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Kindersitze-Vergleich 2018

Auf dem Test- und Vergleichsportal von freenet präsentieren wir Ihnen die besten Kindersitze.

Die richtige Sicherung des Kindes ist für viele Eltern zum Glück selbstverständlich. Trotzdem warnen Polizei und Autoclubs immer wieder vor Fehlern beim Transport der Kleinen. Grundvoraussetzung hierfür ist ein guter Kindersitz.

Häufig sind die Unterschiede zwischen verschiedenen Sitzgruppen jedoch gar nicht klar, und Kinder benutzen teilweise falsche Sitze. Damit Sie solche gefährlichen Fehler vermeiden können, haben wir die wichtigsten Punkte in unserem Ratgeber für Sie zusammengetragen. Erfahren Sie außerdem, ob Kindersitze laut Tests tatsächlich halten, was sie versprechen.

Kaufberatung zum Kindersitz-Test bzw. -Vergleich: Finden Sie mit unserer Hilfe Ihren persönlichen Kindersitze-Testsieger!

  • Kinder werden von Kindersitzen sowohl vorne im Auto, als auch auf der Rückbank geschützt. Im Falle eines Unfalls verringern Sie so die Verletzungsgefahr.
  • Unterschiedliche Normgruppen sind für verschiedene Gewichte geeignet. Es gibt auch sogenannte „Mitwachsende Kindersitze“.
  • In Kindersitz-Vergleichen schneiden viele Modelle gut ab. Vor allem der Gurtverlauf ist ein wichtiges Kriterium.

kindersitz-test

Bei uns erfahren Sie, was es mit den verschiedenen Gruppen der Kindersitze auf sich hat und wie gut günstige Kindersitze tatsächlich sind. Wir zeigen Ihnen auch, ob Kindersitze den Gurtverlauf positiv beeinflussen und was Kindersitzauto-Tests dazu sagen. Am Ende des Ratgebers finden Sie zudem noch Antworten auf die häufigsten Fragen.

1. Typen und Ausstattung: integrierte Airbags empfehlenswert

Eine große Neuerung im Bereich der Kindersitze sind integrierte Airbags. Damit sind jedoch keine Luftbeutel gemeint, die sich im Falle eines Unfalls aufblasen, sondern dauerhaft gefüllte Luftpolster an den Seiten des Kindersitzes. Diese Modelle überzeugen durchaus in dem ein oder anderen Kindersitz-Test, aber haben auch klare Nachteile. Welche dies sind, zeigt Ihnen unsere Übersicht:

  • Luftpolsterung federt zusätzlich ab
  • Dauer-Airbags überzeugen in Tests
  • Keine zusätzliche Montage nötig
  • Teurer als normale Modelle
  • Breite beschränkt die Rückbank auf maximal zwei Sitze
  • Kindersitz ist vorne nicht geeignet

Bei Kindersitzen finden Sie drei grundlegend unterschiedliche Bauformen: Die Baby-Schalen oder Baby-Sitze, die Kindersitze und die Sitzerhöhungen. Sie sind nicht mit den verschiedenen Sitzklassen bzw. Sitzgruppen zu verwechseln. Diese werden im zweiten Kapitel genauer erläutert. Die Baby-Schale wird für Säuglinge genutzt und schützt das Baby von allen Seiten. Da das Kind noch zu klein ist, um angeschnallt zu werden, wird der Sicherheitsgurt hier an der Baby-Schale befestigt.

Die eigentlichen Kindersitze sind hingegen für größere Kinder gedacht, die bereits in einer aufrecht sitzenden Position angeschnallt werden. Im Normalfall wird der Sitz jedoch auch hier mit dem Gurt gesichert. Die Sitzerhöhungen haben keine Schutzfunktion mehr, sondern dienen nur zum Ausgleich einer Körpergröße von unter 150 cm. Alle sonstigen Informationen finden Sie in unserer Tabelle:

Art des Sitzes Beschreibung
Baby-Schalen  

  • Gegen die Fahrtrichtung ausgerichtet (in seltenen Fällen auch quer)
  • Gruppe 0 oder 0+
  • Schützen das Baby
Kindersitze  

  • In Fahrtrichtung oder gegen die Fahrtrichtung
  • Gruppe 1 oder Gruppe 2
  • Dienen als Sitzerhöhung und schützen das Kind
Sitzerhöhungen  

  • In Fahrtrichtung
  • Gruppe 3
  • Sorgen nur für die passende Höhe des Sicherheitsgurtes

2. Sitzgruppen und mitwachsende Sitze

Die richtige Gruppe oder Klasse eines Kinderautositzes ist entscheidend für die Vorauswahl. Es ist jedoch auch wichtig zu wissen, dass es eigentlich zwei verschiedene Typen der Kategorisierung gibt. Einfache Sitze werden in Normgruppen von 0 bis 3 eingeteilt. Bindend ist bei der jeweiligen Zuteilung das Gewicht, für das ein Produkt maximal geeignet ist. Gruppe 0 ist bis maximal 10 kg geeignet, Gruppe 1 bis 18 kg, Gruppe 2 bis 25 kg und Gruppe 3 bis 36 kg.

Alternativ gibt es jedoch auch mitwachsende Sitze, die für andere Minimal- und Maximalgewichte ausgelegt sind und daher auch anders kategorisiert werden. Ein Kindersitz von 9 bis 36 kg zählt zu den Gruppen 1, 2 und 3. Ein Kindersitz, der für ein Gewicht von 15 bis 36 kg ausgelegt ist, zählt hingegen nur zu den Gruppen 2 und 3.

2.1. Zubehör für Kindersitze: Kombi-Sitze besonders praktisch

kindersitz-vergleichstest

Gute Kindersitze entsprechen aktuellen EU-Richtlinien.

Damit Ihr Nachwuchs es noch bequemer oder auch sicherer hat, gibt es einiges an Zubehör auf dem Markt. Besonders häufig finden Sie zum Beispiel zusätzliche Rücken- und Sitzpolster.

Für Sommer und Winter gibt es auch unterschiedliche Bezüge, die mehr oder eben weniger warm sind. Mit einem zusätzlichen Rückspiegel für die Kopflehne haben Sie Ihr Kind auch trotz umgedrehten Kindersitzes noch im Blick.

Manche Hersteller geben Ihnen aber auch die Möglichkeit, den Innenraum Ihres Autos vor den möglicherweise scharfen Kanten eines Kindersitzes besser zu schützen.

Von Maxi-Cosi können Sie Rücksitzschoner kaufen, die zwischen Kindersitz und Rückbank gelegt werden können. Des Weiteren sind auch Spezialformen von Babyschalen erhältlich. Diese können Sie sowohl als Auto-Kindersitz, als auch als Fahrrad-Kindersitz benutzen.

3. Worauf Sie bei Kindersitz-Tests und Kaufberatungen achten sollten

Viele Eltern informieren sich im Vorfeld über Vergleiche von Kindersitzen oder anderen Kaufberatungen. Auf der Suche nach dem besten Kindersitz sollten Sie jedoch nicht nur den Kindersitz-Testsiegern hinterherjagen, sondern anhand der wichtigsten Kaufkriterien selber entscheiden können, ob sich das geprüfte Modell für Sie eignet.

Wodurch unterscheiden sich die Normen ECE-R 44 und ECE-R 129?

Beide Normen und die entsprechenden Prüfsiegel finden Sie im Zusammenhang mit Kindersitzen. Der Unterschied liegt in der Eigenschaft, auf die für die Bewertung der jeweiligen Klasse Bezug genommen wird. ECE-R 44 bezieht sich auf das Alter des Kindes, während die neuere Norm ECE-R 129 die Körpergröße des Kindes als Ausgangspunkt hat.

Damit Sie auch wissen, um welche Kriterien es sich dabei handelt, haben wir eine Liste für Sie zusammengestellt:

  • Normgruppe
  • Sitzrichtung
  • Anschnallsystem
  • Schadstoffgeprüft (Ja/Nein)
  • Maße in cm
  • Isofix-Befestigung (Ja/Nein)

3.1. Kindersitze sorgen für passenden Gurtverlauf

Sicherheit im Straßenverkehr ist besonders wichtig, wenn man den eigenen Nachwuchs mit an Bord hat. Der Gurtverlauf ist für die Sicherheit von Kindern einer der wichtigsten Faktoren. Sitzt der Gurt zu hoch am Hals, besteht die Gefahr, dass sich das Kind bei einem Unfall stranguliert.

Glücklicherweise minimieren fast alle aktuellen Modelle von Kindersitzen diese Gefahr. Vergleiche von Kindersitzen 2018 loben auch, dass die Handhabung moderner Kindersitze selbsterklärend ist und keine Gefahren durch eine Fehlbedienung entstehen können.

Tipp: Kindersitze mit Isofix-Befestigung lassen sich besonders einfach im Auto montieren. Außerdem ist diese Verbindung besonders sicher, da sie direkt mit der Karosserie des Autos verbunden ist. Besonders bei Baby-Schalen ist eine Isofix-Verbindung empfehlenswert.

4. Baby-Schalen-Sitze kosten mehr

kindersitz-vergleichstestsieger

Babysitze eignen sich auch als Trageschalen.

Nicht nur die richtige Kindersitzgruppe, sondern auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wichtig, um zu entscheiden, welchen Kindersitz Sie kaufen sollten. Wahre Klassiker sind die Sitze von Maxi-Cosi.

Der Hersteller überzeugt sowohl durch langjährige Branchenerfahrung, als auch durch die lebenslange Garantie auf die eigenen Produkte. Dementsprechend gehören die Kindersitze von Maxi-Cosi nicht zu den günstigsten. Für einen Baby-Autositz der Gruppe 0+ zahlen Sie bereits um die 230 Euro.

Es geht aber auch noch teurer, was unter anderem auch an der Ausstattung liegt. Cybex-Kindersitze liegen in einem ähnlichen und teilweise noch höheren Preissegment.

Ein vergleichbarer Baby-Autositz kostet bei Cybex bis zu 380 Euro. Besonders populär sind daneben die Kindersitze von Römer (Britax-Römer). Bei diesem Hersteller finden Sie sogar noch teurere Baby-Kindersitze. Ausstattung und Qualität liegen dabei in einem ähnlichen Bereich.

Kindersitze anderer Gruppen sind tendenziell günstiger, da sie weniger aufwendig konstruiert sind. Ein Römer-Kindersitz der Gruppe 1, 2 und 3 kostet, wie auch bei den anderen Herstellern, um die 100-150 Euro.

Hinweis: Auch der ADAC führt regelmäßig Tests mit Auto-Kindersitzen durch. Auch vom ADAC werden Isofix-Befestigungen bei Baby-Schalen empfohlen.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Kindersitze

5.1. Welche Hersteller für Kindersitze gibt es?

Die wichtigsten Marken und Hersteller sind:

  • Britax-Römer
  • Cybex
  • Osann
  • Maxi-Cosi
  • Recaro
  • Petex
  • Twins
  • Safety 1st

5.2. Wie lange braucht mein Kind einen Kindersitz, und wie groß muss er sein?

Bis wann ein Kind nur mit einem Kindersitz im Auto mitfahren sollte, ist von der Körpergröße abhängig. Wenn Ihr Kind über 150 cm groß oder aber mindestens zwölf Jahre alt ist, benötigt es keinen Kindersitz mehr. Es wird aber empfohlen, diese Entscheidung in erster Linie von der minimalen Körpergröße abhängig zu machen.

Hinweis: Die Angabe zur minimalen Körpergröße von 1,50 m ergibt sich aus der Höhe des Schultergurtes in einem Auto. Bei einer geringeren Körpergröße kann der Sicherheitsgurt verrutschen oder im schlimmsten Fall das Kind würgen.

5.3. Wie alt darf ein Kindersitz sein?

Auch wenn Kindersitze und vor allem Baby-Schalen sehr robust gebaut sind, kann es nach einiger Zeit zu einer Ermüdung der Materialien kommen. Selbst wenn der Sitz noch gut aussieht, kann dieser im Falle eines Unfalls dann versagen. Daher wird von Experten dazu geraten, einen Sitz nicht länger als fünf Jahre zu benutzen.

Zu alte Kindersitze sind in Deutschland nicht mehr zulässig. Entscheidend ist dabei nicht das generelle Alter, sondern die Entsprechung der EU-Prüfnorm. Sie erkennen dies an einem Label mit der Aufschrift „ECE R44/04“.

5.4. Gibt es bereits einen Kindersitz-Test von der Stiftung Warentest?

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Auch im Kindersitz herrscht Anschnallpflicht.

Als gefragtes Prüfportal testet Stiftung Warentest regelmäßig diverse Produkte aus den unterschiedlichsten Kategorien. Auch gab es bereits mehrere Kindersitz-Tests. Das Archiv mit allen verfügbaren Ergebnissen wurde dabei mehrfach erweitert.

Nach dem aktuellen Update des Archivs 2018, sind Ergebnisse zu 442 verschiedenen Kindersitzen einsehbar. Dabei sind einfache Kindersitzerhöhungen ebenso getestet worden wie aufwendige Kinderautositze mit eigenem Airbag. Geachtet wurde dabei neben den Sicherheitsaspekten auf die Schadstoffbelastung der Produkte.

5.5. Welcher Kindersitz ist für welches Alter geeignet?

Bei der Frage nach dem richtigen Kindersitz für das jeweilige Alter Ihres Kindes ist es wichtig festzustellen, dass das Alter nur zweitrangig ist. Viel wichtiger sind das Gewicht und die Größe Ihres Kindes. Ein Säugling sollte im Auto grundsätzlich nur in einer Baby-Schale transportiert werden. Dies entspricht einem Sitz der Sitzgruppe 0.

Ein Kindersitz der Gruppe 1 sollte ab einer Körpergröße von 75 cm und einem Gewicht von 9 bis 15 kg verwendet werden. Von einer Größe bis 125 cm und einem Gewicht bis 25 kg können Sie anschließend einen Kindersitz der Gruppe 2 benutzen. Danach sind nur noch Sitzerhöhungen sinnvoll, die teilweise auch als Gruppe 3 bezeichnet werden.

5.6. Ab wann wird ein Kindersitz empfohlen?

Ein Kindersitz im eigentlichen Sinne ist erst ab einer Körpergröße von 75 cm sinnvoll. Vorher sind entsprechende Baby-Sitze besser und sicherer für das Kind. Dabei kann von einem ungefähren Alter zwischen neun Monaten und einem Jahr ausgegangen werden. Ab einer Größe von 100 cm sollten Sie zur nächst höheren Sitzgruppe greifen.

Einige Kinder nutzen den Kindersitz bis in das Alter von neun Jahren und darüber hinaus.

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