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Stichsägen-Test 2019

Auf dem Test- und Vergleichsportal von freenet präsentieren wir Ihnen die besten Stichsägen.

Stichsägen sind vielseitig einsetzbar, ob für gerade, kurvige oder schräge Schnitte sind sie ein wichtiges Werkzeug in jeder Werkstatt. Wichtige Eigenschaften für das Arbeiten mit Stichsägen sind beispielsweise Gewicht und Vibration.

Worauf Sie beim Kauf und der Nutzung von Stichsägen zusätzlich achten sollten, haben wir in unserem Ratgeber für Sie zusammengefasst. Werfen Sie auch einen Blick in unsere Vergleichstabelle, um sich über relevante Hersteller und Produkt zu informieren.

Kaufberatung zum Stichsäge-Test bzw. -Vergleich: Finden Sie mit unserer Hilfe Ihren persönlichen Stichsägen-Testsieger!

  • Neben normalen netzbetriebenen Stichsägen gibt es mittlerweile auch Akku-Stichsägen, die gute Leistungen erzielen.
  • Die Leistung der Akku-Werkzeuge ist etwas geringer, dafür ist die Handhabung deutlich einfacher ohne Stromkabel.
  • Sie sollten beim Kauf auf die Schnitttiefe in Holz achten, damit Sie wirklich alle Bretter und Balken auf Länge schneiden können.

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Auch wenn es noch vor 20 Jahren normal war, dass man einen Handwerker kommen ließ, gibt es in Deutschland heutzutage immer mehr Heimwerker. Das Motto „Do it yourself“ liegt voll im Trend. Bei Umfragen haben 57 % der Deutschen angegeben, dass sie sich für das Heimwerken interessieren. 43 % der Befragten gehen dieser Leidenschaft sogar mehr als dreimal im Monat nach. Natürlich hat das auch Auswirkungen auf die Konsumgewohnheiten. 37 Milliarden Euro werden jährlich für Heimwerkerbedarf ausgegeben. Deutschland ist damit vor Großbritannien Europameister.

Dieses Phänomen hat auch Auswirkungen auf die Hersteller. Bei den technischen Produkten gibt es immer mehr No-Name Hersteller, die Sägen, Bohrmaschinen, Bohrhämmer oder Akkuschrauber für einen Dumpingpreis verkaufen. Stichsägen können derzeit für unter 30 € erworben werden. Ein Preis mit dem große Firmen wie Bosch, Makita oder Metabo nicht mithalten können. In diesem Ratgeber sollen die Stichsägen im Mittelpunkt stehen. Wichtige Fragen zum Kauf eines solchen Produktes werden im Stichsägen-Vergleich 2019 beantwortet. Auch Erklärungen zur richtigen Schnitttechnik und zu besonderen Funktionsweisen werden wir für Sie geben.

1. Was ist eine Stichsäge?

Die Stichsägen gehören in die Kategorie der elektrischen Werkzeuge. Der Schnitt erfolgt durch die Hubbewegung eines einseitig eingespannten Metallsägeblattes. Anders als Motor- oder Kettensäge ist das Blatt an der Unterseite des Gerätes im Fuß befestigt. Es können mehrere Materialien mit den verschiedenen Sägeblättern durchtrennt werden. So können Sie mit dem richtigen Modell problemlos Holz, Kunststoff, Aluminium, Gipskarton oder Gasbeton zerschneiden. Ähnlich wie bei Kreissägen, Stabsägen, Tauchsägen, Kappsägen und Säbelsägen sind die Schnitte relativ genau.

Albert Kaufmann von der Scintilla AG erfand 1946 die erste elektrische Stichsäge. Die Grundidee hatte er von einer Nähmaschine übernommen. 1954 wurde seine Firma von der Robert Bosch GmbH übernommen.

Natürlich gab es bereits vor dieser Zeit Hand-Stichsägen. Diese ähneln im Aussehen dem normalen Fuchsschwanz, sind aber deutlich schmaler. Der Sinn hinter diesem Aufbau ist, dass auch schmale Löcher als Anfangspunkt für das Sägen dienen können. Anwendung finden sie heute noch beim Trockenbau, wenn es um das Bearbeiten von Gipskartonplatten geht. Auch gehören die Sägen noch zur Ausrüstung der Feuerwehr und des THW. Sie werden aber vermehrt durch schnelle Motorsägen ersetzt.

Die Vor- und Nachteile einer Stichsäge im Überblick:

  • relativ leicht
  • kann an verschiedenen Arbeitsplätzen einfach verwendet werden
  • durch die Verstellmöglichkeiten der Säge können auch Rundungen geschnitten werden
  • Probleme bei sehr starken Balken
  • nichts für lange Schnitte

2. Welche Arten von Stichsägen gibt es?

Wer schon mal in einem Baumarkt vor der Abteilung der Sägen stand, weiß, dass Säge nicht gleich Säge ist. So gibt es auch bei den Stichsägen verschiedene Arten.

Bei der normalen Hubstichsäge ist ein kleines und schmales Sägeblatt im Fuß einseitig eingespannt. Das freie Ende des Sägeblattes kann in das Holz eindringen. Falls man ein Brett nicht ganz durchsägen will, sondern nur ein großes Loch vorgesehen ist, ist in diesem Fall eine Bohrung notwendig, durch die das Sägeblatt in der richtigen Position in das Holz eindringen kann.

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Akku-Stichsäge von Ryobi.

Um die Arbeit zu beginnen, ist in diesem Fall eine Bohrung notwendig. Der Vorteil der Stichsäge gegenüber Motorsägen ist nun, dass sich das schmale Sägeblatt relativ leicht und gut um enge Kurven führen lässt. Das Herausschneiden von geschwungenen Linien aus den verschiedensten Materialien stellt mit einer guten Stichsäge kein Problem dar.
Eine andere Variante ist die Pendelhub-Stichsäge. Auch wenn der Aufbau und das Erscheinungsbild sich nicht stark unterscheiden, gibt es Unterschiede in der Funktion.

Neben der vertikalen Sägebewegung kann das Gerät auch vor- und zurück pendeln. Wenn sich das Sägeblatt nach unten bewegt, pendelt es gleichzeitig nach hinten. Hebt sich das Blatt nach oben, bewegt es sich ebenfalls nach vorne. Das Sägen mit einer solchen Maschine ist deutlich aggressiver und die Sägeleistung höher. Der Schnitt wird durch diese Funktion aber auch unsauberer. Eine Holzplatte kann an der Schnittkante also ausfransen. Moderne Stichsägen verfügen über eine zuschaltbare 4-fach Orbital Pendelung. Geräte ohne einen Pendelhub sind völlig vom Markt verschwunden.

Durch die sogenannte Pendelhub-Stichsäge ist es möglich sogenannte „Tauchschnitte“ durchzuführen. Der „Tauschschnitt“ beschreibt den Vorgang, wenn durch die Kombination von Kippen und Sägen ein Schnitt in die Oberfläche des Materials „getaucht“ wird, ohne vorher ein Loch hineinzubohren.

Tipp: Diese Schnittart ist nicht gerade einfach durchzuführen, daher sollten Sie es nur versuchen, wenn sie vorher von einem Tischler richtig eingeführt wurden. Aufgrund des Rückstoßes der Stichsäge kann dieser Schnitt unliebsame Folgen nach sich ziehen, wenn er falsch ausgeführt wird.

Akku-Leistung

Achten Sie auf die Leistung des Akkus, da Ihnen eine Akku-Stichsäge nicht viel nützt, wenn sie bereits nach wenigen Schnitten bereits leer ist und neu aufgeladen werden muss.

Mittlerweile gibt es auch Akku-Stichsägen, die nicht mehr über ein Kabel verfügen, sondern von einem eingebauten Akku angetrieben werden. Die Geräte funktionieren natürlich genauso wie normale Stichsägen, haben aber die Besonderheit, dass ihre Leistung weitaus geringer ist. Der Vorteil von diesen Geräten liegt in der einfacheren Handhabung, da man nicht mehr auf ein Stromkabel achten muss. Auch besteht so keine Gefahr mehr, dieses Kabel versehentlich zu zerschneiden.

3. Kaufberatung: Welche Kriterien sind laut Stichsägen-Tests zu beachten?

Der Online-Kauf einer Stichsäge unterscheidet sich kaum von dem Kauf beim Baumarkt wie Bauhaus. Auch wenn es dort unglaublich günstige Stichsägen im Angebot gibt, sollten sie eher zu einem Markenprodukt greifen. Wenn Sie eine Stichsäge günstig kaufen, müssen Sie Abstriche bei der Schnittqualität und der Handhabung hinnehmen. Wenn Sie das Elektrowerkzeug aber nur ein Mal benutzen möchten, können Sie auch eine Stichsäge günstig kaufen. Auch eine Möglichkeit ist es, Angebote von Discountern wie Lidl oder Aldi abzuwarten, die auch zeitweise Stichsägen verschiedener Hersteller im Sortiment haben. Die Erfahrungen aus unserem Stichsägen-Vergleich haben gezeigt, dass günstige Sägen zu einem unsauberen Schnittbild neigen und meist beim Schneiden zur einen Seite verziehen. So ein Sägen macht keinen Spaß und man spart hier auch am falschen Ende. Am Ende des Ratgebers zum Stichsägen-Vergleich 2019 sollten Sie jedoch wissen, welches die beste Stichsäge für Ihre Zwecke ist.

Vor dem Kauf sollten Sie sich jedoch folgende Fragen stellen:

  • Wie oft werden Sie das Gerät benutzen?
  • Welche Materialien wollen Sie schneiden?
  • Wollen Sie Balken mit einer Stärke von 10 cm damit schneiden?
  • Muss es eine Professional-Serie Stichsäge sein oder reicht auch die Home-Serie?

Wenn Sie diese Fragen für sich beantworten können, können Sie nun die technischen Details der Geräte vergleichen. In unserem Stichsägen-Vergleich gab es hier relativ große Unterschiede, sodass ein genauer Vergleich ein absolutes Muss ist.

3.1 Die Nennaufnahmeleistung

Auf den Typenschildern von elektrischen Geräten steht immer eine Leistungsangabe in Watt. Es ist die Nennaufnahmeleistung. Ermittelt wird der Wert im Dauerbetrieb auf höchster Stufe. Es handelt sich hierbei also um die Leistung, die ein Gerät aufnimmt. Im Stichsägen-Vergleich gab es bei diesem Kriterium große Unterschiede. Den höchsten Wert in gängigen Stichsägen-Tests konnten hier die blauen Bosch Professional Geräte mit 780 Watt vorweisen. Die geringste Aufnahmeleistung hatte die Akkumaschine von Ryobi mit nur 400 Watt. Die aufgenommene Leistung gibt nur einen ungefähren Wert über die tatsächlich abgegebene Leistung, die z.B. bei der grünen Bosch PST 900 PEL Home Serie nur bei 340 Watt liegt, obwohl 620 Watt aufgenommen werden.

Tipp: Sicherlich gilt auch hier die Faustregel: Je mehr Leistung eine Stichsäge hat, desto schneller kann man sägen. Doch die Leistung einer Stichsäge hängt stark von weiteren Faktoren ab wie Drehmoment, Pendelhub und Hubzahl.

3.2 Das Gewicht

Die Geräte müssen für einen präzisen Schnitt fest in der Hand gehalten werden, daher ist auch das Gewicht von großer Bedeutung. Im Stichsägen-Vergleich 2019 gab es hier keine großen Überraschungen. Die Gewichte variierten nur zwischen 2,1 und 3,8 kg. Am leichtesten war hier die Akku-Stichsäge von Ryobi. Das schwerste und unhandlichste Gerät war die Einhell TE-JS 100. Da das Gewicht auch im Zusammenhang mit der Größe steht, sei hier nur darauf hingewiesen, dass Geräte aus den blauen Bosch-Serien immer größer sind als die Home-Serie.

Tipp: Falls man kleine Hände hat, sollte man dieses Problem beachten, da man bei den Professional Produkten von Bosch oder Makita vielleicht die Schalter nicht betätigen kann.

3.3 Die Hubhöhe

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Eine gute Stichsäge die Bosch PST 700e.

In den meisten Stichsägen-Tests gab es hier kaum Unterschiede. Die Hubhöhe unterschied sich nur gering bei den einzelnen Produkten, so gab es nur Unterschiede von 26 – 23 mm. In diesem Bereich sind die Modelle relativ ähnlich. Als Kaufkriterium sollte es keine allzu große Rolle spielen.

3.4 Das Drehmoment oder die Hubzahl

Das Drehmoment gibt an, wie viele Hübe die Maschine in einer Minute schafft. In vielen Stichsägen-Tests gab es auch hier keine großen Überraschungen, da alle Maschinen einen Wert bei 3000 Hüben pro Minute im Leerlauf erreichten. Auch war positiv, dass bei fast allen Geräten die Hubzahl eingestellt werden konnte. Damit kann die Geschwindigkeit des Schnittes relativ gut reguliert werden. Das einzige Gerät, bei dem das nicht möglich ist, ist die Einhell TE-JS 100.

Tipp: Hier gilt die Faustregel: Je höher die Hubzahl, desto schneller kann man schneiden. Leider gilt auch: Je schneller der Schnitt, desto unsauberer das Ergebnis.

3.5 Die Schnitttiefe in Holz

Kommen wir nun zu dem wichtigsten Kaufkriterium überhaupt. Die Schnitthöhe in Holz hat sicherlich die größte Bedeutung. Es gibt zwar verschiedene Sägeblätter für andere Materialien, aber Holz wird sehr häufig mit diesen Geräten geschnitten. Beim Stichsägen-Vergleich konnten hier große Unterschiede festgestellt werden.

Die geringste Schnitthöhe mit 90 mm hat der Preis-Leistungs-Sieger, die Bosch PST 900 PEL. Den höchsten Wert konnte die blaue Bosch Professional mit einer Höhe von 150 mm vorweisen. Mit ihr können auch die massivsten Balken geschnitten werden. Ähnlich gute Ergebnisse erreicht nur die Makita 4351 FCTJ mit 135 mm. Die Stichsäge von Worx konnte immerhin noch mit einer Schnitttiefe von 100 mm punkten, auch wenn sie im Stichsägen-Vergleich eher enttäuschte.

3.6 Handhabung und Schnittqualität

Natürlich war für den Stichsägen-Vergleich von außerordentlicher Wichtigkeit, wie gut die Bedienbarkeit des Gerätes und die Qualität des Schnittes sind. Bei der Handhabung haben wir recht einfache Kriterien verglichen.

  • Kann das Sägeblatt einfach gewechselt werden?
  • Liegt das Gerät gut in der Hand?
  • Funktioniert der Absaugstutzen?
  • Ist das Gebläse stark genug, um den Strich, an dem man entlang schneiden will, zu erkennen?
  • Wie stark sind die Vibrationen?
  • Wie gut ist das Arbeitslicht?
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Gute Akku-Stichsäge von DeWalt.

Anhand dieser Kriterien wurde versucht, eine Teilnote zu erstellen. Die Geräte von Bosch und die Makita wurden hier recht gut bewertet. Sie waren handlich und relativ leicht. Beim Arbeitsvorgang zeichneten sie sich durch eine enorme Laufruhe aus. Auch konnte das Sägeblatt schnell abgenommen und befestigt werden. Das Gerät von Einhell ist zwar im Gesamten nicht schlecht, aber man kann die Geschwindigkeit nicht regulieren und auch das hohe Gewicht macht die Arbeit nicht leichter. Bei der Ryobi war ein großes Problem, dass der Fuß nur mithilfe von Werkzeug zu verstellen ist. Dieser Umstand ist bei der Arbeit sehr umständlich und führte zu einer Abwertung, auch wenn das Gerät sonst in Ordnung war.

Bei der Schnittqualität liegen die Kriterien auf der Hand. Die Frage war hier, ob die Schnittfläche im Ergebnis ausfranst oder nicht. Die besten Ergebnisse hatten hier die beiden Professional Stichsägen von Bosch und Makita. Die anderen drei Maschinen hatten ebenfalls akzeptable Ergebnisse, waren allerdings etwas unsauberer.

3.7 Das Zubehör

Alle Geräte im Stichsägen-Vergleich kommen in einem geräumigen Koffer und mit umfangreichen Zubehör. Auch mindestens ein Sägeblatt für den sofortigen Beginn der Arbeiten liegt den Maschinen bei. Ein Splitterschutz, Absaugstutzen und ein Inbusschlüssel war bei allen Elektrowerkzeugen vorhanden. Beim Zubehör gab es demnach keine großen Überraschungen.

Tipp: Die meisten Hersteller legen den Produkten recht minderwertige Sägeblätter bei. Daher empfehlen wir, beim Kauf gleich ein paar neue Stichsägenblätter mitzubringen. Ansonsten kann der Sägespaß von kurzer Dauer sein.

4. Häufige Fragen zum Thema Stichsäge

Wenn man mit Freunden oder Verwandten über das Thema Stichsäge redet, stellt man fest, dass einige Fragen immer wieder gestellt werden. Dieser Bereich des Ratgebers versucht Antworten auf besonders wichtige Fragen zu diesem Werkzeug zu geben.

4.1 Wie kann man richtig schneiden?

Die Stichsäge ist nicht das Werkzeug erster Wahl für einen präzisen Holzzuschnitt. Weitaus besser ist hier eine Handkreissäge oder eine richtige Tischkreissäge geeignet. Trotzdem ist ein präziser Schnitt möglich, falls man einige Regeln beachtet.

Das Sägeblatt neigt zum vertikalen Verziehen, wodurch zwar gerade, aber nicht winkelgerechte Schnitte entstehen. Diesem Phänomen kann entgegen gewirkt werden, indem die Geschwindigkeit, der Pendelhub, die Wahl des Sägeblatts und der manuelle Vorschub auf das zu sägende Material abgestimmt wird.

Universal-Sägeblätter eignen sich kaum für präzise Schnitte. Für einen sauberen Holzschnitt sind spezielle Sägeblätter dringend zu empfehlen. Die Sägeblätter haben eine geringere Zahnteilung. Außerdem sind bei Sägeblättern guter Qualität die Zähne gekreuzt geschliffen und nicht gefräst. Es führt zu einer Verringerung der Geschwindigkeit, aber die Präzision nimmt zu.

Tipp: Umso exakter ein Stichsägeblatt auf das Material abgestimmt ist, desto leichter, flüssiger und präziser wird der Sägevorgang.

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Arbeitstisch von Wolfcraft.

Viele Modelle verfügen über zusätzliche Führungshilfen für einen geraden Schnitt. Der verstellbare Fuß muss exakt rechtwinklig eingestellt sein.

Auch bei der Freihandführung lassen sich exakte Schnitte erzielen. Hierfür sollte man nach Möglichkeit die Säge einfach arbeiten lassen. Durch die pendelnde Bewegung zieht sich das Sägeblatt selbst in Schnittrichtung mit mäßiger Geschwindigkeit durch das Sägegut. In diesem Falle führen Sie nur die Säge. Für präzise Schnitte empfiehlt es sich, wenn man durch die Handführung den Vortrieb so steuert, dass das Voranarbeiten der Säge zusätzlich gebremst wird. Man sollte davon absehen, durch mehr Druck die Geschwindigkeit zu erhöhen.

Um die Genauigkeit von Schnitten zu erhöhen, kann die Verwendung von Zubehör hilfreich sein. Mittlerweile gibt es Universalschienen mit Klemmvorrichtungen, die als Anschlagführung für alle handgeführten Elektrowerkzeuge verwendet werden können. Bei Stichsägen können spezielle Führungsschienen mit nutgeführter Maschienenaufnahme einen sicheren Halt gewährleisten.

Auch präzise Gehrungsschnitte lassen sich mit der Stichsäge durchführen. Der Fuß der Stichsäge muss im gewünschten Winkel eingestellt werden. Ein seitliches Verziehen des Sägeblatts wird wahrscheinlicher, je spitzer der Winkel eingestellt ist. Eine wirklich exakte Führung ist bei Winkeln über 45° kaum möglich. Auch hier sollte eine Führungsschiene verwendet werden. Der Sägevorgang muss langsam und gleichmäßig erfolgen, damit die Resultate befriedigend ausfallen.

Ein letztes Hilfsmittel für präzise und rechtwinklige Schnitte ist der Stichsägetisch. Die Säge wird hier mit einer Klemmvorrichtung unter dem Tisch montiert, sodass das Sägeblatt durch eine Öffnung nach oben durch die Tischplatte ragt. Sie verfügt über eine Führungsschiene, die den Verzug des Blattes wirkungsvoll ausschließt. So können präzise Schnitte auch im größeren Umfang durchgeführt werden.

4.2 Was ist eine gute Hochleistungs-Stichsäge?

In unserem Stichsägen-Vergleich kamen bisher nur recht einfache Stichsägen vor. Wer richtige Präzisionsstichsägen sucht, muss zu den Produkten von Mafell oder Festool greifen. Diese Elektrowerkzeuge haben jedoch den stolzen Preis von 300-400 € und sind für einfache Heimwerker kaum erschwinglich.

4.3 Was ist die beste Stichsäge für mich?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Es hängt eigentlich davon ab, was für ein Typ von Heimwerker sie sind. Eine Tabelle soll zur besseren Verständlichkeit dieses Themas dienen. So können Sie die beste Stichsäge für sich und Ihren persönlichen Stichsägen-Testsieger wählen.

Kaufkriterien Gelegenheits-Säger ambitionierter
Heimwerker
Profi
Nennleistung 400 Watt 600 Watt 700 Watt
Schnitttiefe in Holz 40 mm 90 mm über 100 mm
weitere Funktionen: Arbeitslicht Arbeitslicht,
Blaseinrichtung
Blaseinrichtung,
Laserfunktion

4.4 Gibt es einen Stichsägen-Test der Stiftung Warentest?

Bei der Stiftung Warentest in der Ausgabe 11/2010 konnte die Bosch PST 1000 PEL als Stichsäge Testsieger überzeugen. Auf dem 2. Platz landete die Metabo STE 100 Plus. Die billigen Stichsägen kamen bei der Stiftung Warentest nicht über ein befriedigend hinaus.

 

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