sind ein Brustgurt bzw. eine Pulsuhr für die Herzfrequenzmessung sowie ein Trittfrequenzmesser, der an der Tretkurbel befestigt wird und die Umdrehungen pro Minute misst.

2. Die verschiedenen Fahrradcomputer in Tests

2.1. Fahrradcomputer mit Kabel

Bei den ersten Fahrradcomputern wurde das Signal vom Sensor per Kabel an den Fahrradcomputer übertragen. Einerseits ist die Installation eines solchen kabelgebundenen Fahrradcomputers etwas aufwendiger, da erst das Kabel gelegt werden muss und man dabei auch darauf achten muss, dass es beim Fahren nicht stört bzw. in den Speichen hängen bleibt. Andererseits ist die Übertragung auf diesem Wege sehr zuverlässig, da das Signal durch das Kabel abgeschirmt ist.

2.2. Fahrradcomputer mit Funkverbindung

Die jüngeren Fahrradcomputer setzen auf eine Funkverbindung zur Datenübertragung. Hierdurch entfällt das optisch unschöne Kabel und die aufwendige Montage. Allerdings sind diese Fahrradcomputer auch anfälliger für elektromagnetische Störungen.

Fahrradcomputer-TypErläuterung
Fahrradtachometer mit Kabelverbindung
  • der klassische Fahrradcomputer
  • mithilfe eines Kabels und eines Sensors wird die Raddrehzahl bestimmt und daraus die Geschwindigkeit errechnet
  • zuverlässige Übertragung durch das Kabel
  • Magnet kann nur am Vorderrad befestigt werden
Fahrradcomputer mit Funkübertragung
  • die kabellos Variante
  • Sensor und Fahrradcomputer werden per Funk verbunden
  • der Sensor braucht eine zusätzliche Batterie
  • anfällig für elektromagnetische Störungen
  • bei Funkunterbrechung keine Übertragung des Signals
Fahrradcomputer mit GPS
  • kein Kabel, nicht auf Funksignal angewiesen
  • Geschwindigkeitsmessung wird aus GPS-Daten abgeleitet
  • vergleichsweise ungenaue Werte
  • Smartphone-Konnektivität: zusätzliche Navigationsfunktionen über Apps

2.3. Die Vor- und Nachteile eines Fahrradcomputers mit Funkübertragung

Fahrradcomputer mit Funkübertragung erfreuen sich bei Käufern immer größerer Beliebtheit, aber sie haben auch Nachteile gegenüber den kabelgebundenen Modellen.

  • einfache Montage des Fahrradcomputers
  • keine störenden Kabel
  • zusätzliche Parameter können übertragen werden
  • störanfällig durch Umwelteinflüsse
  • erhöhter Energieverbrauch (Batterie oder Akku für Sender)

Tipp: Für alle, die sich durch den Blick auf den Fahrradcomputer am Lenker abgelenkt fühlen, gibt es mittlerweile auch Modelle, bei denen der Fahrradcomputer am Fahrradhelm befestigt werden kann und man immer auf die Straße schaut.

2.4. Fahrradcomputer für Kinder

Unter anderem von SIGMA gibt es spezielle Kinder-Fahrradcomputer. Diese zeichnen sich zum Teil durch ihr kindgemäßes Design aus, aber auch durch die besonders einfache Bedienung und den abgespeckten Funktionsumfang. Meist sind diese Fahrradcomputer besonders günstig.

3. Kaufberatung für Fahrradcomputer

fahrradcomputer-rennrad

Im Gegensatz zum Smartphone lassen sich Fahrradcomputer auch gut mit Handschuhen bedienen.

Damit Sie wirklich den besten Fahrradcomputer für sich finden, sollten Sie im Vorfeld genau überlegen, auf welchen Strecken Sie das Gerät nutzen wollen (in der Stadt, auf Touren, im Training) und welche Informationen Sie brauchen.

Wenn Sie eigentlich nur einen Fahrradcomputer für den Alltag haben wollen, der Ihnen Ihre momentane Geschwindigkeit und vielleicht noch Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit anzeigt, dann reicht ein ganz einfacher Fahrradcomputer, der schon für 10–20 Euro zu haben ist.

3.1. Die Checkliste für den Fahrradcomputer-Kauf

In der folgenden Tabelle haben wir auf freenet.de die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengestellt, damit Sie wissen, welche grundsätzlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen verschiedenen Fahrradcomputern bestehen und welche Auswirkungen sie haben.

KaufkriterienErläuterung
Datenübertragung
  • über ein Kabel
  • über Funk (analog oder digital)
  • oder über WLAN, Bluetooth und gegebenenfalls ANT+
Display
  • die Displaygröße sollte angemessen sein, damit Sie die Werte/Informationen gut ablesen können
  • je nach Modell Bedienung über Touchscreen oder Tasten möglich
Basis-Funktionen
  • die Geräte in Fahrradcomputer-Tests zeigen mindestens Geschwindigkeit, Strecke und Zeit an
  • zusätzlich zeigen manche Fahrradcomputer Trittfrequenz, Herzfrequenz, Temperatur und Steigung an
Wasserdicht ja/nein
  • achten Sie darauf, ob der Fahrradcomputer wasserdicht ist
  • wenn er nur spritzwassergeschützt ist, empfiehlt sich u. U. ein Dry Bag bzw. eine kleine Fahrradtasche zum Fahrradcomputer

Tipp: Manche Fahrradcomputer verfügen über eine Start-Stop-Automatik (auch Motion-Sensor), die dafür sorgt, dass das Gerät nur dann in Betrieb ist, wenn das Rad in Bewegung ist. Das hilft dabei, den Akku bzw. die Batterie zu schonen.

3.2. Einen Fahrradcomputer fürs Mountainbike oder Rennrad

fahrradcomputer-fahrradteile

Viele Nutzer geben einem kompakten Fahrradcomputer mit übersichtlichen Funktionen und einfacher Bedienung den Vorzug.

Wenn Sie einen Fahrradcomputer fürs Mountainbike kaufen möchten, sollten Sie eher zu einem kabellosen Modell greifen, da das Kabel den Belastungen beim Downhill-Fahren auf Dauer womöglich nicht standhält. Ein Fahrradcomputer mit GPS bietet sich an, weil Sie hier bereits Strecken gespeichert haben.

Als Fahrradcomputer fürs Rennrad empfiehlt sich auf jeden Fall ein Modell, das sowohl über Ihre Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke als auch über Ihre Vitalwerte Aufschluss gibt. So können Sie Ihr Training optimal gestalten.

Ob ein Fahrradcomputer fürs Trekkingrad kabelgebunden oder kabellos ist, hängt von Ihrem Strecken- und Fahrvorlieben ab. Wenn Sie auf relativ guten Wegen fahren, können Sie durchaus ein kabelgebundenes Modell wählen.

3.3. Lieber ein Fahrradcomputer mit Akku oder mit Batterien?

Die meisten Geräte in Fahrradtacho-Tests und in unserem Vergleich auf freenet.de funktionieren mit Batterien. Eine Ausnahme stellt der Garmin Edge Explore dar, der über einen Akku verfügt. Bei ihm sollten Sie natürlich dringend darauf achten, dass der Akku vor einer längeren Radtour aufgeladen ist und es gegebenenfalls einen ausreichend langen Zwischenstopp zum Aufladen gibt.

Bei den Batterie betriebenen Fahrradcomputern lohnt es sich, vor dem Kauf ins Kleingedruckte zu schauen. Denn es gibt tatsächlich Hersteller, die einen seltenen Batterietyp verwenden, was Sie unterwegs schon mal vor Probleme stellen kann.

3.4. Wichtige Marken und Hersteller für Fahrradcomputer

Viele Hersteller, die sich im Bereich der Fahrradcomputer einen Namen gemacht haben, produzieren auch anderes Fahrradzubehör. So bekommen Sie z. B. von Blusmart Fahrradcomputer und Fahrradschloss, von Profex Fahrradcomputer und Fahrradhelm und von VDO Fahrradcomputer und Fahrradlampe. Weitere wichtige Hersteller sind Wahoo und West Biking.

3.5. Hier können Sie einen Fahrradcomputer kaufen

Die erste Anlaufstelle für Fahrradcomputer und Fahrradteile allgemein sind natürlich Fahrradgeschäfte, egal ob online oder stationär. Hier bekommen Sie praktisch alles fürs Fahrrad: Fahrradhelme, Fahrradanhänger und Fahrradcomputer fürs Trekkingrad. Aber auch Tchibo und ähnliche Anbieter haben immer mal wieder Fahrradcomputer und Fahrradanhänger im Angebot.

4. Die Montage und Einrichtung des Fahrradcomputers

Für die Montage des Fahrradcomputers liefern die Hersteller meist eine Halterung oder Kabelbinder mit. Hinweise zur genauen Positionierung bzw. zum Abstand zwischen Sensor und Magnet finden Sie in den Herstellerangaben. Die Maximalabstände müssen unbedingt eingehalten werden, damit Sie zuverlässige Daten bekommen.

Ebenso wichtig ist, dass Sie den Radumfang bei Ihrem Fahrrad genau ausmessen, denn nur so können Sie den Fahrradcomputer konfigurieren. Manche Modelle erlauben es sogar, zwei verschiedene Radgrößen zu hinterlegen, was interessant ist, wenn man mehrere Fahrräder nutzt bzw. sich den Fahrradcomputer mit jemandem teilen will.

5. Die wichtigsten Fragen zum Thema Fahrradcomputer

5.1. Welche Apps bieten ähnliche Funktionen wie ein Fahrradcomputer?

Velocomputer im Test

Die Stiftung Warentest hat zuletzt 2010 einen Fahrradcomputer-Test durchgeführt. Von den 19 Fahrradcomputern im Test fiel vor allem ein Modell negativ auf, bei dem die Batterie im Sensor fest verbaut war, sodass man den ganzen Sensor austauschen muss, statt einfach die Batterie wechseln zu können.

Sie können z. B. anstelle eines Fahrradcomputers fürs Rennrad die Runtastic Road Bike App nutzen. Die Runtastic Mountain Bike App wurde dagegen speziell für die Bedürfnisse von Mountainbikern entwickelt. Weitere interessante Apps zur Kontrolle und Verbesserung der eigenen Performance sind die PanoBike App und Strava – eine App, die für Jogger und Radfahrer geeignet ist.

Ein großer Pluspunkt bei den Apps ist die Möglichkeit, sich mit anderen Fahrern auszutauschen und zu messen. Dies kann aber auch ein Fahrradcomputer, wenn er mit dem Smartphone kompatibel ist.

5.2. Kann ich den Fahrradcomputer auch für ein Moped oder Motorrad benutzen?

fahrradcomputer-fahrradlampe

Für den Einstieg und ergänzend können auch Smartphone-Apps gute Dienste leisten.

Rein theoretisch können Sie den Fahrradcomputer auch für ein Moped oder Motorrad nutzen. Auch hier müssen Sie zunächst das Gerät einstellen, indem Sie die Reifengröße eingeben. Damit der Fahrradcomputer den größeren Belastungen standhält bzw. diese etwas abgemildert werden, sollten Sie jedoch eine Art Vibrationsdämpfung (z. B. mithilfe von Moosgummi) unter ihn montieren.

Wenn Sie allerdings im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sind, reicht ein Fahrradcomputer allein nicht aus, da vom Gesetzgeber ein permanent beleuchteter Tachometer vorgeschrieben wird.

5.3. Welches Fahrradcomputer-Zubehör brauche ich?

Welches Zubehör Sie brauchen, hängt natürlich in erster Linie davon ab, für welchen Fahrradcomputer Sie sich entscheiden. Beliebte Zubehörteile sind Sensoren und Pedalmagneten für die Trittfrequenzmessung sowie Brustgurte für die Herzfrequenzmessung.

Unabhängig vom Fahrradcomputer sind Fahrradtasche, ein Fahrradradio zur Unterhaltung und ein Fahrrad-GPS-Tracker als Diebstahlschutz nützliche Ergänzungen für Ihr Fahrrad.

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