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Plattenspieler-Test 2019

Auf dem Test- und Vergleichsportal von freenet präsentieren wir Ihnen die besten Plattenspieler.

Wenn Sie sich überlegen, einen Plattenspieler zu kaufen, um Schallplatten anhören zu können, stehen viele verschiedene Modellarten zur Auswahl. Es gibt vollautomatische, halbautomatische und manuelle Plattenspieler. Auch sollten Sie darauf achten, welche Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind.

Diese und weitere wichtige Kriterien, die auch in Produkt-Tests häufig untersucht werden, haben wir in unserem Ratgeber für Sie zusammengefasst. Werfen Sie auch einen Blick in unsere Vergleichstabelle, um sich über verschiedene Hersteller und Produkte zu informieren.

Kaufberatung zum Plattenspieler-Test bzw. -Vergleich: Finden Sie mit unserer Hilfe Ihren persönlichen Plattenspieler-Testsieger!

  • Es gibt verschiedene Arten von Plattenspielern, die sich in ihrer Handhabung unterscheiden: Vollautomatische Plattenspieler, halbautomatische Plattenspieler und manuelle Plattenspieler. Vollautomatische Plattenspieler können alle wesentlichen Funktionen alleine ausführen. Man muss nur die Schallplatte auflegen und den Start-Knopf drücken.
  • Bei halbautomatischen Plattenspielern muss man die Nadel selbst auf den gewünschten Anfangspunkt stellen. Am Ende der Platte schalten sich diese Geräte automatisch aus und heben den Arm an. Bei einem manuellen Plattenspieler muss die Nadel von Hand auf- und abgesetzt werden.
  • Beim Kauf eines Plattenspielers sollten Sie besonders auf die Geschwindigkeitseinstellungen und die Anschlussmöglichkeiten achten.

plattenspieler-test

Seit einigen Jahren steigt die Anzahl an verkauften Schallplatten wieder. Laut dem Bundesverband für Musikindustrie wurden 2014 insgesamt 1,8 Millionen Platten verkauft, soviel wie zuletzt 1992. LPs sind wieder angesagt. Neben den Nachpressungen von alten Künstlern wie Bob Dylan, The Doors, Frank Sinatra oder ZZ Top, erscheinen derzeit auch Alben aktueller Künstler auf Vinyl.

Damit Sie Ihre Lieblingsmusik auch in bester Klangqualität vom Plattenspieler hören können, haben wir Ihnen in unserem Ratgeber auf freenet.de zu verschiedenen Plattenspieler-Tests alle wesentlichen Informationen zum Thema zusammengestellt. Weiterhin stellen wir Ihnen die verschiedenen Plattenspielerarten mit den unterschiedlichen Antriebsarten vor. Am Ende sollen Sie bestens auf den Kauf eines Plattenspielers 2019 vorbereitet sein.

1. Totgesagte leben länger: Zurück zum Vinyl, zurück zur Schallplatte?

Wer erfand die erste Schallplatte?

Die Erfindung der Schallplatte wird Emil Berliner zugeschrieben. Der deutsche Auswanderer erhielt 1887 das Patent für die Schallplatte und das Grammophon.

Ein Schallplattenspieler, kurz Plattenspieler und von DJs Turntable oder Deck genannt, ist ein elektrisches Gerät, das Schallplatten abspielen kann.

Nach dem Ablesen der Musik von der Platte durch eine Nadel wird ein elektrisches Analogsignal bereitgestellt, das durch einen Verstärker und entsprechende Lautsprecher wiedergegeben werden kann.

Bis in die 80er-Jahre des 20. Jahrhunderts gehörten Plattenspieler zum normalen Umfang einer Stereoanlage. Mit der Einführung von Tonbändern, Kassetten und CDs verloren sie an Bedeutung. Heutzutage werden sie von Sammlern geschätzt und erlebten in den letzten Jahren eine Renaissance.

1.1. Die Anfänge des Plattenspielers

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Im Bild: ein Plattenspieler von Philips mit Bluetooth und im Retrolook.

Die Vorläufer des Schallplattenspielers waren die um 1880 erfundenen Phonographen und Grammophone. Diese Geräte wurden rein mechanisch betrieben. Während des Ersten Weltkrieges setzte sich das Grammophon gegen den Phonographen durch. Ab 1926 gab es die ersten elektrischen Tonabnehmer von General Electric. Das Signal konnte man über die aufkommenden Radios weiter verbreiten.

In der Folge nahm die Zahl der Grammophone mit elektrischem Antrieb deutlich zu. Nachdem der elektrische Betrieb üblich wurde, setzte sich der Name Schallplattenspieler durch.

Die ersten Geräte spielten noch Schellackplatten. Diese waren größer und zerbrechlicher als die heute gängigen Vinylschallplatten. Insgesamt wurden sie mehr als 60 Jahre lang produziert (1895 – 1957). Für sie wird ein Plattenspieler mit 78 Umdrehungen pro Minute benötigt.

Vor allem in Archiven und privaten Sammlungen sind Schellackplatten noch anzutreffen. Etwa 1950 wurden sie durch die Erfindung des Vinyls abgelöst. Der neue Kunststoff sorgte für leichtere und robustere Platten. Mit ihnen ging auch eine Verbesserung der Musikqualität einher. Das Stereo-Signal wurde zum neuen Standard.

1.2. Plattenspieler auf dem Vormarsch

Aufgrund der feineren Struktur der Platten konnten wesentlich mehr Daten in die Rille „eingeschrieben“ werden. Ebenfalls setzten sich geringere Umdrehungsgeschwindigkeiten (33 1/3 und 45 U/min) durch, die ein fehlerfreies Ablesen ermöglichten.

Von 1920 bis 1960 waren Schallplatten die beliebtesten Tonträger. Das Monopol wurde zunächst von Tonbändern und Tonbandgeräten, dann von der Compact Cassette und später von der Compact Disc erschüttert.

Seit den 1990er Jahren ist der Marktanteil von analogen Plattenspielern sehr gering, allerdings verschwinden sie nicht völlig. So wurden 2005 in Deutschland immerhin noch 100.000 Modelle verkauft. Eine verschwindend kleine Zahl im Vergleich zu den mehr als 8 Millionen verkauften MP3-Playern im selben Jahr.

2. Aufbau und Arten von Plattenspielern

2.1. Aufbau

Die Rillen der Schallplatte werden durch den Plattenspieler über eine Metall-, Saphir- oder Diamantnadel abgetastet. Ein – früher mechanischer, heutzutage piezomagnetischer – Tonabnehmer wandelt die Schwingungen der Nadel in elektrische Ströme um, die an den Verstärker geschickt werden.

Der Tonabnehmer selbst befindet sich an einem Tonarm, der auf unterschiedliche Weisen ausbalanciert werden kann. Eine gängige Lösung ist ein Gegengewicht, das zum Ausbalancieren dient. Aufwendige Konstruktionen nutzen hierfür eine einstellbare Feder.

Wichtig ist, dass der Tonabnehmer mit dem passenden Druck auf der Platte aufliegt.

2.2. Antriebsarten

Es gibt verschiedene Antriebsarten für Plattenspieler, die wir im Folgenden für Sie auf freenet.de aufgelistet haben:

Antriebsart Eigenschaften
Direktantrieb
  • Achse des Antriebsmotors ist gleichzeitig die Achse des Plattentellers
  • Elektromagnete des Motors wirken durch diese Konstruktionsweise direkt auf die Achse
  • Energie wird schneller übertragen, dadurch startet der Plattenspieler deutlich schneller
  • Änderung der Drehzahl des Motors führt zu einer direkten Veränderung der Geschwindigkeit des Plattenspielers
  • falls Übertragung über ein Zahnrad auf die Achse des Plattentellers erfolgt, wird ebenfalls von einem Direktantrieb gesprochen

Nachteil ist der hohe Produktionsaufwand des Motors, der für einen guten Antrieb möglichst genau gearbeitet sein muss

Riemenantrieb
  • Drehung der Motorachse wird hier mit einem Gummiriemen auf den Plattenteller übertragen
  • Bauart ist am weitesten verbreitet, da eine mechanische Entkopplung zwischen Motor und Plattenteller zugelassen wird und Vibrationen des Plattentellers vermieden werden können

Gleichlaufschwankungen möglich, Geschwindigkeitsdrift durch Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsschwankungen und Vibrationen durch den Schlupf des Riemens

Probleme mittlerweile auf ein sehr geringes Maß geregelt

Reibradantrieb
  • Gummirad sorgt hier für die Übertragung der Kraft von dem Motor auf die Achse des Drehtellers
  • Motor treibt demnach ein Reibrad an, das wiederum den Drehteller in Gang setzt
  • Übertragung des Drehmomentes ist deutlich besser als bei einem Riemenantrieb, dadurch können bessere Anlaufzeiten erreicht werden
  • allerdings mehr Vibrationen auf den Teller übertragen

 

in den 50er- und 60er-Jahren modern, heute von wenigen Unternehmen hergestellt
Produkte minderer Qualität, daher nicht in unserem Plattenspieler-Vergleich auf freenet.de berücksichtig

3. Spiel es noch einmal, Sam: manuelle und automatische Plattenspieler

3.1. Manuelle Plattenspieler

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Draufsicht auf einen manuellen Plattenspieler von Pro Jet.

Bei manuellen Plattenspielern muss die Platte von Hand aufgelegt und der Tonarm eingelegt werden. Am Anfang ist die Nadel an den Anfangspunkt zu führen, am Ende einer Platte muss er angehoben und zur Tonarmhalterung zurückgeführt werden.

3.2. Halbautomatische Plattenspieler

Halbautomatische Plattenspieler erkennen das Ende einer Platte und führen den Tonarm automatisch zurück. Am Anfang muss die Nadel allerdings manuell in die Rille eingeführt werden.

3.3. Vollautomatische Plattenspieler

Beim vollautomatischen Plattenspieler übernimmt das Gerät alle wesentlichen Funktionen. Man muss nur die Platte auflegen und den Start-Knopf drücken. Dann setzt sich das Gerät eigenständig in Bewegung. Der Tonarm wird eigenständig heruntergefahren und der Anfang der Platte automatisch erkannt. Allerdings dauert das Auflegen der Platten ein wenig länger. Viele Kunden beklagen, dass diese automatische Funktion störanfällig ist.

4. Worauf sollte man beim Kauf eines Plattenspielers achten?

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Im Bild: Plattenspieler mit Direktantrieb.

Da es mittlerweile viele verschiedene Hersteller und Marken gibt und die Preise von 50 bis zu über 2000 Euro reichen, können Sie sich vor dem Kauf über Plattenspieler-Tests und somit verschiedene Modelle auf dem Markt informieren. Sie können Plattenspieler im Elektronik-Fachhandel vor Ort oder auch online kaufen. Auch bei Händlern wie beispielsweise Lidl lohnt es sich, das Sortiment im Blick zu behalten, um günstige Angebote zu finden. Vor dem Kauf Ihres persönlichen Plattenspieler-Testsiegers sollten Sie – abgesehen von den Bewertungen – noch folgende Kategorien aus unserer Kaufberatung auf freenet.de beachten, um den für Sie besten Plattenspieler zu finden.

4.1. Produkttyp und Antrieb

Oben haben wir Sie bereits ausführlich über die verschiedenen Antriebsarten informiert. Der am weitesten verbreitete Produkttyp für den normalen bis zum audiophilen Hausgebrauch ist der Riemenantrieb.

Plattenspieler mit Direktantrieb werden meistens von DJs bevorzugt, die eine besondere Unempfindlichkeit gegenüber physikalischen Einflüssen erwarten. Hochwertige Modelle von Pioneer, Stanton, Reloop oder Technics fangen preislich bei ca. € 400 an, der DJ-Klassiker Technics Sl-1210 MKII ist mit einem Kaufpreis von etwa € 2.000 für viele unerschwinglich.

Die Vor- und Nachteile von Plattenspielern mit Riemenantrieb im Überblick:

  • hohe Tonqualität, da der Plattenteller vom Motor entkoppelt ist
  • keine Störgeräusche
  • ideal für den häuslichen Gebrauch
  • etwas schleppender Geschwindigkeitswechsel
  • Scratchen der Platte nicht möglich (eher für´s DJ´ing)
  • keine Tonhöhenveränderung möglich (Pitching)

4.2. Geschwindigkeit

Die Geschwindigkeit richtet sich nach den Platten, die Sie abspielen wollen. In Plattenspieler-Tests verfügen Modelle über die gängigen Geschwindigkeitsstufen 33 und 45 U/min. Falls Sie Schelllackplatten abspielen möchten, sollte Ihr Plattenspieler auch mit 78 U/min. drehen können.

4.3. Material und Aufbau

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Trägt man heute so: Plattenspieler von Jerry Lee im Retro-Koffer. Die integrierten Lautsprecher reichen für halblaute Einschlafmusik, von Audiophilie ist man hier leider weit entfernt. Der USB-Anschluss ist allerdings hilfreich.

Wo der HiFi-Experte eine eigene Wissenschaft pflegt, können wir uns mit einer Faustregel begnügen: Je stabiler der Aufbau, desto größer der Hörgenuss.

Den ersten Anhaltspunkt zur Stabilität des Plattenspielers gibt sein Gewicht. Wiegt ein Turntable weniger als 3 kg, ist zumindest Skepsis angesagt. Der Hintergrund: Ein verwindungssteifer und langlebiger Korpus, in dem Motor, Antriebsriemen, Plattenteller und Tonabnehmer untergebracht sind, sollte aus Pressholz, Metall oder hochwertigem Acryl bestehen.

Damit dieser auch noch eben steht und darüber hinaus möglichst unempfindlich gegen Erschütterungen ist, empfehlen sich große und mithin schwere Füße. All dies führt zu einem gewissen Gewicht. Insbesondere sehr günstige Plattenspieler aus Kunststoff sind oft leichter, meist leidet schlussendlich die Klangqualität. Kurz: Die verbauten Materialien sollten möglichst hochwertig sein.

Der Plattenteller misst meist 30 cm im Durchmesser, sodass Schallplatten vollständig aufliegen. Ausnahmen sind Reise-Plattenspieler bzw. Plattenspieler, die so aussehen. Hier sind die Plattenteller kleiner, die Schallplatte steht über. Das funktioniert zwar, die Klangqualität kann aber durch den schwankenden Druck, den die Nadel hier zwangsläufig auf die Platte ausübt, leiden.

Dies tut allerdings der Beliebtheit dieser Plattenspieler, die oft in stylische Köfferchen gehüllt sind, keinen Abbruch. Die Geräte, zum Beispiel von Crosley oder Auna, huldigen dem Retro-Hype und sind zugegebenermaßen ein hübscher Blickfang. Dank billigster Materialien und Komponenten reicht es aber gerade so dafür. Vom Klang sollte man nicht allzu viel erwarten.

Für den mobilen Vinyl-Genuss sind hier kleine Verstärker integriert, die die ebenfalls eingebauten Lautsprecher speisen. Eine Stereo-Anlage ist also nicht notwendig, um die Platten zu hören. Leider ist auch hierbei die Idee besser als die Umsetzung.

Die klanglich besten Plattenspieler bringen ein ordentliches Gewicht auf die Waage und kommen meist relativ puristisch und ohne viel Schnickschnack daher.

4.4. Tonabnehmer und Nadel

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Keine Raumstation, sondern Klangstation für königliche Ansprüche.

Die meisten gewöhnlichen Plattenspieler kommen bereits mit fertig installiertem Tonarm inklusive einstellbarem Gegengewicht und Tonabnehmer mit Nadel.

Die einzelnen Komponenten sind in der Regel austauschbar. Während die Nadel durch Abnutzung tatsächlich nach einiger Zeit ausgetauscht werden sollte, kann man die anderen Komponenten lange beibehalten, so die Qualität entsprechend hoch ist.

Vor allem bei High-End Plattenspielern ist manchmal gar kein Tonabnehmer vormontiert, sondern wird nach den Ansprüchen und Vorlieben des audiophilen Kunden separat bestellt und angebracht.

4.5. Anschlüsse

Die meisten Plattenspieler haben einen Phono- und einen Line-Ausgang, mittlerweile kommt oftmals ein USB-Anschluss hinzu. Lifestyle-Plattenspieler – z.B. einige Modelle von Crosley oder Peggy Sue – haben darüber hinaus oft Kopfhörer-Anschlüsse und einen AUX-Eingang.

Den Phono-Ausgang nutzt, wer einen Verstärker mit Phono-Eingang sein Eigen nennt. Über diesen Ausgang wird das vom Plattenspieler bereits vor-verstärkte Signal ausgegeben.

Den Line-Out kann man für das unverstärkte Signal nutzen, man sollte es dann am AUX-Eingang des HiFi-Verstärkers/Receivers anschließen.

Beide Schnittstellen sind meist als Cinch-Buchsen ausgeführt.

Tipp: Für die Digitalisierung der Plattensammlung ist ein USB-Anschluss hilfreich und effektiv. Mit ihm können Sie den heimischen PC mit dem Schallplattenspieler verbinden. Einige Plattenspieler lassen sich auch über den USB-Anschluss mit Spannung versorgen.

4.6. Optionales

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Eine Abdeckhaube kann die Ästhetik eines Plattenspielers stören, schützt ihn aber vor dem Einstauben.

Die meisten Hersteller haben Abdeckhauben im Programm oder liefern diese gleich zum Plattenspieler mit. Sie zerstört zwar das schöne Bild des Gerätes, allerdings bewahrt sie den Schallplattenspieler vor dem übermäßigen Einstauben. Daher sollte sie während der Ruhepausen angesetzt werden.

Optional kann ein Phono-Vorverstärker verbaut sein. Er wird nur benötigt, wenn der Receiver keinen Cinch-Eingang hat. Ansonsten kann es nötig sein, dass man einen Phono-Vorverstärker erwerben muss, den man mit dem Verstärker und den Lautsprechern verbindet.

Manche Modelle besitzen eine Nadelbeleuchtung, die jedoch nur zur Dekoration dient und keine wichtige Funktion beinhaltet.

Moderne Modelle können Bluetooth-fähig sein. Somit kann eine drahtlose Verbindung mit dem PC oder mit Bluetooth-Lautsprechern hergestellt werden.

5. Plattenspieler-Test bei der Stiftung Warentest

Zuletzt wurden Plattenspieler vom australischen Stiftung Warentest-Partner Choice untersucht. Die zusammengefassten Ergebnisse können Sie auf der Internetseite der Stiftung Warentest nachlesen. Auf der Webseite der Stiftung Warentest sind weiterhin zwei historische Tests zu finden. In den Ausgaben 12/1979 und 05/1967 wurden Plattenspieler zuletzt getestet. Bei Ökotest sucht man einen Plattenspieler-Test allerdings vergeblich.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Plattenspieler

6.1. Wie setzt man bei einem Plattenspieler die Nadel auf?

Wenn Sie wissen möchten, wie man bei einem Plattenspieler die Nadel nun richtig aufsetzt, befolgen Sie einfach die folgenden, einfachen Schritte:

  • Der Tonarm sollte am unteren Ende einen kleinen Aufsatz haben, der das Heben mit dem Finger erlaubt. Um die Nadel gezielt zu heben, sollte der Zeigefinger verwendet werden.
  • Finden Sie die dunkle Rinne am Rand der Schallplatte. Sie führt keinen Ton, sondern ist nur zum „Einlaufen“ der Platte gedacht.
  • Die Nadel sollte vorsichtig und behutsam in die Rinne der Schallplatte geführt werden.

6.2. Welches Zubehör benötigt man für einen Plattenspieler?

Für einen Plattenspieler können ein Phono-Vorverstärker, ein Receiver bzw. Verstärker und Boxen notwendig sein. Plattenspieler gibt es mittlerweile in verschiedenen Ausführungen. Bei kompletten HiFi- oder Stereoanlagen mit Plattenspieler, CD- und Kassettendeck sind meistens Boxen integriert. Das Audio-System ist für gewöhnlich nicht so ausgereift wie richtige HiFi-Anlagen. Für den normalen Hausgebrauch sind sie jedoch ausreichend. Bei diesen Modellen wird kein weiteres Gerät benötigt.

Bei den meisten Modellen in Plattenspieler-Tests werden allerdings ein Receiver und entsprechende Boxen benötigt, um den Ton hören zu können.

6.3. Wo kommt das Massekabel beim Plattenspieler hinein?

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Ein guter Plattenspieler verleitet zum Hinhören und Hinschauen.

Das Massekabel ist nötig, da sonst Potenzialunterschiede hörbar über die Signalkabel abgeleitet werden. Die Nutzer beschweren sich dann über ein Klicken, Brummen oder Rauschen.

Der Anschluss für das Massekabel ist bei den vielen Plattenspielern als Cinch-Buchse verbaut. Für das Massekabel der Plattenspieler haben die Verstärker eine Schraubklemme oder Buchse, die mit GND oder dem bekannten Massebäumchen-Symbol gekennzeichnet ist.

6.4. Warum leiert mein Plattenspieler?

Vor allem ältere Plattenspieler, die eine lange Zeit nicht gelaufen sind, können anfangen zu leiern. Zunächst sollten Sie kontrollieren, ob Staub auf der Platte ist. Wenn dies der Fall ist, sollte er entfernt werden, da sonst die Nadel abrutschen könnte und auch einen leiernden Ton wiedergibt.

Wenn es daran nicht liegt, kann ein ausgeleierter Riemenantrieb verantwortlich sein. In diesem Falle muss der Gummiriemen ausgetauscht und der Motor kontrolliert werden.

6.5. Welcher Plattenspieler ist für Einsteiger geeignet? Welchen Plattenspieler soll ich kaufen?

Für Einsteiger, die erste Erfahrungen in der Welt des Vinyls sammeln wollen, empfehlen wir ein günstiges Modell mit Riemenantrieb. Doch Vorsicht vor Nadeln niederer Qualität: Diese könnten Ihre Schallplatten verkratzen – so würden Sie den ersten Hörgenuss mit der Zerstörung der wertvollen Scheiben teuer bezahlen.

Falls nach den ersten Schritten die Lust nach mehr Vinyl besteht, kann auch ein hochwertigeres Gerät angeschafft werden. In der Regel freuen sich richtige Kenner und Liebhaber über einen manuellen oder halbautomatischen Plattenspieler, da das Retro-Feeling größer ist.

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