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Olivenöle-Test 2018

Auf dem Test- und Vergleichsportal von freenet präsentieren wir Ihnen die besten Olivenöle.

In der mediterranen Küche ist das Olivenöl ein wichtiger Bestandteil, es kann aber auch in anderen Ländern mit seiner Vielfältigkeit überzeugen. So ist Olivenöl nicht nur in der Küche einsetzbar, es fördert außerdem die Gesundheit und wird mittlerweile sogar in Produkten für Haut und Haar eingesetzt.

Durch eine Vielzahl von Herstellern fällt es nicht immer leicht, das richtige Produkt zu wählen. Werfen Sie deshalb einen Blick auf unsere Vergleichstabelle und informieren Sie sich über die wichtigsten Faktoren, die Sie beim Kauf von Olivenöl beachten müssen.

Kaufberatung zum Olivenöl-Test bzw. -Vergleich: Finden Sie mit unserer Hilfe Ihren persönlichen Olivenöle-Testsieger!

  • Olivenöl kommt besonders in der mediterranen Küche des Mittelmeers zum Einsatz. Aber auch in Deutschland wird es immer beliebter und öfter zum Verfeinern von Speisen eingesetzt. Eine positive Entwicklung, besitzt es doch durch seine schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System einen großen Nutzen für die Gesundheit.
  • Bei Olivenöl findet man unterschiedliche Güteklassen. Die besten sind hier das „native Olivenöl extra“ und das „native Olivenöl“. Durch die Skandale in den letzten Jahren sollte man sich aber nicht ausschließlich auf die Güteklasse verlassen. Ein Blick auf die Rückseite der Flasche lohnt sich hier. Lesen Sie dort, dass das Öl eine Mischung ist oder die Oliven aus unterschiedlichen Anbaugebieten stammen, suchen Sie am besten nach einem anderen Produkt.
  • Olivenöl für die Haut wird oft in Cremes, Deos oder Seifen eingesetzt. Auch für die Haarpflege gibt es viele Produkte.

olivenoel test loeffel

Selten schmeckt das Essen so gut wie im Urlaub. Und das liegt nicht nur daran, dass das Essen in entspannter Umgebung genossen werden kann, sondern an den verwendeten Zutaten. Fährt man im Sommer in den Mittelmeerraum, dann gilt als vorderste Zutat hier wahrscheinlich das Olivenöl. Dieses verleiht den Gerichten den typischen südländischen Geschmack nach Sonne, Meer und Zufriedenheit. Will man einige der Speisen daheim nachkochen und mit Olivenöl verfeinern, ist man oft vom Öl hierzulande enttäuscht. Das liegt wahrscheinlich am ehesten daran, dass man in vielen Geschäften häufig schwarze Schafe zum Kauf angeboten bekommt und die Produktion trotz erlassenen Verordnungen immer noch so undurchsichtig wie nur möglich gestaltet wird. In unserem Olivenöl-Vergleich 2018 haben wir uns deshalb aufgemacht, das beste Olivenöl zu finden. Mit unserem Ratgeber und unserer Kaufberatung zum Olivenöl-Vergleich haben wir außerdem versucht, gleichzeitig alle wichtigen Informationen zu Geschmack, Qualität und Gesundheit für Sie zusammenzustellen.

1. Was ist Olivenöl?

Olivenöl Handel

Im Bezug auf Olivenöl gilt Spanien als größter Exporteur, dicht gefolgt von Italien. Italien gilt hingegen hier als größter Importeur.

Olivenöle wie die aus unserem Vergleich 2018 gehören zu den Pflanzenölen. Das Öl wird dabei aus dem Fruchtfleisch und dem Kern der Olive gewonnen. Bekannte Anbaugebiete von Olivenbäumen gibt es im Mittelmeerraum, besonders in Spanien, z.B Mallorca, und Kroatien. Und auch in Italien, hier besonders in Ligurien oder Griechenland (Stichwort: Kalamata Oliven), dort besonders auf Kreta, ist die Olivenöl Produktion ein wichtiger Wirtschaftszweig – neben dem Nationalgetränk Ouzo. Und die Wirtschaft in den klassischen Anbaugebieten profitiert besonders von dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten in den letzten Jahren.

Olivenöl besitzt viele positive Eigenschaften für die Gesundheit der Menschen. Es soll präventiv gegen Brustkrebs helfen, wirkungsvoll Herzkrankheiten verhindern und sich auch positiv auf eine bereits bestehende Diabetes Erkrankung auswirken. Besonders positiv auf die körperliche Gesundheit wirken sich die enthaltenen Fett Säuren aus. Die Olivenöl Nährwerte sind besonders im Hinblick auf die Fettsäuren optimal, denn das Öl besteht aus einer Kombination aus Olivenöl Omega 3 Fettsäuren und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die helfen schädliches LDL-Cholesterin im Blut zu senken. Außerdem enthaltene Olivenöl Nährstoffe sind Vitamin E, entzündungshemmende Polyphenole und Chlorophyll.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile des Öls aus unserem Olivenöl-Vergleich:

  • viele verschiedene Geschmacksrichtungen
  • vielfältig einsetzbar
  • großer Nutzen für die Gesundheit
  • große Auswahl an Herstellern
  • viele schwarze Schafe bei den Herstellern
  • undurchsichtige Produktionsbedingungen

2. Welche Olivenöl-Typen gibt es?

Bei Olivenöl findet man eine vielfältige Auswahl an unterschiedlichen Produkten. Uns geht es in unserem Olivenöl-Vergleich bezüglich einer Unterscheidung dabei nicht um die vielen Geschmacksrichtungen, sondern um die Güteklassen. Man unterscheidet nach „Nativ Extra“, „Nativ“, „Olivenöl“ und „Oliventresteröl“.

Was die Öle der einzelnen Kategorien auszeichnet und wie man Olivenöl Qualität erkennen kann, sehen Sie in der folgenden Übersichtstabelle.

Güteklasse Information
Natives Olivenöl extra Diese Güteklasse stellt das beste Olivenöl. Sie besitzt einen hohen Qualitätsstandard. Das Öl beinhaltet keine Zusätze oder Konservierungsstoffe, sondern besteht nur aus Oliven. Der Säuregehalt liegt bei unter 0,8 %.
Natives Olivenöl Natives Olivenöl besitzt auch eine hohe Qualität. Diese liegt durch kleine Mängel aber noch unter der des „Nativ Extra“ Produkts. Der Säuregehalt liegt hier unter 2 %. Es schmeckt wesentlich milder und eignet sich deshalb nicht zum Verfeinern, sondern zum Kochen oder Braten der Speisen.
Olivenöl Die Bezeichnung Olivenöl weist aus, dass es sich um eine Mischung aus raffiniertem und reinem Öl handelt. Dieses Öl besitzt eine niedrigere Qualität als die anderen beiden Güteklassen. Der Säuregehalt liegt meist nicht höher als 1 %.
Oliventresteröl Die Qualität dieses Öls ist als gering einzustufen. Es stammt nicht mehr von der eigentlichen Olivenfrucht. Auch hier liegt der Säuregehalt unter 1 %.

Tipp: Ein Olivenöl der Güteklasse 1 ist noch keine Garantie für eine hohe Qualität. Schauen Sie auch immer auf der Rückseite der Flasche die Angaben nach. Dort sollte nicht stehen, dass das Öl aus einer Mischung verschiedener Öle besteht oder aus Oliven unterschiedlicher Anbaugebiete hergestellt wurde. Denn dann wird die Güteklasse hinfällig.

3. Kaufkriterien für Olivenöl: Darauf müssen Sie achten

 

Möchte man ein Olivenöl kaufen, dann ist es wichtig auf bestimmte Sachen zu achten. Entscheidend sind natürlich immer, ob der Geruch und der Geschmack des Öls Ihnen persönlich zusagen. Erst dann kann Ihr Produkt Ihr persönlicher Olivenöl-Testsieger werden. Auf was es sonst noch ankommt, verraten Ihnen die folgenden Punkte aus dem Olivenöl-Vergleich.

olivenoel extra nativ

Ein extra natives Olivenöl von Agia Triada.

3.1. Der Geschmack

Wenn es um das Aroma des Speiseöls geht, dann ist der Erntezeitpunkt das entscheidende Kriterium. Frühreif geerntete Oliven erzeugen eine kräftige, pfeffrige Note, die besonders beim Schmoren von Fleisch und Gemüse oder dem Verfeinern von Speisen ihre Stärke ausspielt. Und keine Angst, das Öl kratzt auch noch ein bisschen im Hals. Dies kann hier aber nur als ein positives Merkmal gewertet werden. Oliven, die reif geerntet werden, führen zu einem fruchtigen und im Nachgeschmack schärferen und bitteren Aroma. Besonders gut eignet sich das Öl bei Fischgerichten oder in Kombination zu käsehaltigen Speisen. Überreife Oliven führen zu einem sehr öligen und eher geschmacksneutralen Speiseöl. Durch die milde

Note eignet sich hier ein Einsatz beim Verfeinern von Nachspeisen oder bei der Herstellung von Kuchen, z.B einem Olivenölkuchen.

3.2. Die Güteklasse

Auf die verschiedenen Güteklassen wurde bereits an anderer Stelle eingegangen. Hier verraten wir Ihnen, wie sich diese Klassen am besten in der Küche einsetzen lassen. „Natives Olivenöl extra“ ist sehr gesund und aromatisch und eignet sich deshalb gut für kalte Gerichte und Salate. Ein guter Kauftipp hier ist das Jordan Olivenöl. Ein Öl mit der Bezeichnung „Olivenöl“ ist ein Olivenöl zum Braten und Kochen auf dem Herd, da es ohne Bedenken bis auf 210 °C erhitzt werden kann, ohne dass es zerfällt und sich gesundheitsschädliche Stoffe bilden können.

3.3. Der Säuregehalt

Beim Säuregehalt gilt: Je geringer, desto besser. Denn ein geringer Säuregehalt wie bei einem Öl „nativ extra“, der niedriger als 0,8 % ist, erzeugt einen besseren Geschmack und gibt diesen auch besser an die Speisen ab. Den exakten Gehalt finden Sie auf dem Flaschenaufdruck. Bei einem nativen Olivenöl sollte der Gehalt auch immer noch unter 2 % liegen.

o de olivia

Das Organic extra virgen Olive Oil von O de Olivia.

3.4. Die Herstellungsart

Die Bezeichnung „kaltgepresst“ oder „kaltextrahiert“ galt früher als Qualitätsbezeichnung. Heute gilt Sie zumindest in Deutschland als ein Standard, der von allen Produkten erfüllt werden muss. Genau bedeutet die Angabe, dass das Öl bei unter 27 °C gepresst wurde und demnach noch viele antioxidative Stoffe enthält, die sich bei höheren Temperaturen verflüchtigen würden.

4. Hersteller und Marken

  • De Cecco
  • LaSelva
  • Naturata
  • Terra Creta
  • Wiberg
  • Frantoi Cutrera
  • Caroli
  • Calvi
  • Bertolli

5. Olivenöl im Test

Omega-3 Fettsäuren

Sie wollen auf Ihre Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren achten? Dann empfehlen wir Ihnen, wenn Sie Ihren Bedarf nicht durch den Verzehr von ausreichend Fisch decken können, die Einnahme von Omega-3-Kapseln.

Zuletzt hat die Stiftung Warentest Olivenöle im Februar 2016 getestet. Von 26 Produkten schnitt nur das Picual Extra virgin olive oil von O-Med mit Gut (Note 2,4) ab, die Plätze 2 bis 6 wurden von den Marken Haciende Iber, Lidl / Andorinha, Monini Gran Fruttato, Rapunzel und Edeka belegt. 13 Produkte im Olivenöl-Test wurden mit Mangelhaft bewertet. Die Studie ergab, dass Hersteller häufig falsche Angaben zu den Herkunftsländern machen. 5 Produkte fielen sogar wegen Mineralölbelastungen durch. Diese entstehen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und der Wartung der Ölmühlen. Die belasteten Produkte waren Agrestis, Mani Bläuel, Livio, L’Estornell und Herdade. Laut der Stiftung kennzeichneten keine der Anbieter ihre Produkte korrekt und gemäß der EU-Olivenölverordnung. Allerdings sollte man sich von den Testergebnissen nicht verunsichern lassen: natives Olivenöl schützt die Arterien und beugt Herzkrankheiten vor. In den Bereichen des Geschmack und Geruch schnitt die Mehrzahl der Öle sogar mit Gut ab, und bei nur 5 Produkten bestand eine große Diskrepanz zwischen Herstellerangaben und Laborergebnissen.

Zuvor hatte die Stiftung in Ausgabe 04/2010 einige Olivenöle genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurden insgesamt 28 Olivenöle der Güteklasse „nativ extra“ getestet – darunter 5 Bio Produkte und 3 damalige Aktionsangebote. Die Preisspanne lag zwischen 3,45 Euro und 57 Euro. Die Stiftung Warentest untersuchte die sensorische Qualität, die chemische Qualität, das Vorhandensein von Schadstoffen, die Verpackung sowie die Deklaration. Nur vier der 28 Produkte wurden mit Gut bewertet, der Rest war aufgrund des ranzigen Aromas durchschnittlich und 6 Produkte erhielten damals ein Mangelhaft. Auch waren in vielen Ölen polyzyklische aromatische Wasserstoffe enthalten (PAK), jedoch nicht in bedenklichen Mengen. Olivenöl-Testsieger wurde das LaSelva Bio Olivenöl. Auch das Cucina von Aldi Süd und ein Gaea Öl schnitten gut ab. Positiv überraschte auch das Italiamo von Lidl, bei dem es sich aber um ein Aktionsangebot handelte.

 

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Olivenöl

6.1. Ab wann gefriert Olivenöl?

Olivenöl gefriert bei ungefähr -15 °C. Bei einer Temperatur von -5 °C bis -9 °C, z.B im Kühlschrank fängt es schon an zu erstarren oder flockt aus.

6.2. 1 Liter Olivenöl – wie viele Oliven?

Olivenöl Kalorien

100 ml Olivenöl enthalten ca. 810 Kilokalorien. Ein Esslöffel bringt es auf ca. 80 Kilokalorien, ein Teelöffel schlägt mit ca. 45 Kilokalorien zu Buche.

Für die Herstellung eines Liters Olivenöl benötigt man in etwa 5 kg Oliven. Ein Baum trägt pro Jahr ca. 20 kg, womit man ungefähr 3 bis 4 Liter produzieren könnte. Es gibt hier aber Unterschiede. Denn bei der Ergiebigkeit eines Baums kommt es auch immer auf die Olivensorte, die Erntemechanismen und das Anbaugebiet an.

6.3. Ab wann brennt Olivenöl?

Olivenöl brennt, wie auch andere Öle, bei einer Temperatur von ca. 300 °C.

6.4. Für was hilft Olivenöl?

Dass Olivenöl gesund ist, haben wir in unserem Olivenöl Ratgeber des Öfteren erwähnt. Aber nicht nur in unserem Essen bringt es einen ähnlich großen Nutzen wie etwa Palmöl, auch in Beautyprodukten gewinnt es immer mehr an Bedeutung. So gibt es ein breites Sortiment an Olivenöl Creme, Olivenöl Gesichtspflege Creme, Olivenöl Deo oder Olivenöl Seife. Ein guter Tipp für die äußerliche Anwendung ist übrigens auch Olivenöl für die Haare.

6.5. Kleinkind – ab wann Olivenöl?

Auch kleine Kinder können ohne Bedenken Olivenöl zu sich nehmen. Es gibt jedoch Öle, die hier wesentlich besser geeignet sind. Dazu gehören Leinöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl.

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