ⓘ Unsere Redaktion vergleicht alle Produkte unabhängig. Dabei verlinken wir auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Mehr Infos.

ⓘ Hinweis: Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

In Kooperation mit
Vergleich.org

Kinderfahrräder-Vergleich 2020

Auf dem Test- und Vergleichsportal von freenet präsentieren wir Ihnen die besten Kinderfahrräder.

Fahrräder gehören nicht ohne Grund zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln. Auch der Nachwuchs sollte daher möglichst früh lernen, Fahrrad zu fahren. Ein eigenes Kinderfahrrad bringt Ihrem Kind ein Stück Unabhängigkeit und Mobilität.

Damit es mit dem ersten Fahrrad aber auch klappt, müssen einige Dinge beachtet werden. Dank unseres Ratgebers stehen Eltern jedoch nicht alleine da. Erfahren Sie jetzt mithilfe unseres Ratgebers, worauf es bei Fahrrädern in den unterschiedlichen Altersklassen ankommt und welche Gefahren sich laut Kinderfahrrad-Tests im Detail verbergen können.

Kaufberatung zum Kinderfahrrad-Test bzw. -Vergleich: Finden Sie mit unserer Hilfe Ihren persönlichen Kinderfahrräder-Testsieger!

  • Kinderfahrräder sind in unterschiedlichen Ausführungen und Größen erhältlich. Spielräder dienen zum Erlernen des Radfahrens.
  • Sie sollten auf eine altersgerechte Ausstattung des Kinderfahrrades achten. Auf den Kinderhelm sollte nie verzichtet werden.
  • Wichtig ist, dass ein Fahrrad die passende Größe hat und nicht zu schwer ist. Günstige Kinderfahrräder gibt es schon für unter 100 Euro.

kinderfahrrad-test

Unser Ratgeber hilft Ihnen bei der Wahl des besten Kinderfahrrads. Wir verraten Ihnen die Maße und Kriterien, die wirklich zählen und erklären auch, wie Sie selbst die richtige Größe bestimmen können. Außerdem haben wir anhand von Kinderfahrrad-Vergleichen die wichtigsten Unterschiede von Spielrädern, Kinderrädern und Jugendrädern für Sie gesammelt.

1. Für jede Altersklasse das passende Kinderrad

Kinderfahrräder sind eigentlich nur ein Sammelbegriff für unterschiedliche Kategorien von Rädern für den heranwachsenden Nachwuchs. Dies reicht von Spielrädern über die eigentlichen Kinderräder bis hin zu Jugendfahrrädern. Wichtig ist, dass Sie wissen, ab wann sich ein Spielrad oder ein Jugendrad lohnt.

» Mehr Informationen

Wenn Kinder anfangen, das Fahrradfahren zu lernen, werden immer noch sehr häufig Stützräder genutzt. Stützräder sind fest am hinteren Teil des Fahrrades montiert und verhindern das Umkippen mit dem Kinderrad. Viele Experten raten mittlerweile jedoch davon ab, Stützräder zu nutzen und empfehlen sogar, diese, wenn vorhanden, abzumontieren. Die Vor- und Nachteile haben wir in unserer Pro-Contra-Liste gegenüber gestellt:

  • Das statische Gleichgewicht gibt kleinen Kindern ein erstes Gefühl für das Fahrrad
  • Stützräder sind bei kleinen Kinderrädern oft inklusive
  • Können bei Bedarf jederzeit entfernt werden
  • Kann den Fortschritt beim Erlernen des Radfahrens verlangsamen
  • Sicherheit wird nur augenscheinlich erhöht
  • Fördert nicht die Entwicklung des dynamischen Gleichgewichts

Ob Ihr Kind Stützräder nutzen sollte, muss gut überlegt sein. Auf keinen Fall sollte die Stützradphase zu lange dauern, da das dynamische Gleichgewicht, welches für das Fahrradfahren wichtig ist, mit Stützrädern nicht erlernt werden kann. Wenn Ihr Kind das Fahrradfahren erlernt, tut es dies meistens auf einem Spielrad.

Ein Spielrad ist die kleinste Kategorie von Kinderfahrrädern und aufgrund der einfachen Ausstattung auch nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Auf das Spielrad folgt dann das eigentliche Kinderrad, welches den Anforderungen des öffentlichen Straßenverkehrs entspricht. Ist Ihr Kind neun bis zehn Jahre alt, kann es bereits ein Jugendrad fahren. Alle Kinderfahrrad-Typen inklusive den wichtigsten Infos finden Sie in unserer Tabelle:

KategorieBeschreibung
Spielrad 

  • Rein funktionelle Ausstattung ohne Straßenzulassung
  • Empfohlen von zwei bis vier Jahren
  • Laufradgröße von 12 bis 18 Zoll
Kinderrad 

  • Einfache Grundausstattung für den Straßenverkehr
  • Empfohlen ab sechs Jahren
  • Laufradgröße von 18 bis 24 Zoll
Jugendfahrrad 

  • Wie ein Erwachsenenrad ausgestattet
  • Empfohlen ab neun Jahren
  • Laufradgröße von 24 bis 26 Zoll

2. Fahrrad-Zubehör für Kinder: Der Fahrradhelm ist ein Muss

kinderfahrrad-vergleichstest

Kinder sollten niemals ohne Helm unterwegs sein.

Nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinderfahrräder gibt es einiges an Zubehör. Zur Grundausstattung sollte immer ein Kinderfahrradhelm gehören. Auch die kleinen Anfänger sollten nicht auf einen Helm verzichten, da sich Ihr Kind auf diese Weise auch direkt an das Tragen eines Helmes gewöhnt. Damit ein Kinderfahrrad nicht gestohlen werden kann, ist auch ein Kinderfahrradschloss sinnvoll. Gerade wenn das eigene Fahrrad für den Schulweg genutzt wird, sollte ein Schloss nicht fehlen.

» Mehr Informationen

Wenn Ihr Nachwuchs gerne mit auf die nächste Fahrradtour möchte, könnte ein Kinderfahrradanhänger eine gute Investition sein. Die Kleinen fühlen sich auf diese Weise nicht nur erwachsen, sondern haben so auch eine Möglichkeit, ihren Proviant selber zu transportieren. Wichtig ist nur, dass der Anhänger nicht zu schwer beladen wird. Angebracht werden die Anhänger wie die Modelle für Erwachsene: mit einer Aufhängung am Sattel.

2.1. Das Jugendrad als Alternative zum Hollandrad, Klapprad oder BMX-Bike

Spielräder sind gut geeignet, um einem Kind unter Aufsicht das Fahrradfahren beizubringen. Aufgrund der minimalistischen Ausstattung sind Kinderräder im Sinne des Gesetzgebers jedoch keine vollwertigen Fahrräder. Ein Spielrad darf also nicht am Straßenverkehr teilnehmen und außerhalb des eigenen Grundstückes auch nur auf Bürgersteigen verwendet werden. Richtige Kinder- und Jugendräder haben hingegen eine StVZO-Zulassung und verfügen über alle notwendigen Ausstattungsmerkmale. Hierzu zählen unter anderem die Beleuchtung, zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremssysteme, eine Klingel und Reflektoren.

Jugendräder unterscheiden sich eigentlich nicht mehr von einem Fahrrad für Erwachsene. Statt einem Kinderfahrrad von 24 Zoll, werden teilweise auch gewöhnliche Hollandräder, Klappräder oder BMX-Bikes benutzt. Gerade letztere sind bei Jugendlichen zwar sehr beliebt, aber oft nicht als vollwertiger Ersatz für ein gutes Jugendrad im Stadtverkehr geeignet.

3. Wichtige Kriterien für Kinderrad-Tests und Kaufberatungen

Seriöse und unabhängige Tests von Kinderrädern sind wichtig für die Kaufentscheidung. Sie sollten selbst überprüfen können, ob ein Test jedoch auch alle wichtigen Kriterien berücksichtigt und ob ein Kinderfahrrad-Testsieger tatsächlich auch eine Kaufempfehlung darstellt. Anhand unserer Liste mit den wichtigsten Kaufkriterien können Sie dies selbst kontrollieren:

» Mehr Informationen
  • Laufradgröße in Zoll
  • Ausstattungsmerkmale (Schaltung, Bremsen etc.)
  • Rahmenform
  • Rahmengröße
  • Rahmenmaterial
  • Gewicht in kg
  • Altersempfehlung
Was ist ein Laufrad?

Wenn Ihr Kind noch zu klein für ein Spielrad ist, aber Sie es schon langsam an das Thema Fahrrad heranführen möchten, dann empfiehlt sich der Kauf eines Laufrades. Laufräder verfügen nicht über Pedalen oder einen Antrieb, sondern werden wie ein einfacher Roller genutzt.

3.1. Leichte Kinderräder sind im Vorteil

Auffällig ist in Kinderfahrrad-Tests 2020, dass Kinderfahrräder tendenziell immer leichter werden. Diese Entwicklung ist als äußerst positiv zu bewerten, da ältere Tests hier einen Hauptkritikpunkt an vielen Modellen sahen. Dabei empfiehlt es sich noch immer, auf den Schwerpunkt eines Kinderrads zu achten. Im schlimmsten Fall kann ein falscher Schwerpunkt das Unfallrisiko beim Bremsen erhöhen.

Tipp: Um Kinder mit dem Fahrrad zu transportieren, die selbst zu klein für ein Kinderrad sind, eignen sich Kinderfahrradsitze und Kinderanhänger.

4. Große Auswahl bei den Designs von Kinderrädern

Wenn es um Spielräder und Kinderräder geht, haben Sie oft die Wahl zwischen auffälligen Designs und schlichteren Modellen. Es gibt Räder, die bezüglich bestimmter Themen lackiert sind oder aber einer Zielgruppe (z.B. ein Kinderfahrrad für Mädchen) entsprechen. Ein Beispiel sind Puky-Kinderfahrräder und Kinderfahrräder von Cube.

» Mehr Informationen

Wenn es um kindgerechte Aufmachungen geht, dann sind 12 bis 16-Zoll-Kinderfahrräder weit vorne. Bei Jugendrädern und Kinderfahrrädern ab 20 Zoll fällt das Design oft bedeutend erwachsener und schlichter aus. Wenn Sie ein Kinderfahrrad kaufen, sollte die Optik jedoch zweitrangig sein. Für die Wahl des besten Kinderfahrrads sind andere Kaufkriterien entscheidend.

Hinweis: Ein gutes Spielrad bekommen Sie schon für unter 100 Euro. Ein gutes Jugendrad kann auch bis zu 600 Euro kosten.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Kinderfahrrad

5.1. Welche Hersteller gibt es?

kinderfahrrad-vergleichstestsieger

Mit einem Laufrad lernen die Kinder Balance zu halten.

Zu den bekannten Marken und Herstellern gehören:

» Mehr Informationen
  • Puky
  • Bikestar
  • Cube
  • Hudora
  • Prometheus Bicycles
  • Vermont
  • Royal Baby
  • Clamora

5.2. Wie viel Zoll hat ein Kinderfahrrad?

Kinderfahrräder gibt es in den verschiedensten Größen. Entscheidend ist neben der Rahmengröße vor allem die Laufradgröße. Diese wird in Zoll gemessen. Verfügbar sind Radgrößen von 12 bis 24 Zoll. Dabei wachsen die Radgrößen in Zweier- bzw. Viererschritten. Die kleinste Größe für ein Kinderfahrrad ist 12 Zoll. Die nächstgrößere Abstufung entspricht 14 Zoll.

Um die richtige Zollgröße zu finden, müssen Sie die Körpergröße Ihres Kindes kennen. Ein 12-Zoll-Kinderfahrrad wird ab einer Größe von 95 cm empfohlen. Ab einer Körpergröße von 100 cm kann Ihr Kind bereits ein 14 Zoll Rad nutzen, ab 105 cm dann ein 16-Zoll-Fahrrad und so weiter. Ausnahmen sind jedoch Kinderfahrräder mit 20 Zoll und 24 Zoll. Diese sind erst ab einer Körpergröße von 120 bzw. 135 cm empfehlenswert.

Hinweis: Ob Sie sich nun ab einer entsprechenden Größe für ein Kinderfahrrad mit 16 Zoll oder aber 18 Zoll entscheiden, sollte auch vom allgemeinen Entwicklungsstand des Kindes und anderen Faktoren wie der Rahmengröße eines Fahrrades abhängig gemacht werden.

5.3. Ab wann lohnt sich ein Kinderfahrrad?

Da Kinderfahrräder erst ab einer Laufradgröße von 12 Zoll erhältlich sind, sollten Sie die empfohlene Körpergröße von 95 cm als Voraussetzung für die Anschaffung eines Kinderfahrrads sehen. Alternativ werden oft auch Angaben zum Alter des Kindes gemacht. So wird ein Kinderfahrrad ab einem Alter von zwei Jahren empfohlen.

Ein 14-Zoll-Kinderfahrrad kann in den meisten Fällen ab einem Alter von dreieinhalb Jahren genutzt werden. Entscheidend ist neben der Körpergröße jedoch auch die Schrittlänge. Da diese Werte individuell sind, sollten Sie sich nicht ausschließlich auf die Richtwerte zum empfohlenen Alter verlassen.

Die Schrittlänge wird über den Abstand von Fußspitze zu Fußspitze bestimmt. Ihr Kind sollte sich dabei in einer Schrittposition befinden, die als angenehm empfunden wird. Da die Messung der Schrittlänge schwierig sein kann, sollten Sie mehrere Messungen vornehmen, um einen möglichst genauen Wert zu ermitteln.

5.4. Gibt es bereits einen Kinderfahrrad-Test von der Stiftung Warentest?

kinderfahrrad-guenstig

Kinder brauchen viel Bewegung für einen gesunden Lebensstil.

Die Stiftung Warentest zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Prüfportalen in Deutschland. Auch Kinderfahrräder wurden bereits geprüft. Ein Test ist aus dem Jahr 2005. Damals hat die Stiftung Warentest 16 Modelle in einem Kinderfahrrad-Vergleich getestet. Dabei gab es gleich mehrere Probleme mit vielen Rädern.

Zum einen waren Kinderfahrräder zu diesem Zeitpunkt fast durchgehend zu schwer für die Kinder des jeweiligen Alters. Zum anderen wurde der recht schnelle Verschleiß kritisiert. In einem Dauertest überstanden einige Modelle keine 3.000 Kilometer. Aufgrund des Alters ist der Test jedoch nicht mehr wirklich aussagekräftig.

5.5. Welche Größe des Kinderfahrrads ist richtig für mein Kind?

Damit Kinder auf einem Kinderrad auch vernünftig fahren können, sind mehrere Faktoren beim Kauf wichtig. Hierzu zählen die Laufradgröße, die Rahmengröße und das Gewicht. Wenn Ihr Kind die richtige Körpergröße für ein 12-Zoll-Kinderfahrrad hat, dann sollte die Rahmengröße zwischen 18 und 21 cm betragen. Die exakte Größe ist jedoch schwer zu ermitteln, da manche Hersteller hier eigene Maße verwenden.

Beim Gewicht zählt die Regel „Je leichter, desto besser“. Bei einem durchschnittlichen Erwachsenen macht ein Standard-Fahrrad maximal 20% des Körpergewichtes aus. Bei einem guten und leichten Kinderfahrrad beträgt das Gewicht oft 40% des Körpergewichtes eines Kindes. Damit Ihr Kind sicher fahren kann, sollte der Wert die 50%-Marke nicht überschreiten.

Ihnen hat der Kinderfahrrad-Test bzw. -Vergleich gefallen? Dann bewerten Sie ihn jetzt!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (28 Bewertungen, Durchschnitt: 4,82 von 5)
Kinderfahrrad Test
Loading...
Bildnachweise: Stock.Adobe/Kzenon, Stock.Adobe/Jacek Chabraszewski, Stock.Adobe/famveldman, Stock.Adobe/Alinute, Puky/amazon.de