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Kettensägen-Vergleich 2020

Auf dem Test- und Vergleichsportal von freenet präsentieren wir Ihnen die besten Kettensägen.

Kettensägen kennt jeder, und die meisten denken dabei an laute und große Benzin-Motorsägen bei Waldarbeiten. Dass es jedoch auch eine Nummer kleiner geht, entdecken mittlerweile auch immer mehr Hobby-Handwerker und Gartenbesitzer.

Ob eine kleine Elektro-Kettensäge tatsächlich reicht oder es doch ein Benzin-Modell sein sollte, ist abhängig vom Einsatzort und den Aufgaben, die Sie damit erledigen möchten. Erfahren Sie jetzt, welche Kriterien beim Kauf einer Kettensäge zählen und wie die einzelnen Bautypen in Kettensägen-Tests abschneiden.

Kaufberatung zum Kettensäge-Test bzw. -Vergleich: Finden Sie mit unserer Hilfe Ihren persönlichen Kettensägen-Testsieger!

  • Kettensägen gibt es mit Benzinmotor, Elektromotor und auch hydraulisch betrieben. Bei Elektro-Kettensägen haben Sie die Wahl zwischen Netzkabel und Akku.
  • Sicherheit sollte beim Umgang mit einer Kettensäge besonders groß geschrieben werden. Schutzkleidung ist unverzichtbar.
  • Kettensägen-Tests bemängeln die teilweise zu hohen Abgaswerte von Benzin-Geräten. Günstige Kettensägen von bekannten Herstellern gibt es bereits für unter 200 Euro.

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Bevor Sie eine Kettensäge kaufen, gibt es einiges zu beachten. Sie sollten sich mit den wichtigen Kaufkriterien vertraut machen und überlegen, was Ihre Säge können muss. Im Vergleich sind Kettensägen oft relativ spezialisiert auf einige wenige Anwendungsgebiete.

In unserem Ratgeber stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Bauformen und ihre Antriebsarten vor und zeigen auch, wo die Stärken und Schwächen liegen. Zudem erfahren Sie etwas über die Sicherheitsaspekte und worauf Sie beispielsweise beim Schärfen einer Kettensäge achten müssen.

1. Bauform und Antriebsart: Elektro-Kettensägen für Heimwerker

Kettensägen sind allgemein immer ähnlich aufgebaut. Das Herzstück ist der Motor, welcher die Sägeketten antreibt. Diese liegt auf einem sogenannten „Schwert“. Neben der allgemeinen Größe und der Schwertlänge, unterscheiden sich Kettensägen hauptsächlich durch die Antriebsart voneinander.

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Der Klassiker ist die Kettensäge mit Benzinmotor. Neben der Benzin-Kettensäge hat sich mit der Zeit auch die elektrische Kettensäge etabliert. Diese wiederum gibt es in zwei Varianten. Zum einen die kabelgebundene Kettensäge und zum anderen die Akku-Kettensäge.

Der Akkubetrieb ist vor allem im Bereich der Mini-Kettensägen attraktiv. Man hat weder ein Kabel, welches einem im Weg ist, noch das Problem mit Abgasen. Jedoch ist die Leistung besonders bei kleinen Modellen eher schwach. Dadurch eignet sich eine Akku-Motorsäge nicht für jede Arbeit. Alle Vor- und Nachteile finden Sie in unserer Übersicht:

  • Hohe Flexibilität und Mobilität
  • Keine Abgase
  • Geringer Lärmpegel
  • Relativ schwache Schnittleistung
  • Akku muss getauscht und aufgeladen werden
  • Vergleichsweise teuer

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Betriebsarten sind wichtig, da sich daraus die sinnvollen Einsatzzwecke für den jeweiligen Kettensägen-Typ ergeben. Elektro-Kettensägen sind beispielsweise praktisch für kleine Arbeiten in geschlossenen Räumen. Mit einem Benzinmodell hingegen können Sie auch Bäume fällen und dicke Stämme zerteilen. Für den Einsatz auf einem Hof oder im betrieblichen Rahmen sind wiederum pneumatische Kettensägen am besten geeignet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Tabelle:

Art des AntriebsBeschreibung
Benzinmotor 

  • Antrieb durch ein Benzin-Öl-Gemisch
  • Gute Schnittleistung und lange Laufdauer
  • Geeignet für große Holzmengen
Elektromotor 

  • Stromversorgung durch Kabel oder Akku
  • Keine Abgase und geringe Geräuschentwicklung
  • Für kleine Holzmengen und Arbeiten in Räumen geeignet
Pneumatik 

  • Hydraulische Aufsätze für Landmaschinen
  • Kann bei jeder Witterung genutzt werden
  • Lohnt sich nur in der Forst- und Landwirtschaft

2. Sicherheit bei einer Kettensäge: Schutzkleidung ist Pflicht

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Benzin-Kettensägen sind im Wald die beste Wahl.

Bei dem Umgang mit einer Kettensäge sollte das Verletzungsrisiko so gering wie möglich sein. Damit es nicht zu Unfällen kommt, sind eine passende Ausstattung der Kettensäge und das richtige Zubehör wichtig. Für das besonders einfache und einsteigerfreundliche Arbeiten haben manche Kettensägen einen reduzierten Rückschlag. Bei elektrisch betriebenen und Mini-Kettensägen spielt dies aber keine Rolle.

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Der sogenannte Krallenanschlag ist ein weiteres Beispiel für eine integrierte Schutzvorrichtung und sorgt dafür, dass die Kette nicht vom Werkstück abrutscht. Genauso wichtig wie die Schutzvorrichtungen an einer Kettensäge ist eine gute Schutzkleidung. Empfohlen werden ein Schutzhelm, eine Schnittschutzhose, Handschuhe und Sicherheitsschuhe. Bei Benzin-Kettensägen ist zusätzlich ein Gehörschutz empfehlenswert.

2.1. Kettensäge-Öl schützt vor schnellem Verschleiß

Die fachgerechte Wartung ist bei einem motorisierten Werkzeug wie einer Kettensäge von besonderer Bedeutung. Zum einen wird so die einwandfreie Funktion gewährleistet, und zum anderen dienen die Maßnahmen auch Ihrer Sicherheit. Hierzu gehört auch das Aufspannen einer Kette auf die Kettensäge, das Schärfen einer Kettensäge und die Pflege der Kette.

Zu Letzterem gehört auch die Wahl des richtigen Sägekettenöls. Hier gibt es die Wahl zwischen mineralischen und pflanzlichen Ölen. Die meisten modernen Öle werden jedoch bereits auf Basis pflanzlicher Öle hergestellt und sind deshalb auch weniger umweltschädlich. Das Öl ist wichtig, damit die Reibung zwischen Kette und Säge und der Verschleiß so gering wie möglich gehalten werden. Eine Kettensäge kann bis zu 400 ml Öl in einer Stunde verbrauchen.

3. Was Sie bei einer Kaufberatung wissen müssen

Wenn Sie sich in einem Fachhandel beraten lassen oder aber einen Test nutzen, um sich über Kettensägen-Testsieger oder günstige Kettensägen zu informieren, dann müssen Sie wissen, auf was es bei einer Kettensäge ankommt. Neben der Betriebsart sind auch die Schwertlänge und die Leistung entscheidend. Eine Elektro-Kettensäge sollte beispielsweise mindestens über 1.800 Watt verfügen.

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Welche motorisierten Werkzeuge für den Garten gibt es noch?

Kettensägen gehören nicht zu den einzigen Werkzeugen mit einem Motor, die die Gartenarbeit erleichtern. Auch Heckenscheren und Motorsensen gehören zu beliebten Geräten. Mit einer elektrischen Heckenschere bringen Sie Ihre Sträucher in Form. Mit einer Motorsense können Sie zu langen Rasen oder Unkraut stutzen.

Bei einem Benzin-Modell können auch schon 1.600 Watt reichen. Wenn Sie mit einer Säge lange Zeit am Stück arbeiten möchten, sollte diese auch nicht übermäßig schwer sein. Eine Benzin-Kettensäge wiegt meistens zwischen 4 und 7 kg. Die folgende Liste enthält diese und alle weiteren Kaufkriterien, die Sie unbedingt beachten sollten:

  • Bautyp
  • Leistung in Watt
  • Kettengeschwindigkeit in m/s
  • Schwertlänge in cm
  • Tankvolumen in ml
  • Lautstärke in dB
  • Gewicht in kg

3.1. Hohe Abgaswerte bei Benzin-Kettensägen

Im direkten Kettensägen-Vergleich 2020 sind Elektro-Kettensägen die schwächsten Vertreter. Da die Geräte dieser Kategorie aber vorzugsweise für Arbeiten in Innenräumen gedacht sind, kann die Leistungsschwäche kaum als negativer Punkt gewertet werden. Benzin-Modelle zählen nicht selten zu den besten Kettensägen in Tests, aber haben teilweise Probleme mit den Abgaswerten. Viele Modelle stoßen nämlich zu viele schädliche Abgase aus. Daher sollten Sie in Tests verstärkt darauf achten.

Tipp: Wenn Sie Ihre Kettensäge transportieren, ist der Schienenschutz wichtig. Dieser schützt die Kette der Kettensäge und das Schwert.

4. Kettensägen-Preise: Spitzenmodelle für über 2.000 Euro

Fast jeder etablierte Hersteller produziert Kettensägen in allen üblichen Bauformen. Bosch-Kettensägen sind sowohl als Modelle mit Benzinmotor, als auch als Akku-Modelle erhältlich. Ein Beispiel für eine Bosch-Akku-Kettensäge ist die UniversalChain 18. Eine andere, besonders kleine Bosch-Kettensäge ist die Bosch-Akku-Kettensäge AdvancedCut 18. Beide Modelle sind für 150 bis 200 Euro im Handel erhältlich.

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Ein Klassiker sind ebenfalls die Kettensägen von Stihl oder Kettensägen von Makita. Weniger bekannt, aber ebenfalls zu den wichtigen Herstellern zählt Husqvarna. Das Husqvarna-Kettensägen-Sortiment ist optisch sehr einheitlich gehalten, aber deckt alle Wünsche ab. Das günstigste Modell kostet nicht einmal 180 Euro. Aber auch im High-End-Bereich bietet Husqvarna Kettensägen an.

Hinweis: Elektrisch betriebene Kettensägen verfügen meistens über eine Schwertlänge von 25 bis 35 cm. Benzin-Kettensägen haben hingegen oft eine Schwertlänge um die 40 bis 45 cm.

Die Kettensäge Husqvarna K970 ist mit 2.100 Euro das momentan teuerste Modell des Herstellers. Weitere nennenswerte Produkte sind Kettensägen von Dolmar und Güde-Kettensägen.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Kettensäge

5.1. Welche Hersteller gibt es?

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Sie können die Kettenglieder entnehmen.

In unserer Liste finden Sie einige der beliebtesten und wichtigsten Hersteller und Marken:

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  • Dolmar
  • Makita
  • Stihl
  • Husqvarna
  • Güde
  • Bosch
  • Einhell
  • Black & Decker

Auch Aldi oder Lidl haben ab und zu Werkzeuge im Angebot. Daher sollten Sie ein Auge auf die aktuellen Angebote der Discounter haben.

5.2. Welche Kettensäge sollte ich für Brennholz benutzen?

Wenn Sie selbstständig Brennholz sägen möchten, dann empfiehlt sich eine elektrische Kettensäge. Besondere Vorteile sind hier das geringe Gewicht, sodass auch das längere Arbeiten mit der Säge keine Probleme bereitet, und die geringe Lärmentwicklung. Mit einer solchen Kettensäge können Sie im Winter auch in Ihrer Garage oder einem Gartenhaus sägen.

Wenn Sie hingegen die Bäume für das Brennholz selbst fällen und zerlegen, dann brauchen Sie eine leistungsstarke Benzinmotorsäge mit einer entsprechenden Schwertlänge.

Hinweis: Für den Umgang mit einer Benzin-Kettensäge wird in jedem Fall ein Einsteigerkurs oder sogar ein Kettensägen-Führerschein empfohlen. Für ungeübte Personen birgt eine große Benzin-Kettensäge ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential.

5.3. Welches Benzin eignet sich für Kettensägen?

Kettensägen, die mit Benzin betrieben werden, benötigen ein ganz bestimmtes Kraftstoffgemisch aus Benzin und Kettensägen-Öl für den Motor. Das genaue Mischverhältnis kann jedoch unterschiedlich sein. Bei Stihl-Kettensägen empfiehlt sich beispielsweise eine Mischung aus einem Teil Zweitakt-Motoröl und 50 Teilen Benzin.

Andere Kettensägen kommen hingegen mit einem Mischverhältnis von einem Teil Öl und 25 Teilen Benzin aus. Sie sollten hier in jedem Fall die Hinweise des Herstellers beachten. Gemischt werden, sollte die dicke Flüssigkeit vorher in einem geeigneten Kanister. Zuerst muss das Motoröl und anschließend das Benzin eingefüllt werden.

Wenn Sie ungeeignete Kraftstoffe oder falsche Mischverhältnisse benutzen, kann dies zu Schäden am Motor Ihrer Kettensäge führen. Auf Experimente sollten Sie daher besser verzichten.

5.4. Gibt es bereits einen Kettensägen-Test von der Stiftung Warentest?

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Kettensägen arbeiten schnell und effizient.

Kettensägen gehören zu beliebten und viel genutzten Werkzeugen. Es ist also kein Wunder, dass das bekannte Prüfportal Stiftung Warentest bereits einen eigenen Kettensägen-Test veröffentlicht hat. In dem Test aus dem Jahr 2013 wurden insgesamt zwölf Motorsägen getestet. Darunter fünf mit Benzinmotor, vier mit einem Elektroantrieb und drei Modelle mit Gleichstrommotor.

Da motorisierte Schneidewerkzeuge gefährlich sein können, wurde bei dem Kettensägen-Vergleich auf Sicherheitsaspekte Wert gelegt. Im Fokus standen jedoch die Schnittleistung und die Handhabung der jeweiligen Säge. Die Leistung überzeugte bei fast allen Modellen. Bei drei Kettensägen gab es jedoch Sicherheitsmängel.

5.5. Wie schärfe ich eine Kettensäge?

Damit eine Kettensäge zuverlässig funktioniert und eine ordentliche Schnittleistung bringt, muss die Kette von Zeit zu Zeit nachgeschärft werden. Das Schleifen einer Kettensäge ist gar nicht so kompliziert und kann von Ihnen selbst durchgeführt werden. Wenn Sie sich unsicher sind, sollten Sie das Schärfen einer Kettensäge jedoch einem Fachmann überlassen.

Am einfachsten lässt sich eine stumpfe Kette mit einer entsprechenden Schärfvorrichtung nachschärfen. Diese besteht meistens aus einem Spezialschwert mit einem Schärfstein als Aufsatz. Wenn Sie lieber per Hand schärfen möchten, benötigen Sie eine Rundpfeile in der richtigen Größe. Hierbei muss jedoch der Winkel der Sägezähne beachtet werden.

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